
Ein (Schein-)Erfolg der Herrschenden
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen (CDU) jubelt: Die EU und Indien „würden Geschichte schreiben“ und die Partnerschaft zwischen den „größten Demokratien der Welt“ vertiefen. Auch Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) ist begeistert: „In einer Zeit voller Umbrüche setzen wir damit bewußt auf Offenheit, Verläßlichkeit und starke Partnerschaften“. Grund für die überschwängliche Freude ist der kurz bevor stehende Abschluss des Freihandels- und Mobilitätspakets zwischen der Europäischen Union und Indien.
In Zeiten des wirtschaftlichen Niedergangs dürfte das Versprechen von einem offenen Absatzmarkt in vielen Ohren wie Musik klingen. Tatsächlich will Indien die Zölle auf Autos von aktuell bis zu 110 Prozent schrittweise auf zehn Prozent senken. Auch bisherige Zölle auf Maschinen, Chemikalien und Arzneimittel sollen weitestgehend abgeschafft werden. Nur folgerichtig, dass sich beispielsweise BMW-Chef Oliver Zipse mit freut und von einem Abkommen von „großer Bedeutung“ spricht.
Doch das Abkommen ist teuer erkauft. Ganz grundsätzlich muss daran erinnert werden, dass Indien im Rahmen des BRICS-Abkommens ein Partner Russlands ist. Indien wird durch die verstärkte Zusammenarbeit für seine antieuropäische Unterstützung Russlands auch noch von den Herrschenden in Europa belohnt. Indirekt könnte somit auch Russland von einem Erstarken Indiens profitieren.
Aber auch davon abgesehen gibt es das Abkommen für Europa nicht geschenkt. Europa hat einen hohen Preis an Indien zu entrichten. Das Land mit einer Bevölkerung von über 1,4 Milliarden Menschen soll in den nächsten zwei Jahren 500 Millionen Euro zur Verringerung der Treibhausgasemissionen erhalten. Geld, was natürlich Europäer und allen voran wir Deutsche erarbeiten müssen. Unabhängig von der Frage, ob diese Investitionen in Indien Geldverschwendung sind, ist es fragwürdig, warum Europas Völker eine halbe Milliarde Euro an eine fremde Macht zahlen sollen, die offenbar am Schutz der eigenen Umwelt kolossal scheitert.
Die Slums von Bombay und Hyderabad – bald auch in deiner Stadt?
Weitaus weniger beachtet wird in der Öffentlichkeit der Abbau von Schranken im Bereich der Migration. Indien will eine Art Ministerium, das „Legal Gateway Office“ eröffnen, um Indern beim Umzug nach Europa zu helfen. Auch das wird von den herrschenden Politikern natürlich als ein großer Erfolg für Europa angepriesen. So jubelte Von der Leyen gegenüber dem indischen Ministerpräsidenten Narendra Modi: „Wir beide wissen: Unser größter Reichtum sind unsere Menschen“. Migration nach Europa soll nicht nur zugelassen, sondern aktiv gefördert werden. Und natürlich sollen nicht die Slum-Bewohner aus dem Milliarden-Einwohner-Land Indien nach Europa kommen, sondern Studenten, Forscher und Fachkräfte.
Nur: Verbirgt sich hinter Diplom und Titel auch in jedem Fall tatsächlich eine Fachkraft? Viele Deutsche haben in den letzten Jahren hier bereits eine gesunde Skepsis erworben. Diese Zweifel wären auch im Hinblick auf Indien angebracht, denn Indien hat ein massives Korruptionsproblem. So zum Beispiel im medizinischen Bildungssektor.
Die zentrale Ermittlungsbehörde Indiens, das Central Bureau of Investigation (CBI), hat im Sommer 2025 einen Korruptionsskandal aufgedeckt. Ein Netzwerk aus Beamten, Aufsichtsvertretern, Vermittlern und privaten Hochschulen soll systematisch daran gearbeitet haben, medizinische Einrichtungen durch Inspektionen zu bringen. Auch, wenn die Voraussetzungen dafür nicht erfüllt waren. Dabei wurden nicht nur falsche Dozenten eingesetzt, sondern auch erfundene Patienten vorgeführt. Dutzende Einrichtungen in mehreren Bundesstaaten Indiens sind von dem Skandal betroffen. Auch manipulierte elektronische Daten und gefälschte Anwesenheitslisten spielten in dem Vorfall eine Rolle.
Doch nicht nur Institutionen, auch Einzelpersonen können in Indien tricksen. Und das nicht in Einzelfällen, sondern im großen Stil. Ein besonders krasser Fall war der Skandal um die Manav Bharti University. Dort wurden über Jahre hinweg zehntausende Diplome verkauft. Insgesamt sollen rund 36.000 Abschlüsse gefälscht gewesen sein. Die Schwindler sollen dabei je nach Titel umgerechnet mehrere tausend US-Dollar bezahlt haben. Und diese Universität ist keine Ausnahme. Die indische University Grants Commission führt nach eigenen Angaben aktuell mehr als zwanzig „Universitäten“, deren Abschlüsse nicht anerkannt sind.
Andere Länder, die bereits massive Einwanderung aus Indien zugelassen haben, müssen bereits mit entsprechenden Problemen kämpfen. So treiben beispielsweise in Singapur zahlreiche Manav-Bharti-Absolventen ihr Unwesen. Australien hat mit gefälschten Zertifikaten zu kämpfen. Nach einem Fund von hunderttausenden gefälschten Dokumenten im indischen Bundesstaat Kerala sprach ein australischer Senator von einem wachsenden Problem im Visasystem. Besonders heikel ist der Umstand, dass viele der Personen mit gefälschten Dokumenten in Bereichen wie der Pflege oder der Kinderbetreuung arbeiten. Auch in Europa kämpfen gerade Universitäten bereits jetzt mit gefälschten Unterlagen aus Indien. Korruption sorgt dafür, dass das Geschäft mit den gefälschten Dokumenten floriert. Es gilt als offenes Geheimnis, dass Mitarbeiter der NAAC, der indischen Behörde, die indische Hochschulen bewertet und akkreditiert, gekauft werden können.
Aber auch abseits von Korruption und Betrug stellt sich die Frage, inwieweit europäische Fachkräfte mit indischen „Experten“ verglichen werden können. Denn die Ausbildung in Indien soll erhebliche Mängel aufweisen. Einer Untersuchung aus dem Jahr 2021 zufolge ist ein erheblicher Anteil der indischen Arbeitskräfte nur unzureichend qualifiziert. Eine Studie aus dem Jahr 2019 kam sogar zu dem Ergebnis, dass satte 80 Prozent in technischen Bereichen nicht über die notwendigen Fähigkeiten verfügen.
Diese Probleme sind nicht trivial, sondern haben ganz konkrete und üble Auswirkungen. Im Bundesstaat Bihar ist eine zentrale Betonbrücke über dem Ganges innerhalb von gut einem Jahr gleich zweimal eingestürzt, weil Bauqualität, Kontrolle und technische Umsetzung offenbar miserabel waren.
Deutsche Kinder statt Inder!
Was sich für viele Deutsche nach einem gangbaren Weg anhört, ist in Wahrheit eine Mogelpackung. Migration löst unsere Probleme, die dem Mangel an deutschen Kindern entspringen, nicht. Der III. Weg spricht sich daher in Punkt 3 seines Programms primär für den langwierigen, aber doch einzig richtigen Ansatz aus: Deutsche Kinder braucht das Land! Nur die Förderung deutscher Familien und der Wille zu mehr deutschen Kindern kann unser Land wirklich retten, denn die Geschichte hat bewiesen, dass sich das Ringen zwischen den Völkern vor allem anhand der Zahl der Wiegen entschieden hat. Das beinhaltet auch, unser Bildungswesen wieder auf Vordermann zu bringen. Es braucht deutlich mehr Investitionen in unsere Schulen und Hochschulen, um unsere Potenziale wieder zu fördern. Unsere Kinder können so viel, wenn man sie denn gezielt fördert. Das bedeutet nicht, ihre Talente in sinnlosen Studienfächern versauern zu lassen, sondern beispielsweise gezielt auf die Ausbildung in den klassischen MINT-Studiengängen hinzuwirken.
Zudem müssen wir die Zusammenarbeit innerhalb Europas verstärkt fördern. Unser Kulturkontinent bietet Reichtümer, die wir bislang vergeuden oder ungenutzt lassen. In der verstärkten Zusammenarbeit unserer Völker liegt ein weiterer Schlüssel zum Wiederaufstieg Europas zur Weltmacht. Unter der EU-Diktatur hingegen wird unser Kontinent nur zu einer Kolonie des globalen Finanzkapitals und des Prekariats aus der Dritten Welt herabgewürdigt. Es liegt auf der Hand, dass solch eine fortschreitende Entwicklung der Tod Europas auf Raten ist und uns unter diesen Umständen immer nur zum Spielball anderer Hegemonialmächte machen wird. Nur die von uns vertretene Europäische Eidgenossenschaft ist der Ausweg aus der seit knapp über 80 Jahren anhaltenden tiefen Nacht, die sich seit dem 8. Mai 1945 über Europa gelegt hat.
Es gibt einen Weg außerhalb des Pfades, auf dem uns die Herrschenden halten wollen. Fasse Deinen Mut und schließ‘ Dich uns an, denn es ist Zeit, den dritten Weg zu gehen!














Die „größten Demokratien der Welt“, wie sie sich selbst bezeichnen, begehen gewaltige Genozide an den europäischen Völkern, die es bis dato noch nie gegeben hat und keiner wird trotz der Völkermordkonvention dafür haftbar gemacht. Ich hoffe die davon Betroffenen werden sich dessen endlich mal bewußt und handeln!
Kein Land der Welt gibt freiwillig seine Fachkräfte weg, sondern ist eher bemüht die Menge in seinen Gefängnissen bzw. anderen kostenbelastenden Bereichen zu senken.
Und Länder die anderen seine Fachkräfte abwerben, sind nichts anderes als asozial.