Gedichteinsendung: Und der Frühling küsst die Erde

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Hört ihr’s vor der Tür frohlocken?
es blühen schon die Osterglocken.
Reißt die Fenster freudig auf,
Blumen starten ihren Staffellauf.
Endlich – der Frühling küsst die Erde.

Aus den Bäumen hört ihr’s singen,
quakend, zirpend aus den Büschen klingen.
Bewegung kommt ab jetzt ins Spiel,
ein Erwachen als das höchste Ziel.
Endlich – der Frühling küsst die Erde.

Die Forsythie und die Haselnuss,
machen mit dem Trübsal Schluss.
Auch Primeln und die Veilchen,
wollen nun das müde Auge streicheln.
Endlich – der Frühling küsst die Erde.

Die Nase kitzelt ein herrlich frischer Blütenduft,
welcher liegt in jener Frühlingsluft.
Bezaubernd was alles in der Natur erwacht,
siehe nur die traumhaft bunte Blütenpracht.
Endlich – der Frühling küsst die Erde.

Die liebe Sonne erobert den Horizont,
dort wärmend ihre Wiederkehr betont.
Die Natur lockt jetzt mit viel schönen,
„komm heraus!“ – erlieg’ dem Sehnen.
Endlich – der Frühling küsst die Erde.

Oh du wundervolles saftiges Gras,
wie macht das Toben auf dir Spaß.
Wenn frischer Wind sanft durch die Blätter streicht,
spürst du wie das Herz erweicht.
Endlich – der Frühling küsst die Erde.

Drum pack dein Bündel – ziehe los!
Nur dem Wand’rer fällt das Glück in Schoß.
Das lange Warten hat ein Ende,
also Klatsche freudig in die Hände.
Endlich – der Frühling küsst die Erde.

Stimmet an ein fröhlich Lied,
weil man nun vom Winter schied.
Rufet all zum Tanze,
es beginnt die Lichtromanze.
Endlich – der Frühling küsst die Erde.