Stahlwerk Siegen vor dem Aus: 400 Arbeitsplätze betroffen

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Der Schweizer Stahlkonzern Swiss Steel will aufgrund seines strengen Sparkurses den Standort Siegen ihrer Tochtergesellschaft Deutsche Edelstahlwerke (DEW) schließen. Die IG Metall warnt vor dem Verlust von 400 Arbeitsplätzen. Für die Region ist es ein harter Schlag. Die Stahlproduktion im Siegerland blickt auf eine lange Tradition zurück. Nun soll der DEW-Standort hier geschlossen und in Witten gebündelt werden. Lediglich das Walzwerk solle vor Ort bleiben.

Diese Restrukturierung will die Swiss Steel Group innerhalb von zwei Jahren umsetzen. Dass die Umstrukturierung mit erheblichen Einschnitten und dem Verlust von Arbeitsplätzen verbunden sei, bestätigt Geschäftsführer Frank-Michael Kühn: „Es gibt nichts zu beschönigen!“

Nun soll das Stahlwerk nicht weiterproduzieren, während das Walzwerk weiterhin eingeplant ist. Wie viele Arbeitsplätze tatsächlich betroffen sind, sagt der Konzern nicht. DEW will bald mit den Betriebsräten über einen Sozialplan verhandeln und die Möglichkeit nach Wechseln an andere Standorte prüfen.

Bereits seit 2022 hat das Unternehmen den Personalbestand stark reduziert. Mitarbeiter haben mit Kurzarbeit und dem Verzicht auf finanzielle Zuwendungen zur weiteren Kostensenkung beigetragen.

Der CFO von Swiss Steel nennt als Grund für die Maßnahmen den kleiner werdenden Markt. Der Absatz sei spürbar zurückgegangen, und gerade wichtige Abnehmer wie die Automobilindustrie stecken ebenfalls in der Krise. Ebenso werden wieder die hohen Energiekosten und die Konkurrenz durch Billig-Importe genannt. Die Fixkosten des Produktionsnetzes seien für die geringe Absatzmenge zu hoch. Die bisherigen Einsparungen haben leider nicht ausgereicht. Seit 2021 erwirtschaftet das Unternehmen kein positives Ergebnis mehr.

Der Standort in Witten, der auch für die zivile Luftfahrt und die Rüstungsindustrie produziert, soll nun voll ausgelastet werden. Die Standorte Hagen und Krefeld sollen verkauft werden. Gelingt das nicht, werden sie geschlossen.

Der DEW-Verantwortliche, Hans-Jörg Heims, bestätigte gegenüber der Lokalpresse die Information, dass es zum Abbau von Arbeitsplätzen kommen wird. Nicht bestätigen hingegen wolle er die Zahl von 300 bzw. 400 Arbeitsplätzen, wie sie die IG Metall nennt. Er wolle dagegen betonen, dass der Produktionsstopp in Siegen erst Mitte 2028 umgesetzt werde. Auch er nennt als Gründe für die Maßnahmen die geringe Nachfrage in der europäischen Automobilindustrie und im Maschinenbau, die hohen Energiekosten und die Billig-Importe. Außerdem fügt er noch die Zollpolitik der USA hinzu.
Der IG-Metall-Vertreter Peter Richter sagte dazu, dass man „nicht kampflos zusehen“ werde wie das Werk geschlossen wird. Die Opfer, die die Mitarbeiter bisher erbracht haben, sollen nicht umsonst gewesen sein.

Die deutsche Wirtschaft steckt in der Krise und immer wieder hören wir von Insolvenzen, Schließungen und dem Verlust von Arbeitsplätzen. Die Bundesregierung erweist sich als völlig unfähig, die Krise zu bewältigen. Viele Probleme hat man sich dabei auch selbst geschaffen. Durch eine völlig weltfremde Klimapolitik hat man der Wirtschaft einen schweren Schaden zugefügt. Deutsche Unternehmen gehen pleite, ziehen ins Ausland oder werden vom Ausland direkt aufgekauft. Der deutsche Bürger ist derjenige, der um seine Zukunft bangen muss, während die Verantwortlichen keinerlei Strafe zu erwarten haben. Da helfen auch keine Solidaritätsbekundungen von Lokalpolitikern oder Gewerkschaftern. Denn genau deren Politik auf Landes- und Bundesebene der letzten Jahre hat erst zu dieser Deindustrialisierung unserer Heimat geführt.

Wir Nationalrevolutionäre von der Partei DER III. WEG hingegen wollen diese Zustände nicht länger hinnehmen. Unsere Antwort heißt Deutscher Sozialismus als neue Gemeinschaftsordnung unseres Volkes, Stärkung der regionalen Volkswirtschaft, wie sie durch unsere Raumgebundene Volkswirtschaft ermöglicht würde und der Schutz unserer Heimat. Im bestehenden System ist dies nicht möglich. Deshalb heißt unsere Alternative Revolution!

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