
Geert Wilders, der Kopf der niederländischen Rechtspopulisten unter der „Partei der Freiheit“ (PPV), hat bei den Parlamentswahlen am vergangenen Mittwoch mit 37 von 150 Mandaten einen deutlichen Wahlsieg vor dem rot-grünen Bündnis mit 25 und der rechtsliberalen „Volkspartei für Freiheit und Demokratie“ (VVD) mit 24 Mandaten eingefahren. Mit letzterer und der neu gegründeten Christdemokratenpartei „NSC“ sowie der Bauer-Bürger-Bewegung (BBB) wäre sogar eine Regierungsbildung für Wilders möglich.
Doch würde Wilders´ Partei PPV überhaupt eine authentische Wende bringen? Dazu braucht man sich nur einmal das Profil der Partei und ihres Führers anschauen, um die Hoffnungen naiver Patrioten zu zerstreuen. Angetreten ist die „Partei der Freiheit“ vor allem dafür, um den Islam aus den Niederlanden zu verbannen. Wilders betonte in der Vergangenheit, dass er nicht „die Muslime“, sondern „den Islam“ hasst. Im Februar 2007 sagte er in einem Zeitungsinterview, dass Muslime, bevor sie in den Niederlanden leben könnten, die Hälfte der Seiten des Korans herausreißen müssten, weil darin „schreckliche Dinge“ stünden. Wilders´ geforderte Restriktion der Migrationspolitik hat also keineswegs einen ethnopolitischen Charakter, sondern lediglich einen religiösen Hintergrund, der sich einseitig gegen den Islam als Religion richtet. Mit „den Muslimen“ hat Wilders´ Partei offenbar deshalb kein Problem, da Fremde nach dem Willen der rechten Populisten sich jederzeit in den Niederlanden niederlassen dürfen, sofern sie ihr Bekenntnis zum Koran ablegen. Mit einer nationalrevolutionären Politik, für die die Bewahrung von Volkssubstanz und arteigenem Volkstum essentiell ist und die auch arabischen und türkischen Muslimen ihren Glauben zugesteht, solange sie räumlich getrennt von Europa in ihrem angestammten Lebensraum verbleiben, haben die Anschauungen der PPV nichts gemeinsam.
Nicht verwunderlich braucht es da also erscheinen, dass auch Wilders sich als eifriger Wallfahrer zur Klagemauer geriert, der sich bereits schon in jungen Jahren geistig eng verbunden mit dem Judenstaat fühlte. Nach eigenen Darstellungen sei er „verliebt in Israel“, sieht das zionistische Gebilde als „großen Verbündeten“ seiner Partei und als „einziges Licht von Demokratie“ im Nahen Osten. Die angeblich „jüdisch-christlichen Wurzeln“ der westlichen Zivilisation würde er außerdem am liebsten im ersten Artikel der niederländischen Verfassung verankert sehen. Sieht so eine Alternative zu den herrschenden Statthaltern Zions in Europa aus?
Der aktuelle Vernichtungskrieg Israels im Gazastreifen wird Europa über kurz oder lang weitere Einwanderungswellen von heimatlos gemachten muslimischen Arabern bescheren. Während sich Israel also weiter in großen Schritten seinem Ziel eines Ethnostaates in den Grenzen vom biblisch verheißenen Eretz-Israel nähert und dafür die Kriege und Unruhen im Nahen Osten schürt, wird Europa Welle auf Welle von neuen Invasorenströmen heimgesucht und nach zionistischem Willen die neue Heimstatt aller Mohammedaner, die in Israels imperialistischem Konstrukt keinen Platz finden. Was sind also Wilders´ populistische Wahlkampfparolen gegen die Islamisierung am Ende wert, wenn er den Zionismus mit besten Kräften unterstützt, der für Europas Kolonisierung durch das arabische Semitentum des Nahen Osten mitverantwortlich ist?
Augenscheinlich nichts, denn bereits jetzt schon ist er von seinen als „verfassungswidrig“ geltenden Kernforderungen abgerückt, den Koran zu verbieten und Moscheen zu schließen. Wie viel „Alternative“ wird von Wilders also noch übrig bleiben, wenn er sich mit dem herrschenden System aus Rücksicht auf dessen „Verfassung“ erst einmal arrangiert hat, dessen Hintermänner er ohnehin als „Salz der Erde“ vergöttert? Dafür hat Wilders aber schon seine Fühler nach den starken Verbündeten im Ausland ausgestreckt. Natürlich sind dies neben Donald Trump und dem Statthalter Moskaus sowie Pekings in Ungarn, Viktor Orban, die er als seine „Vorbilder“ bezeichnet, auch der Großkhan und KGB-Offizier Putin im Kreml. Wilders hat nämlich schon angekündigt, dass es mit ihm keine weiteren Waffenlieferungen der Niederlande in die Ukraine geben soll. Ein weiterer Demagoge und Verführer unbedarfter Patrioten entlarvt sich selbst!














Die zionistische extreme Rechte ist genauso giftig wie jede progressive und liberale Partei. Sie sind keine wirklichen Alternativen, sondern kontrollierte Dissidenten. Und dass die wirklichen Dissidenten gegen dieses korrupte System niemals hervortreten können, um sich seinen Aktionen zu widersetzen.