Nach dem Bundeswehr-Abhörskandal: Taurus jetzt liefern!

Home/Ukraine-Krieg/Nach dem Bundeswehr-Abhörskandal: Taurus jetzt liefern!

Der russische Propaganda-Kanal RT hat einen Mitschnitt eines Gesprächs zwischen mehreren hochrangigen Bundeswehr-Funktionären veröffentlicht. Darin hatten sich die Militärs lediglich über Einsatzmöglichkeiten des Marschflugkörpers „Taurus“ ausgetauscht. Russische Propagandastellen und ihre populistischen Schoßhunde in Deutschland wollen jetzt daraus eine angebliche „Vorbereitung auf einen Angriffskrieg“ inszenieren.

Möglich wurde der Skandal durch einen fahrlässigen Umgang mit Kommunikationsmitteln. Der Skandal fügt sich ein in das Bild einer peinlichen Militärführung und lässt für einen Kriegsfall Schlimmes befürchten. Umso wichtiger ist daher die entschiedene Unterstützung des gesamteuropäischen Freiheitskampfes der Ukraine. „Der III. Weg“ setzt sich für die Lieferung von Taurus-Marschflugkörpern an die Ukraine ein!

 

Bundeswehrführung tauscht sensible Daten über Webex aus

Nach russischen Angaben soll am 19. Februar ein verhängnisvolles Gespräch stattgefunden haben. Beteiligt: Inspekteur der Luftwaffe Ingo Gerhartz, der Abteilungsleiter für Einsätze und Übungen im Kommando Luftwaffe Frank Gräfe und die Oberstleutnante aus dem Taktischen Luftwaffengeschwader 33 Fenske und Froschstedt. Das Gespräch fand vor dem Hintergrund einer Abstimmung im Bundestag über die Auslieferung von Taurus-Marschflugkörpern an die Ukraine statt. Dabei debattierten die Teilnehmer über technische Details des Waffensystems, die als Staatsgeheimnis eingestuft werden. So ging es auch um die Frage der Reichweite der Marschflugkörper, aber auch um den Vergleich mit dem bereits von Großbritannien und Frankreich gelieferten System „Storm Shadow/ SCALP“.

Was von prorussischen Rechtspopulisten als „Kriegsplanung“ gegen Russland dämonisiert wird, ist in Wirklichkeit Standard-Arbeit von Militärs. Mit keinem Wort wurden Planungen unternommen, selbst als Kriegsakteur aufzutreten, wie der russische Kriegstreiber Medwedew Deutschland vorwirft, sondern lediglich Möglichkeiten über den Einsatz der Waffe durch die ukrainische Armee diskutiert. Skandalös ist jedoch der fahrlässige und naive Umgang der Militärs mit Kommunikationssystemen. So wurde für das Gespräch das Programm Webex der amerikanischen Firma Cisco genutzt. Eine Software mit erheblichen Schwächen, die laut dem Portal heise.de keine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung aufbauen kann. Es dürfte den Russen daher nicht schwer gefallen sein, das Gespräch abzuhören. Doch damit nicht genug: die unbedarften Bundeswehr-Kader wollten gar noch weitere Informationen über „WhatsApp“ versenden, einer Plattform, die ebenfalls definitiv nicht für das Gespräch über vertrauliche Angelegenheiten geeignet ist.

 

Taurus jetzt liefern!

Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat sich gegen die Lieferung von Taurus-Waffen an die Ukraine entschieden. Ein Antrag auf Auslieferung des Waffensystems scheiterte am 22. Februar. Die feige und sträfliche Weigerung, der Ukraine endlich die Waffen zu liefern, die sie für einen Sieg gegen Russland benötigt, verlängert das Sterben europäischer Söhne. Die Ukraine blutet durch die halbherzige Politik der Herrschenden langsam aus. Eine interessante Frage ist, warum die russische Propaganda die Informationen über das Taurus-Gespräch erst Anfang März veröffentlicht hat. Möglicherweise dürfte dies damit zusammenhängen, dass Scholz nach großem Zaudern oftmals doch noch eingeknickt ist. Fakt ist jedoch, dass aus dem Kreml und von Seiten seiner willigen Speichellecker das Gekreische und Gekeife immer dann am lautesten war, wenn ein Waffensystem der Ukraine entscheidend helfen würde.

Tatsächlich rücken die Truppen des Vielvölkerheeres der Russischen Föderation langsam vor, doch der Blutzoll der Putinarmee ist hoch. Allein die mangelnde Lieferung von Munition, aber auch von bahnbrechenden Waffensystemen wie dem Taurus-Marschflugkörper hindern die Ukraine daran, den russischen Imperialismus für seine Urheber in ein Fiasko zu verwandeln. Entgegen populistischer Behauptungen macht eine Lieferung von Taurus an die Ukraine Deutschland genau so wenig zu einer Kriegspartei, wie es die Lieferung von Stahlhelmen getan hat. Das abgehörte Gespräch widerlegt sogar ein Hauptargument von Scholz gegen die Entsendung der Waffen: So stellten die Militärs klar, dass es für die Lieferung von Taurus keineswegs deutsche Soldaten in der Ukraine bräuchte, wie von dem roten Kanzler behauptet.

Gleichzeitig zeigt die russische Reaktion, warum der neobolschewistische Khan am Zarenthron genauso gefährlich ist, wie seine historischen Vorbilder. So tritt der antideutsche Hass von Putin und Genossen einmal mehr deutlich hervor. Die Putin-Marionette Dmitri Medwedew, Vorsitzender des russischen Sicherheitsrats, zitierte in einem Gespräch den kommunistischen Dichter Konstantin Simonow mit seinem Gedicht „Töte ihn!“ aus dem Jahr 1942. In dem Gedicht heißt es: „Töte einen Deutschen, töte ihn immer, wann / du ihn auch siehst.“ Auf Telegram legte Medwedew nochmal nach und erklärte: „Die ewigen Gegner, die Deutschen, sind wieder zu unseren Erzfeinden geworden“.

Die Herrschenden verraten den ukrainischen Freiheitskampf. Gleichzeitig macht der Taurus-Skandal klar, dass dieser Krieg sehr wohl auch unser Krieg ist. Eine so peinliche Militärführung, aber auch eine so schwache und zaudernde Regierung macht es jeglichen Feinden Deutschlands leicht, gegen uns zu agieren. Umso wichtiger ist es daher, die ukrainischen Truppen als die Verteidiger des Bollwerks im Osten mit allen Mitteln zu unterstützen. Es braucht dabei nicht einmal deutsche Soldaten, es braucht deutsche Waffen.

 

Deshalb fordert auch unsere nationalrevolutionäre Parteibewegung: Taurus-Lieferung jetzt!

1 Kommentar

  • Klar wir planen einen Angriffskrieg gegen Russland… Nicht mit Dieser Bundeswehr „unsere“ Hohen Herren und Damen die es geschafft haben aus einer schlagkräftigen Truppe eine Lach Nummer zu machen… War selber 8 Jahre dabei…. Bleibt zu hoffen das sich das wieder ändert… Danke euch für den Kampf für die gute Sache

    Jürgen Kleindienst 07.03.2024