
Mittlerweile sagen sogar 39 Prozent der Ukrainer, dass sie dem Regierungschef mit jüdischen Wurzeln aktiv misstrauen, während es im März 2022 gerade einmal noch 7 Prozent waren. Korruptionsskandale in Kriegszeiten, militärische Fehlentscheidungen und kaum nachvollziehbare Personalrochaden in der Armeeführung haben Selenskyjs Ansehen im ukrainischen Volk geschadet. Besonders dramatisch zeichnete sich die negative Entwicklung im Laufe des vergangenen Jahres anhand weiter verlorener Gebiete im Donbass ab. Mit rund 3600 Quadratkilometer waren die Territorialverluste der Ukraine 2024 um ein Vielfaches höher als im Jahr zuvor, und zu Beginn des aktuellen Jahres stehen die Truppen des Moskauer Khans kurz vor einem Durchbruch bei der ukrainischen Stadt Pokrowsk.
Zudem ist auch die Zahl der Fahnenflüchtigen proportional zu der sinkenden Zustimmung zur Regierung Selenskyj im besorgniserregenden Maße gestiegen. Unabhängige Militärexperten wie Jurij Butussow werfen Selenskyj, seinem Verteidigungsminister Rustem Omjerow und seinem hörigen Militäroberbefehlshaber Oleksandr Syrskyj – ein Russe, den Selenskyj an die Stelle des populären „Volksgenerals“ Walerij Saluschnyj setzte und der bei vielen ukrainischen Soldaten wegen seiner rücksichtslosen Verheizung von Soldatenleben den Spitznamen „Schlachter von Bachmut“ trägt – mangelhafte Organisation vor. So fehlt es den Verteidigern zunehmend an Waffen, Munition, Ausrüstung, Drohnen und Drohnenabwehr. Die Folgen: Hohe Verluste für die ukrainische Armee und weitere Geländegewinne für die Invasoren, vor allem im Donezgebiet. Dies sorgt auch für Unmut bei vielen Soldaten in der Armee. In der 155. mechanisierten Brigade, die zu Ausbildungszwecken in Frankreich stationiert war, kam es sogar zur Desertion von 1700 Soldaten, bevor deren Einheit überhaupt an die Front geschickt wurde. Folgen müssen die meisten Fahnenflüchtigen nicht befürchten, denn die Regierung unter Selenskyj hat im Sommer 2024 ein Gesetz eingebracht, dass Deserteuren eine Rückkehr in die Ukraine ohne Strafen ermöglicht – eine Einladung für alle weiteren Drückeberger.
Es wird immer deutlicher, dass es auch die Ukraine dringend einen Regierungs- und Systemwechsel braucht. Die korrupte Clique um Selenskyj lässt die Milliardenhilfen aus dem Westen scheinbar wirkungslos verpuffen, während es in der Armee an Kriegsmaterial und kompetenter Organisation mangelt; zu Lasten der allgemeinen Kriegsmoral. Statt die Brände an der bröckelnden Front in der Ostukraine zu löschen, setzt sich Selenskyj nach dem Sturz von Assad lieber für Nahrungsmittelhilfen für seine semitischen Stammesverwandten in Syrien ein. Und noch immer wurden nicht einmal die 18- bis 25-Jährigen mobilisiert und bewaffnet, um die entstandenen Lücken in der Verteidigung zu schließen. Für den Khan am Zarenthron sind diese Signale der Schwäche ein willkommender Anlass, um den Druck auf die Front zu erhöhen und bis zu eventuellen Friedensverhandlungen unter der neuen amerikanischen Regierung so viel Boden wie möglich gut zu machen. So hat Russland seit der Wahl Trumps zum US-Präsidenten seinen Terror auf zivile ukrainische Ziele spürbar erhöht und rekrutiert monatlich um die 30.000 neue Soldaten ab 18 Jahren, während dank Selenkyjs zauderhafter Rekrutierungspolitik das Durchschnittsalter in der ukrainischen Armee auf mittlerweile über 40 Jahre gestiegen ist.
Selenskyj wiegt sich trotz der stetig sinkenden Zustimmung zu seiner Politik in Sicherheit. Denn unter dem derzeit herrschenden Kriegsrecht können in der Ukraine keine neuen Wahlen angesetzt werden. Eigentlich wäre Selenskyjs Amtszeit nach fünf Jahren im vergangenen Jahr abgelaufen, doch weil 20 Prozent des Landes unter russischer Kontrolle stehen und Millionen Ukrainer ins Ausland geflüchtet sind, soll es vorerst keine erneuten Wahlen geben; das stellt Selenskyj einen Freifahrtschein für seine Politik aus. Doch es ist nicht nur das Schicksal der ukrainischen Nation, das von der aktuellen Regierung in Kiew abhängig ist.
Auch Europas Schicksal steht und fällt mit der Existenz des ukrainischen Staates als Bollwerk gegen Innerasien. Es besteht kein Zweifel, dass Moskau bei seinen gegen Europa gerichteten imperialistischen Plänen langfristig plant und bereits eine Konfrontation mit den NATO-Staaten Europas im Hinterkopf hat. Deshalb ist der Konflikt in der Ukraine auch gleichzeitig ein Krieg, der alle Europäer betrifft. Je unentschlossener der Überlebenskampf der Ukraine geführt wird, desto näher kommt die Administration im Kreml ihrem Ziel, die Grenzen der Russischen Föderation nach Westen in Richtung Kerneuropa zu verschieben. Aus der Sicht der nationalrevolutionären Bewegung in Deutschland ist deshalb ein nationalistischer Führungswechsel in der ukrainischen Regierung mehr als überfällig, damit der Krieg gegen den heraufziehenden Neobolschewismus siegreich zu Gunsten des freien Europas entschieden werden kann.













