




Die paar Stacheldrahthindernisse waren in diesem Zusammenhang allenfalls als kleine Verschnaufpause zu bewerten. Insgesamt wurden Anstiege mit 2119 Höhenmeter gemessen. Auf die relativ kurze Distanz von 46 Kilometer kann man dieses Höhenmeterprofil im Mittelgebirge wohl kaum übertreffen. Dadurch kam es auch zu einer knapp fünfzigprozentigen Abbrecherqoute. Dieser Marsch braucht bei den zu leistenden Anforderungen keinen Vergleich mit jenen militärischer Eliteeinheiten zu scheuen. Bei Zweitgenannten werden diese Läufe als Ausleseverfahren genutzt, denn nichts könnte Bewerber mehr auf „Herz und Nieren“ testen, als stundenlange körperliche Strapazen, die es durchzuhalten gilt und die nicht nur durch einen sportlichen, gesunden Menschen ermöglicht werden, sondern auch zu einem mindestens genau so großen, wenn nicht noch größeren Anteil der mentalen Härte gegen sich selbst. Auch hier gilt: Ohne gesunden Geist ist der Körper allein nicht in der Lage, über sich hinaus zu wachsen. Besondere Leistungen erbrachten die ersten drei Läufer, die mit weitem Abstand zu den nächsten ins Ziel gekommen sind. Und wiederum Nein, es geht hier nicht darum, die anderen schlecht auszusehen zu lassen, sondern darum, dass sie sich ein Beispiel nehmen und Woche für Woche an sich arbeiten, um die beste Version ihrer selbst zu werden.


Zur Organisation kann man nur schreiben: von vorne bis hinten perfekt durchdacht. Es gab Räumlichkeiten mit Übernachtungsmöglichkeiten sowie Frühstück zum kleinen Preis, Versorgungspunkte und eine Zielanlaufhütte, die keine Wünsche übrig gelassen hat. Es wird auch dieses Jahr einen weiteren Marsch geben, und wir glauben, dass diese Art zu „Marschieren“ mittlerweile ein bundesweites Alleinstellungsmerkmal unseres Stützpunkts geworden ist. Wer möchte, kann sich auch gerne zu unseren mehrmals im Jahr stattfindenden Probeläufen melden.Wir freuen uns darauf, euch und viele neue Mitstreiter demnächst wieder begrüßen zu dürfen und verbleiben bis dahin mit unserer Parole „Disziplin ist Alles“ !

















