
Die kommunistische Führung in Peking hat einen Weg eingeschlagen, bei der sie den Weltmarkt mit chinesischen Produkten nahezu überflutet. Die Entscheidung stammt teilweise noch aus der Corona-Zeit, in der man wählen musste, ob man Hilfsgelder der Bevölkerung zukommen lässt oder diese in die Produktion von Wirtschaftsgütern steckt. China entschied sich für die zweite Version, subventionierte strategisch wichtige Sektoren und versorgte Unternehmen mit günstigen Krediten. Fast die gesamte Konjunkturhilfe wurde in den Exportsektor gesteckt. Zudem führt die chinesische Geldpolitik im Inland mit niedrigen Zinsen dazu, dass die heimische Währung real um knapp 20 % abgesenkt wurde. Die Folge daraus sind Rekordsummen bei den Exporten und ein Import, der nahezu versiegt ist. China bietet seine Waren auf dem Weltmarkt zu kaum unterbietbaren Preisen an.
Das macht sich auch bereits beim Defizit des Verhältnisses von deutschen Exporten nach China zu deutschen Importen aus China bemerkbar. Das Handelsdefizit dürfte sich in diesem Jahr auf knapp 87 Milliarden Euro belaufen und damit schon 20 Milliarden mehr betragen als im Jahre 2024. Ein Ende dieser Entwicklung ist nicht in Sicht. Während die chinesischen Exporte Jahr für Jahr steigen, befinden sich die Importe im freien Fall nach unten.
Besonders hart trifft es die deutschen Schlüsselindustrien Fahrzeugbau, Maschinen und Chemie. In Deutschland hängen hunderttausende Arbeitsplätze an diesen Industrien. Seit 2019 wurden bereits eine Viertel Million Arbeitsplätze abgebaut, und in der jetzigen Situation sind hunderttausende gefährdet.
Jeden Tag entnehmen wir den Medien, dass wieder eine Fabrik schließen muss und wieder 1000 Menschen ihre Arbeit verlieren. Traditionsunternehmen werden nach Jahrzehnten geschlossen oder die Produktion ins Ausland verlegt. Prominente Beispiele sind aktuell MAN, die einen Teil ihrer Produktion nach Krakau verlegt und sich dadurch bis 2028 einen effizienten Gewinn von knapp einer Milliarde Euro erwartet. Thyssenkrupp möchte bis 2030 rund 11.000 Stellen streichen. Bosch und ZF Friedrichshafen kündigen Massenentlassungen an und geben als Grund das eingebrochene Geschäft ihrer Hauptkunden VW, Mercedes und BMW an. Die Gründe lesen sich in allen Pressemitteilungen ähnlich. Zu hohe Energiekosten, zu hohe CO2-Abgaben, bürokratische Herausforderungen und Fachkräftemangel.
Hinzu gesellt sich nun aber noch der künstlich subventionierte Preisdruck von Waren aus China, die auf dem deutschen Markt nicht selten mit zu 30 % günstigeren Preisen angeboten werden. Als negatives Beispiel dient hier auch zum Beispiel die deutsche Solarindustrie. Diese wurde durch den massenhaften Billigimport aus China systematisch zerstört und hat heute höchstens noch ein Nischendasein.
Ein weiterer Faktor, der den Druck auf die deutsche Industrie erhöht, sind die Zölle auf chinesische Produkte, die in die USA eingeführt werden sollen. Die Trump-Regierung erhebt hier teilweise Einfuhrzölle von 50 % auf die Massenware aus China. Mit den Zöllen wird durchgesetzt, dass amerikanische Waren keinen Wettbewerbsnachteil gegen staatlich subventionierte chinesische Produkte auf dem heimischen Markt haben und die eigene Produktion zum erliegen kommt.
Die USA unter Trump reagieren damit auch auf den ersten „China-Schock“ der bereits vor zwei Jahrzehnten die amerikanische Wirtschaft schädigte. Die Folgen trägt nun allerdings Europa und allen voran Deutschland. Was auf dem amerikanischen Markt nicht mehr abgesetzt werden kann, wird einfach nach Europa umgeleitet. Die Folgen sind weiterer Preisverfall, niedrigere Produktivität der deutschen und europäischen Firmen, weniger Auslastung und damit weniger Investitionen und bedrohte Arbeitsplätze.
Unsere Partei und Bewegung Der III. Weg steht in ihrem Parteiprogramm unter Punkt 1 für die „Schaffung eines Deutschen Sozialismus“ und unter Punkt 2 für die „Raumgebundene Volkswirtschaft“. In Zusammenarbeit mit unseren europäischen Partnern wollen wir den europäischen Kulturraum als Heimat der europäischen Völker bewahren, aber auch als Wirtschaftsstandort stärken, um den Herausforderungen im globalen Ringen um die Vormachtstellung unter den Großmächten gerecht zu werden. Unsere raumgebundene Volkswirtschaft wird dabei darauf abzielen, die deutsche und europäische Wirtschaft vor außereuropäischer Konkurrenz zu schützen und eine autarke Versorgung auf allen Gebieten zu erreichen. Gerade der russische Angriffskrieg auf die Ukraine und die damit verbundenen wirtschaftlichen Schäden haben uns schmerzlich vor Augen geführt, wie wichtig es ist, dass man sich nicht in die Abhängigkeit eines Lieferanten begibt, sondern möglichst unabhängig die Versorgung der eigenen Bevölkerung gewährleisten muss. Nicht anders verhält es sich beim Umgang mit China als einer weiteren asiatischen Imperialmacht, die sich dazu anschickt, ihre wirtschaftliche Vormachtstellung immer weiter auszubauen.
Wenn auch Du Teil unserer Bewegung werden möchtest, die Deutschland und Europa zu alter Stärke zurückführen will, dann melde Dich bei einem Stützpunkt in Deiner Nähe und werde aktiv im Kampf um die Zukunft Deines Volkes!













