Nachgereicht: Jahresabschlusswanderung in Franken

Ende November 2025 fand die letzte gemeinsame Wanderung der fränkischen Stützpunkte für das Jahr statt. In regelmäßigen Abständen treffen sich Wanderbegeisterte aus der Region zu schönen und leicht anspruchsvollen Wanderungen in der Region. Gemeinsam wurde dieses Mal die Gegend rund um das Walberla in der fränkischen Schweiz erkundet.

Gegen 09:00 Uhr startete die Wandergruppe vom Wanderparkplatz in Kirchenehrenbach. Um gleich von Anfang an auf Betriebstemperatur zu kommen, wurden die ersten Höhenmeter des Tages genutzt und das Walberla bestiegen. Das Walberla, der heilige Berg der Franken, ist durch seine Kulturgeschichte, die bis in die Keltenzeit reicht, auch über die Grenzen Frankens hinaus bekannt. Vor allem die erkennbare Befestigungsanlage zeugt von dieser Zeit. Die Kapelle wurde erst Mitte des 17. Jahrhunderts gebaut an dem Ort, der auch für seine mystischen Sagen bekannt ist. Zum Beispiel die der Walpurgisnacht, die besagt, dass die Dämonen und Hexen des Walberlas in dieser Nacht ihr Unwesen treiben sollen.

Nach einer kurzen Verschnaufpause und dem Genießen der Aussicht ging es für die Wandergruppe weiter Richtung Leutenbach. Die winterlich kahlen Wälder boten dank des nur zum Teil bewölkten und tiefblauen Himmels ein wunderbares Bild, immer wieder mit schönen Ausblicken.

So wurden Kilometer für Kilometer auf einer abwechslungsreichen Route gelaufen. An dem Gedenkstein für den gefallenen Unteroffizier Hubert von Dahlem, der im Alter von 20 Jahren sein Leben bei der Verteidigung der Heimat gab, legten die Wanderer eine Kerze nieder. Das Lied „Ich hatt‘ einen Kameraden“ erklang über dem Frankenland, gefolgt von einem lauten „Hier!“.

Dass die fränkische Schweiz ein sehr beliebtes Ziel für Kletterer ist, lässt sich an den immer wieder auftauchenden Gesteinsformationen erkennen, die perfekt dafür geeignet sind. Nach 7 Stunden, 28 Kilometern und insgesamt 1200 Höhenmetern Anstieg erreichte man gegen 16 Uhr wieder den Startpunkt. Fränkisch traditionell ging es noch zum gemeinsamen Karpfenessen. Es war wieder ein schöner Tag in Gemeinschaft und gesunder Bewegung an der frischen Luft durch die schöne Heimat. Mit gestärktem Körper und Geist ging man auseinander.