Gil Ofarim: Jüdischer Schauspieler geht ins Dschungel-Lager

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Gil Ofarim geht freiwillig ins Lager! Der Fernsehsender RTL startet im Januar sein beim BRD-Bildungsprekariat beliebtes Trash-TV-Format „Ich bin ein Star, holt mich hier raus!“. Dieses Jahr sind verhältnismäßig wenige Prominente dabei. Einer von ihnen ist der wegen falscher Anschuldigung und Verleumdung bekannte Gil Ofarim. Auch für den tief gefallenen Musiker und Schauspieler heißt es also bald: „Ich bin ein Star, holt mich hier raus!“. Größere Bekanntheit erlangte der 43-Jährige durch einen Stern, den er nicht herausholte. Wollen die RTL-Zuschauer Ofarim länger im Lager sehen oder wird er bald wieder nach Deutschland kommen? Man darf gespannt sein!

 

Assi-TV hat Hochsaison!

Der Januar neigt sich dem Ende zu und in manchen Büros werden mürrische Sekretärinnen bald wieder noch müder und genervter erscheinen als ohnehin schon. Ihnen stehen Nächte mit wenig Schlaf bevor, denn RTL startet wieder sein von der Nordsee bis zum Alpenrand bekanntes und beliebtes Abendprogramm, im Volksmund das „Dschungel-Camp“. Millionen Deutsche verfolgen Jahr für Jahr, wie sich abgehalfterte B- und C-Promis streiten und entwürdigenden Ekel-Prüfungen unterziehen. Wer sich hier qualifizieren will, darf sich einerseits für billiges Schmierentheater nicht zu blöd sein und muss andererseits schon weit hinten auf dem Abstellgleis der deutschen Medienlandschaft sitzen. Für die öffentliche Bloßstellung im „Assi-TV“ winkt als Lohn der Titel des „Dschungel-Königs“ und etwas kurzlebige Aufmerksamkeit der breiten Volksmassen.

Austragungsort ist nicht der Dschungel von Madagaskar, sondern der australische Busch. Dorthin lässt sich nun also auch Gil Ofarim ausfliegen. Vielen neuen Lesern dürfte Ofarim, der als Gil Doron Reichstadt geboren wurde, kein Begriff sein. Daher eine kurze Vorstellung. Der 43-Jährige wuchs in der jüdischen Gemeinde in München auf und verdingt sich unter anderem als Sänger (RTL-Erfahrungen im Format „It Takes 2“) und als Schauspieler auf RTL-Niveau („Gute Zeiten, schlechte Zeiten“). In letzter Zeit überwogen bei Ofarim jedoch die schlechten Zeiten, und seinen bisherigen Tiefpunkt erreichte Ofarim, als er vorletztes Jahr wegen Verleumdung vor Gericht stand.

Ofarim hatte einem Hotelportier vorgeworfen, ihn aufgrund seines Davidstern-Kettchens antisemitisch beleidigt zu haben. Ein Video von dem Vorwurf ging viral und hatte dafür gesorgt, dass der Hotelmitarbeiter massiven Anfeindungen ausgesetzt war. Tatsächlich hatte Ofarim die Vorwürfe gegen den schwer geschädigten Hotelportier frei erfunden. Mit einem Vergleich und einer Spende an jüdische Vereine war Ofarim glimpflich davon gekommen. Dennoch hat Ofarim durch den Vorfall an Beliebtheit eingebüßt und auch seine Aufträge dürften weniger geworden sein. Deshalb nun also die freiwillige Reise ins Lager. Versüßt wird ihm der Lager-Aufenthalt durch eine kolportierte Gage von satten 300.000 Euro. Der Erfolg Ofarims hängt auch vom Fernsehzuschauer ab. Die könnten ihn schon bald zu „Dschungel-Prüfungen“ mit Kakerlaken und anderem Gewürm oder ähnlichem Ekel-Faktor verdonnern. Je nachdem, wie sich Ofarim dort schlägt, könnte sein Aufenthalt im Lager auch länger andauern.

Randinfos für „Dschungel-Camp“-Fans: Begleitet wird Ofarim von seiner Cousine Tzviki und als Luxusgegenstände nimmt er Kissen und Ohrstöpsel mit. Los geht es am 23. Januar um 20:15 Uhr bei RTL und auf RTL+.

1 Kommentar

  • Der lügen Gil, kann auch ruhig im Dschungel-Lager bleiben, wenn die anderen wieder nach Deutschland fliegen. Auf so einen Selbstmitleidigen Hetzer und Hochstapler, können wir hier gut verzichten. Seine Lügengeschichten, kann er dann ja den Koalabären erzählen, vielleicht glauben die ihm.🤣🤣🤣 Es ist nur schade, dass jemand mit so einem miesen und falschen Charakter, auch noch für 300,000 Euro eine Bühne geboten bekommt. Die Gage sollte besser der Hotelmitarbeiter Bekommen!

    Martin 27.01.2026