Personalprobleme: Bundeswehr setzt zur Rekrutierung auf Ferienlager für Jugendliche

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Unter der gescheiterten Ampelkoalition wurde Anfang des Jahres 2022 vom damaligen Kanzler Olaf Scholz eine „Zeitenwende“ bei der Bundeswehr angekündigt. Hintergrund dafür war damals der russische Angriffskrieg auf die Ukraine und die damit verbundene Angst, dass sich dieser Krieg auch auf den Rest von Europa ausdehnen könnte. Hierfür wurde damals bereits ein „Sondervermögen“ von 100 Milliarden Euro zur Aufrüstung der Bundeswehr aufgenommen.

Mittlerweile sind vier Jahre vergangen und man ist noch nicht sonderlich weit gekommen bei der Modernisierung und Aufrüstung des bundesdeutschen Heeres. Zum Jahresende 2025 zählt die Bundeswehr 184.200 Soldaten in der aktiven Truppe. Im Vergleich zu 2024 zwar ein Plus von knapp 3.000 Mann, allerdings viel zu wenig, um das angestrebte Ziel von 260.000 aktiven Soldaten bis Mitte der 2030er Jahre zu erreichen.

Zudem kommen immer wieder Rückschläge, die zu einer Demotivation innerhalb der Truppe führen und kein gutes Licht auf die Bundeswehr insgesamt werfen. So wurden mittlerweile 2 Milliarden Euro investiert, um den Streitkräften einen neuen, modernen und abhörsicheren Digitalfunk bereitstellen zu können. Einsatzfähig ist der neue Digitalfunk aber noch lange nicht. Immer wieder wird man vertröstet, und Informationen über die derzeitige Nutzlosigkeit der Technik kommen nur spärlich aus dem Verteidigungsministerium an die Öffentlichkeit.

Zudem wurde erst kürzlich bekannt, dass Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) einen Beförderungsstopp für Stabsfeldwebel verhängt hat. Ab Juli werden alle Beförderungen gestoppt, bis 2027 ein neues, angeblich gerechteres Besoldungssystem eingeführt werden soll. Es wird also erstmal gestrichen, bevor man überhaupt ein neues System präsentieren kann. Ob die Einführung zeitlich eingehalten wird, ist wie immer fraglich. Respektvoller Umgang mit den Soldaten sieht eindeutig anders aus.

Die Bundeswehr hat also neben ihrem Personalproblem auch ein Problem mit ihrem schlechten Ruf, beides ist aber fest aneinander geknüpft. Kaum einer traut ihr in der aktuellen Lage zu, die Landesverteidigung übernehmen zu können. Es fehlt an Personal, Technik, Waffensystemen und vor allem Nachwuchs. 25 % der kontaktierten 18-Jährigen melden sich nicht einmal auf das Anschreiben für den neuen Wehrdienst der Bundeswehr zurück, trotz der Gefahr eines Bußgeldes.

Darum setzen die Streitkräfte jetzt vermehrt auf Ferienlager für junge Leute und auch Minderjährige. Namen wie „Boots on the Ground“ oder „Heli Guardians“ sollen vermehrt Jugendliche und junge Männer für die Truppe begeistern. Die Zahl dieser Lager ist in den letzten Jahren stark angestiegen. Im Jahr 2023 lag sie noch bei 55, während sie im letzten Jahr bereits bei 86 lag. Auch an den Schulen erhöht die Bundeswehr ihre Präsenz in Form von Informationsabenden und Vorstellungen. Während es also bei bestehenden Strukturen, Waffen und Technik weiter hapert, wird zumindest die Gewinnung neuer Soldaten mit sinnvollen Aktionen voran getrieben. Desiree Becker von DIE LINKE sieht in der Präsenz der Bundeswehr hingegen bereits eine „Frühmilitarisierung“ der Jugend. Es zeigt sich, dass die antideutschen Linken zum Teil noch immer nicht den Ernst der Lage begriffen haben, in dem sich Deutschland und Europa durch den russischen Überfall auf die Ukraine befinden, beziehungsweise da sie ihre heimlichen Symphatien mit Moskau hinter einer pseudopazifistischen Haltung verbergen.

Unsere Partei und Bewegung DER III. WEG setzt sich unter Punkt 8 „Kein Deutsches Blut für fremde Interessen“ ganz klar für die Stärkung und den Ausbau der deutschen Streitkräfte ein. Deutschland muss wieder eine Armee aufbauen, die innerhalb eines europäischen Verteidigungsbündnisses in der Lage ist, unseren Kontinent gegen imperiale Bestrebungen von außen zu verteidigen. Gerade in Zeiten, in denen die Hegemonialmächte Russland und USA weltweit Kriege führen oder zumindest durch Waffenlieferungen und Unterstützung militanter Gruppierungen Konfliktherde schüren, muss Europa wieder lernen, militärisch auf eigenen Füßen zu stehen.

Hierfür sind die sofortige Ausweisung aller US-Truppen aus Deutschland und ein Austritt aus der NATO unumgänglich. Wenn Deutschland und Europa die Verteidigung unseres Kontinents wieder selbst in die Hand nehmen, wird dieses transatlantische, von den USA dominierte Bündnis ohnehin obsolet werden. Die BRD zahlt jedes Jahr Millionen Euro für die Stationierung US-amerikanischer Truppen in Deutschland, anstatt dieses Geld für die eigene Armee und Unabhängigkeit zu investieren. Die Bundeswehr darf nicht länger Spielball für die Interessen fremder Mächte sein. Auslandseinsätze dürfen nur stattfinden, wenn sie direkt im Zusammenhang mit der Sicherung deutscher und europäischer Lebensinteressen stehen. Die Verteidigung und Sicherung des eigenen Landes muss höchste Priorität haben.

Werde auch Du Teil unserer Partei und Bewegung DER III. WEG und melde Dich schon bald bei einem Ansprechpartner in Deiner Nähe, denn Deutschland gibt es nicht geschenkt; an erster Stelle steht der Kampf!

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