Gemeinschaftsausflug zur Befreiungshalle Kelheim

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Der Stützpunkt München / Oberbayern hat die Befreiungshalle in Kelheim besucht. Die 1863 eröffnete Befreiungshalle erinnert an den deutschen Sieg über Napoleon in den Befreiungskriegen. Die 45 Meter hohe Rundhalle ist eines der eindrucksvollsten deutschen Nationaldenkmäler und sollte von jedem deutschen Nationalisten einmal besucht werden. Sie mahnt zur Einigkeit im Inneren und zu Wehrhaftigkeit gegen alle äußeren Feinde. Werde auch du Teil unserer Gemeinschaft und sei beim nächsten Ausflug dabei!

 

Sieg für Deutschland – der Befreiungskrieg

Deutschland ist ein Land, das aufgrund seiner Lage im Herzen Europas immer wieder Opfer aufgezwungener Kriege wurde. Von Norden wie von Süden, öfters jedoch von Osten und vom Westen her drangen Feinde gegen unsere Heimat vor. Besonders oft drangen Franzosen als Invasoren nach Deutschland ein. Sie entstand im deutschen Volksmund das Wort vom „Erbfeind“. Die besondere Tücke an diesem Gegner war stets, dass er die Deutschen gegeneinander ausspielte und darauf setzte, Verbündete für seine Interessen zu finden. Was im Rheinländischen Separatismus in den späten 1910er und frühen 1920er-Jahren erfolglos bleiben sollte, war zu Zeiten Napoleons noch eine bewährte Strategie.

Der französische Imperator schien damals Fortunas liebstes Kind zu sein und eilte von Sieg zu Sieg. Er bezwang die alten deutschen Mächte, fügte beispielsweise Preußen bei Jena und Auerstedt schmerzhafte Niederlagen zu. Mit Versprechungen gefügig gemacht, ließ sich der bayerische König in der Folge auf ein Bündnis mit den Franzosen ein. Dies brachte den Bayern zwar die Herrschaft über Franken ein, sollte sich jedoch später rächen, als ein bayerisches Heer in den weiten Russlands für fremde Interessen verblutete.

Jener russische Feldzug sollte dann für Napoleon den Anfang vom vorläufigen Ende darstellen. Und in Deutschland gewannen jene Kräfte wieder an Zulauf, die, durch Repression in die Katakomben verbannt, doch nie vernichtet worden waren. Die deutsche Freiheitsbewegung fasste wieder Mut! Ganz im Osten begann ein Befreiungskrieg, der in der Völkerschlacht bei Leipzig einen glanzvollen Höhepunkt erfahren und in Waterloo mit dem endgültigen Sieg über den französischen Imperialismus enden sollte.

 

Mahnmal für deutsche Einigkeit – Die Befreiungshalle

Bayern war sehr lange auf der Seite Napoleons verblieben. Erst, nachdem sich in Leipzig das Kriegsglück endgültig auf die deutsche Seite wenden sollte, traten sie auf die Seite der Befreier über. Im Nachgang, als das Nationalbewusstsein in Deutschland zu voller Blüte heranreifte, kam wohl auch den bayerischen Monarchen ein schlechtes Gewissen. So ist zu erklären, warum ausgerechnet in Bayern eines der wichtigsten Monumente zur Erinnerung an den deutschen Sieg erbaut wurde. Man hatte seine Lehre verinnerlicht und wollte diese an alle kommenden Generationen weitergeben. „Wir Bayern sind Teil des deutschen Volkes, das deutsche Volk muss eine einige Nation sein, will es sich in der Welt behaupten!“ So oder so ähnlich könnten die Gedanken von König Ludwig I. gelautet haben, als er den Bau der Befreiungshalle in Auftrag gab.

Ihr Bau wurde 1842 von Friedrich von Gärtner in Anlehnung an antike Zentralbauideen begonnen und 1863 unter Anleitung von Leo von Klenze abgeschlossen. Die feierliche Eröffnung fand am 18. Oktober 1863 statt, dem 50. Jahrestag der Völkerschlacht bei Leipzig. Die Befreiungshalle ist ein 45 Meter hoher Bau mit einem Durchmesser von 29 Metern. 34 Siegesgöttinen reichen sich die Hände zu einem feierlichen Reigen und in den Nischen zwischen ihnen stehen auf Schildern die Namen der Schlachten der Befreiungskriege. Auch 18 Feldherren und die zurückeroberten Festungen wurden in Inschriften im Kuppelsaal verewigt. Im Marmofußboden prangt der Sinnspruch König Ludwigs I., der den Anlass der Errichtung des phantastischen Siegesdenkmals wiedergibt: „Moechten die Teutschen nie vergessen was den Befreiungskampf nothwendig machte und wodurch sie gesiegt“. Die Außenfassade wird untergliedert von 18 Strebepfeilern, die von 18 Kolossalstatuen als Allegorien der deutschen „Volksstämme“, die an den Schlachten beteiligt waren, gekrönt werden. Diese sind: „Franken, Boehmen, Tyroler, Bayern, Oesterreicher, Preussen, Hannoveraner, Maehren, Sachsen, Schlesier, Brandenburger, Pommern, Mecklenburger, Westphalen, Hessen, Thueringer, Rheinlaender, Schwaben“ Die Höhe der Statuen beträgt jeweils 580 cm.

Von der Befreiungshalle aus hat man ein beeindruckendes Panorama über die umgebende Region und insbesondere den Donaustrom. Wanderwege rund um die Befreiungshalle bieten Gelegenheit, im Wald die Lebensgeister zu erwecken und zu Ruhe und innerer Stärke zu finden. Nach dem Besuch der Befreiungshalle ließen die Aktivisten den Tag noch einmal bei einer guten Mahlzeit im nahen Kloster Weltenburg Revue passieren.

Interessierte finden Informationen zur Befreiungshalle auch in unserem Reiseführer.

Der Stützpunkt München / Oberbayern unternimmt regelmäßig Ausflüge zu verschiedenen Sehenswürdigkeiten unserer Heimat. Du kommst aus Bayern und möchtest mit uns dein Vaterland kennenlernen? Nehme Kontakt mit uns auf und werde Teil unserer Gemeinschaft!

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