
Allein am 10. April 1945 wurden 1.965 Tonnen Bomben über Plauen abgeworfen und sorgten somit dafür, dass über 75% der Stadt zerstört wurde. Im Vergleich zu den drei anderen sächsischen Großstädten ergeben sich folgende Relationen zwischen Stadtgebietsgröße und Gesamtbombenmenge: Leipzig 88,6t/km2; Dresden 63,2 t/km2; Chemnitz 108,3 t/km2; Plauen 185,4t/km2.
Man sieht also, dass Plauen mit fast der dreifachen Menge an Bomben überzogen wurde, als das total vernichtete Dresden. Knapp 2.400 amtlich registrierte Opfer verzeichnete die Stadt in Folge dieses schweren Angriffs. Viele der damals 115.000 Deutschen, welche sich vor dem Angriff in Plauen aufhielten, haben die Stadt aus Angst vor der blinden Zerstörungswut der sogenannten Befreier schon vorher in die umgrenzenden Dörfer verlassen. Diesem Umstand ist es zu verdanken, dass es bei „nur“ knapp 2.400 Toten blieb. Der Angriff erfolgte, obwohl die Amerikaner schon wenige Kilometer vor Plauen standen und mit kaum einer Gegenwehr der geschwächten deutschen Wehrmacht noch zu rechnen hatten.
Kriege sind immer ein furchtbares Mittel, um Machtpositionen zu beweisen und eigensinnigen Zielen nachzugehen. Vor allem dann, wenn dieses zum Leid der Zivilbevölkerung geschieht. Diese Menschen tragen keine Uniformen, tragen keine Waffen und erst recht tragen sie keinerlei Schuld. Das einzige was sie tragen, ist die Last, welche sich seit Jahren durch den Krieg ausgebreitet hat. Vertreibung, Mord, Vergewaltigung, Enteignung von Haus und Hof. Diese armen Seelen traf nie eine Schuld an Krieg und Elend. Sie waren „Deutsche“ – das war ihr Verhängnis. Deutsche Mütter, deutsche Kinder- sie waren Deutsche.
In tiefster Trauer und Ehrfurcht legten die Aktivisten des „III. Weg“-Stützpunktes Vogtland ein Gesteck in Plauen nieder und verneigten sich vor den zahllosen deutschen Opfern dieses menschenverachtenden Angriffes. Entgegen der Lügen des antideutschen Geschichtsverdreherbündnisses, welches keinerlei Skrupel hat, ihre deutschen Mütter und Väter symbolisch mit den Füßen zu treten, bewiesen die Trauernden den nötigen Respekt und ehrten sowohl in den zwei kleinen Ansprachen regionaler Parteikameraden, als auch in der darauf folgenden Schweigeminute, dass auch zum 70. Jahrestag des fürchterlichen Angriffes auf Plauen, kein einziges Opfer vergessen ist.













