Anläßlich des 70. Jahrestages der Kapitulation der deutschen Wehrmacht am 8.Mai 1945 meldete der „III. Weg“-Parteivorsitzende Klaus Armstroff einen Arbeitseinsatz am Ehrenmal für die gefallenen deutschen Soldaten des 1. und 2. Weltkrieges beim Bürgermeister von Weidenthal an.
Da laut einer schriftlichen Aussage des Bürgermeisters Bernhard Groborz „Klaus Armstroff ein Repräsentant einer Gruppierung sei, die in seinen Augen nicht auf dem Boden der demokratischen Grundordnung stehe“, wurde der Arbeitseinsatz verboten. Daß sich dieses Verhalten des Bürgermeisters im Dorf herumspricht, ist eine klare Sache. Um Klaus Armstroff und den „III. Weg“ nicht in den Augen der Dorfbewohner aufzuwerten, mußte der Bürgermeister in den sauren Apfel beißen und das gesamte Gelände um das Ehrenmal mähen und säubern lassen.
Bei einem Besuch des Ehrenmals am Vormittag des 9. Mai wurden Klaus Armstroff und seine Begleiter vom Bürgermeister und vier Polizisten mit zwei Polizeifahrzeugen empfangen. Die Polizei war anwesend, weil man eventuell einen Aufmarsch verhindern müßte. Mit dem Hinweis: „Kerzen aufstellen wäre erlaubt!“ ließ man Klaus Armstroff zum Denkmal durch und es konnten Grablichter zum Gedenken aufgestellt. Außerdem wurden zwei junge Kameraden durch die anwesende Polizei kontrolliert und ihre persönlichen Daten aufgenommen. Mit der Frage, ob weiteren Aktionen an diesem Tag geplant seien, durften wir das Gelände des Ehrenmals verlassen.
Fazit: Durch die offizielle Anmeldung und das Verbot unseres Arbeitseinsatzes sah sich die Gemeinde zum Handeln gezwungen, was wir als Erfolg mit geringem Aufwand betrachten. Gegen nationale Aktivisten ist diese System jeder Zeit bereit, genügend Polizeikräfte zu mobilisieren, während bei diversen Straftaten schon abgewogen wird, ob Einsatzkräfte der Polizei überhaupt noch zum Ort des Geschehens geschickt werden.















