
präsenter denn je.
Schätzungen zufolge sind allein in München derzeit etwa 5.000 Menschen betroffen – Tendenz steigend. Aktivisten vom „III. Weg“ sammelten daher eine Vielzahl an Bedarfsgegenständen wie beispielsweise Bekleidung, Handtüchern oder Decken im Rahmen der gesamtdeutschen Winterhilfe-Kampagne. Ein erster Schwung an Spenden konnte bereits Ende November ehrenamtlich an Bedürftige weitergeleitet werden.
Wie dramatisch die Situation in München inzwischen ist, zeigt auch ein Blick auf die „etablierte“ Obdachlosenhilfe, zum Beispiel im katholischen St. Bonifaz nahe des geschichtsträchtigen Königsplatzes mitten in München. Hier wird sich gezielt nur um Obdachlose gekümmert. Es gibt eine Kleiderkammer, Essen und die Möglichkeit zu duschen. 2001 wurde das Haus eröffnet, um rund 80 Personen zu helfen. Inzwischen kümmern sich die ehrenamtlichen Helfer täglich um bis zu 250 Bedürftige. Die Bäder wurden ausgebaut, die Kapazität verdoppelt und trotzdem reichen die Möglichkeiten kaum um allem gerecht zu werden. Überflüssig zu sagen, dass sich die Einrichtung im wesentlichen über Spenden finanziert. Hier fehlt es den gewählten Politikern offensichtlich wieder am Willen entsprechende Finanzmittel bereit zu stellen.
Die Aktivisten vom „III. Weg“ in München und Oberbayern werden auch in den kommenden Wochen noch weitere (Sach-)Spenden sammeln und an Bedürftige aushändigen. Helfen auch Sie mit!














