Heute wurde in München die Deutsche Winterhilfe fortgesetzt! Die Aktivisten vom Stützpunkt München/Oberbayern fuhren zu diesem Zweck zur Wittelsbacher Brücke. Hier haben sich einige Obdachlose ihr Lager eingerichtet, um wenigstens ein wenig vor Wind und Wetter geschützt zu sein. Es wurden knapp ein Dutzend Säcke an die deutschen Obdachlosen übergeben, welche sich äußerst dankbar zeigten. In Gesprächen konnte man auch in Erfahrung bringen, was zusätzlich zur warmen Kleidung benötigt wird. So sind Kerzen oder Batterien immer eine willkommene Spende. Aber auch Gaskartuschen und Campingkocher mit Konservendosen sind natürlich immer eine Bereicherung. Nach einem längeren Gespräch versprachen die Mitglieder, bald wieder zu kommen und weitere Hilfe zu leisten.
Obdachlosigkeit ist der Krebs unserer Konsumgesellschaft. Ich arbeite ehrenamtlich mit Obdachlosen, auch heimgekehrte Soldaten die sich nach ihrer Rueckkehr in der Zivilen Gesellschaft nicht mehr zurecht finden, und durch PTSD anfaellig fuer Selbstmord und Drogenmisbrauch sind. Auch die Zahl obdachloser Familien, die durch andauernde Arbeitslosigkeit betroffen sind waechst staendig, und das in einem Land, das eines der wohlhabenden Laender sein soll. Da geht einem der Hut hoch. Natuerlich gibt es auchFaelle in denen sich der/die individuelle fuer ein Leben auf der Strasse entschieden hat, wobei viele persoehnliche Erfahrungen eine grosse Rolle gespielt haben. Das Bild ist jedenfalls dasselbe in den westlichen Laendern. Danke fuer Euren Einsatz unseren Landsleuten zu helfen. Bittere Kaelte und nagender Hunger sind brutal, ganz zu schweigen die Eisamkeit und Vergessen zu sein. FG
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Obdachlosigkeit ist der Krebs unserer Konsumgesellschaft. Ich arbeite ehrenamtlich mit Obdachlosen, auch heimgekehrte Soldaten die sich nach ihrer Rueckkehr in der Zivilen Gesellschaft nicht mehr zurecht finden, und durch PTSD anfaellig fuer Selbstmord und Drogenmisbrauch sind. Auch die Zahl obdachloser Familien, die durch andauernde Arbeitslosigkeit betroffen sind waechst staendig, und das in einem Land, das eines der wohlhabenden Laender sein soll. Da geht einem der Hut hoch. Natuerlich gibt es auchFaelle in denen sich der/die individuelle fuer ein Leben auf der Strasse entschieden hat, wobei viele persoehnliche Erfahrungen eine grosse Rolle gespielt haben. Das Bild ist jedenfalls dasselbe in den westlichen Laendern. Danke fuer Euren Einsatz unseren Landsleuten zu helfen. Bittere Kaelte und nagender Hunger sind brutal, ganz zu schweigen die Eisamkeit und Vergessen zu sein. FG