Trump will syrisches Öl von US-Konzernen ausbeuten lassen

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Entgegen der überraschenden Ankündigung von US-Präsident Donald Trump werden nicht alle US-Truppen Syrien verlassen. Ganz im Gegenteil werden einige hundert US-Soldaten im Nordosten des Landes verbleiben, um die dortigen Ölquellen zu „beschützen“. Rein zufällig handelt es sich dabei um die ergiebigsten des Landes. Unberührt von dem angekündigten Truppenabzug waren ohnehin die US-Truppen in at-Tanf im Süden Syriens.

Wie US-Medien nun berichten, sei der US-Präsident „daran interessiert, einen Deal mit Exxon Mobile oder einem anderen Energieunternehmen abzuschließen, um die syrischen Ölreserven anzuzapfen„. Darauf angesprochen, auf welcher rechtlichen Grundlage man sich das syrische Öl einzuverleiben gedenke, erwiderte der republikanische US-Senator Lindsey Graham lediglich: „Es handelte sich um die primäre Einnahmequelle des IS. Jetzt ist es in der Hand der Syrischen Demokratischen Kräfte, bei denen es sich um arabische Kurden, überwiegend Kurden in Kooperation mit den Vereinigten Staaten handelt. Also nein, damit wird kein Gesetz gebrochen. Meiner Meinung nach ist das nur eine vernünftige Außenpolitik.

Ohne Zweifel handelt es sich aber bei der Okkupation der syrischen Ölfelder der betreffenden Regionen um einen völkerrechtswidrigen Akt. Die Ausbeutung der natürlichen Ressourcen eines souveränen Staates ohne dessen Zustimmung ist illegal.