
Dazu könnten mutmaßlich ähnlich horrende Kosten durch beworbene Beiträge von den Auslandsvertretungen des Auswärtigen Amts kommen. Diese habe man aus Zeitgründen bislang nicht ermitteln können, heißt es in der Antwort auf Holms Anfrage. Vielmehr stellt sich hier die Frage, ob man vielleicht diesen immensen Kostenfaktor verheimlichen möchte.
Facebook-Werbung hat Tradition
Die hart erarbeiteten Steuern der Bevölkerung für Werbung im Netz auszugeben, hat bei den Volksverrätern in Berlin eine gewisse Tradition. Bereits im vergangenen Jahr zahlten das Bundeskanzleramt sowie die Bundesministerien für dubiose Werbung in den sozialen Netzwerken rund 5,2 Millionen Euro. Diese Millionen zum Wohle des deutschen Volkes einzusetzen, liegt den vaterlandslosen Gesellen in den Regierungssesseln fern.
Außerdem haben die Millionenzuwendungen an Facebook und Co. einen bitteren Beigeschmack. Es stellt sich nämlich die Frage, ob die sozialen Netzwerke durch derartige Geldtransfers milde gestimmt werden sollen, um noch mehr Kritik an der Regierung zu zensieren. Die intensive Zusammenarbeit zwischen Bundesregierung und Facebook mit der Amadeu-Antonio-Stiftung trägt nicht gerade dazu bei, diese Bedenken
auszuräumen.













