Bayerns Alternative für Deutschland zerstört sich selbst

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Der schon lange bestehende Riss in der bayerischen AfD-Landtagsfraktion hat sich erneut verbreitert. Zwar haben die beiden Vorsitzenden, Katrin Ebner-Steiner und Ingo Hahn, das Misstrauensvotum gegen sie überstanden, aber sie haben weiterhin die Mehrheit der Fraktion gegen sich und die Partei schwächt sich weiter durch Grabenkämpfe.

In der Fraktionssitzung vom Mittwoch stimmten 12 der insgesamt 20 Abgeordneten für einen Abwahlantrag gegen die beiden Vorsitzenden und den stellvertretenden parlamentarischen Geschäftsführer Ferdinand Mang. Der Abwahlantrag war eine Aktion zur Destabilisierung der Partei und ein plumper Versuch, die als „zu national“ wirkenden AfD-Politiker aus ihren Ämtern zu drängen.

 

 

 

Kräfteraubender Egoismus statt Strukturaufbau und politische Arbeit

Die AfD-Fraktion Bayern hat seit ihrem Einzug in den Landtag quasi durchgängig Machtkämpfe und sorgt mit internen Streitereien für Schlagzeilen. Zwei Fraktionsaustritte, lange erbitterte Machtkämpfe und Intrigen bilden das Fundament der Ruine, welche sich hier als Alternative für Deutschland in Szene setzt. Kräfte, Geld und Zeit werden wissentlich sinnlos gebunden und gewissenlos verschwendet.

 

Liberal gegen National auf dem Rücken der Nation

Ebner-Steiner, die zum rechtsnationalen „Flügel“ der AfD gezählt wurde und als eine Vertraute des AfD-Politikers Björn Höcke gilt, scheint den liberalen Kräften der Partei ein großer Dorn im Auge zu sein, entsprechend ist mit der Fortsetzung der dreckigen Schlammschlacht zu rechnen.

Der Dauerstreit dürfte Sprengkraft weit über die bayrischen Landesgrenzen hinaus haben und damit alles andere als zielführend für die Schaffung einer Alternative für das deutsche Volk sein.

1 Kommentar

  • Augen auf bei der Mitglieder Auswahl.
    Wenn eine junge Partei, die dazu noch Rechts steht, sich gründet, kannst du immer davon ausgehen, dass sie von Gegnern des Nationalismus unterwandert wird. So eine Unterwanderung wird ganz Gezielt gesteuert. Solche infiltrierten Leute dürfen nicht großartig auffallen. Sie arbeiten mit kleinen Nadelstichen und wenn die Führung nicht aufpasst, dann geht es denen in Absehbarer Zeit, so wie der FPÖ in Österreich. Wenn du National denkst, dann musst du doppelt und dreifach aufpassen wer deine Parteifreunde sind.
    Denn man ist stehts bemüht das solche Parteien nicht zur Ruhe kommen, denn so sind sie mit sich selber beschäftigt und verlieren ihre wirklichen Themen aus den Augen.
    Bis Bald Wilhelm

    Wilhelm 06.06.2020
    • Auch die NPD kann ein Lied davon singen…

      Thomas G. 07.06.2020
  • Brandenburg und Bayern war der Anfang.
    Die CDU 2.0 zerstört sich Bundesweit von selbst.

    Max 05.06.2020