
„Wenn ich die rechte Literatur der letzten Jahre über einen Kamm scheren müsste, so bliebe ich als desillusionierter, verbitterter und wütender Leser zurück. Wirft man nämlich einen Blick auf das, was die Patrioten-Massen heutzutage begeistert, dann fragt man sich nach dem Grund für die Begeisterung am eigenen Untergang. Enklave ist anders.“
Obwohl die Protagonisten Teil einer Militärmission sind, entsteht auf den 132 Seiten keine Ermüdung an Kampfhandlungen, die generell eher sparsam gesät sind. Die grundsätzliche Bejahung des Militärischen ist auch der einzige Punkt, den man (wenn man möchte) als politische Aussage herauslesen kann. Wer daher eine entspannende „rechte“ Lektüre zur Ablenkung vom allgegenwärtigen Untergang des Abendlandes sucht, statt diesen auch noch in Werken wie Guerilla oder dem Heerlager der Heiligen nachzulesen, kann zu Zirkes Erstlingswerk greifen. „Vielleicht können sich nach „Enklave“ mehr junge, mehr oder minder begabte Schriftsteller aufraffen und ihre Werke der Öffentlichkeit vorstellen. Vielleicht geben diese Autoren ihrer Generation die Bücher, die sie braucht“, erklärte dieser übrigens in seinem Blogbeitrag weiter. Wünschenswert wäre dies für eine umfassende Gegenkultur allemal.














Das stimmt, es gibt heute keine Bücher, wie Deutschland sein sollte. Überall liegen Motivationen und Sportlichkeiten, doch was wir machen sollten, damit wieder Ordnung in den Affenstall (vor allem in den Großstädten) kommt, sucht man vergebens.