
Aber scheinbar nicht alle Niedertiefenbacher wollen die Unterbringung von Asylanten in einem ehemaligen 3-Sterne-Hotel auf Kosten des deutschen Steuerdepps so einfach hinnehmen. So wurde in der Nacht von Freitag auf Samstag laut Hessischen Rundfunk (hr) ein Anschlag auf das Asylhotel verübt. Mehrere Scheiben wurden mit Stahlkugeln durchschossen und die Eingangstür wurde eingeschlagen. Siehe hierzu auch den hr-Videobericht "Stahlkugeln auf künftiges Flüchtlingsheim". Auch der Beselicher Bürgermeister Michael Franz (parteilos) geriet unter Beschuß. – aber nur in elektronischer Form. Bei Franz sind bisher diverse Unmutsäußerungen und auch eine direkte Drohung gegen das Anwesen per E-Mail eingegangen.
Derweil appelliert die Polizei in ihrer Mitteilung an die Bevölkerung, "die gesetzlich geregelte Aufnahme von Flüchtlingen positiv zu begleiten" und sich von Straftaten zu distanzieren.
Nachdem bekannt wurde, dass in Niedertiefenbach neben den schon acht untergebrachten Asylanten noch 36 weitere Kulturbereicher hinzukommen sollen, verteilten Aktivisten des „III. Wegs“ asylkritische Informationsblätter rund um das Asyl-Hotel. Die Unterbringung im 3-Sterne Hotel kostet den Kreis übrigens 1,3 Millionen Euro.













