Franken: Einblicke ins „AB-Mittelrhein“-Verfahren

Seit August 2012 läuft vor dem Koblenzer Landgericht einer der wohl aufwändigsten politischen Strafprozesse der bundesdeutschen Justizgeschichte gegen heimatverbundene Nationalisten. Die Angeklagten werden von Seiten der Staatsanwaltschaft wohl meist willkürlich der nationalen Infoplattform des „Aktionsbüro Mittelrheins“ zugerechnet. Dem Beginn des monströsen Polit-Verfahrens gingen ein gutes halbes Jahr zuvor bereits zahlreiche medienwirksam inszenierte Hausdurchsuchungen und Verhaftungen voraus.

Obwohl nun nach über drei Jahren inzwischen schon weit mehr als 200 lange Verhandlungstage die abstrusen Vorwürfe der staatlichen Anklagebehörden gegen die 26 deutschen Männer nicht untermauern konnten, ist bis dato trotzdem kein Ende des steuerverschwendenden Justiz-Irrsinns in Sicht. Das anfangs enorme Medieninteresse verflog offensichtlich auch sehr schnell, nachdem sichtbar wurde, daß mit keiner schnellen Verurteilung zu rechnen war. Vielmehr folgte den staatlichen Angriffen überwiegend eine beherzte Verteidigung von Seiten der verfolgten Nationalisten, die sich so vom Repressionsapparat nicht widerstandslos auf die Schlachtbank führen lassen wollten.

Im Mittelpunkt der vielfach lächerlichen und konstruierten Vorwürfe steht die Kriminalisierung der politischen Aktivitäten der betroffenen volkstreuen Aktivisten, die im Laufe des Verfahrens von Seiten einer Gesinnungsjustiz gezielt mit abwegigen Unterstellungen und gekauften Aussagen unterfüttert werden sollen. So werden staatlicherseits aus vollkommen rechtlich einwandfreien Aktionen kurzerhand kriminelle Handlungen gemacht. Bekanntlich verfolgen politische Verfahren aber nicht nur die bewußte Einschüchterung von Andersdenkenden, sondern wie auch im Fall des Skandalprozesses in Koblenz, die Vernichtung zahlreicher Existenzen von Betroffenen.

Der „III. Weg“-Stützpunkt Nürnberg-Fürth durfte nun Mitte August 2015 selbst zwei Prozessbeteiligte aus dem „AB Mittelrhein“-Verfahren in Franken begrüßen. Die Gäste schilderten in ihrem Vortrag den interessierten Zuhörern sehr engagiert die ungeheuerlichen Dimensionen des Anklagekomplexes und der damit in allen Belangen einhergehenden Folgen. Die mehrstündige Zusammenkunft wurde von den Vortragenden interaktiv gestaltet, so daß auch einzelne Aspekte des Prozesses, Kuriositäten rund um die Verhandlung und insbesondere das persönliche Erleben der repressiven Erfahrungen nicht zu kurz kamen. Die vielen Fragen aus dem Publikum und die aufgeschlossene Beantwortung ließ die Versammlung zu einem besonderen Erlebnis werden, das wohl auch noch im Nachhinein für viel Gesprächsstoff und zu nachdenklichen Überlegungen bei den Anwesenden führen wird.

Da an diesem Abend auch kompetente Rechtsanwälte zugegen waren, die im anhängigen Koblenz-Prozess selbst nationalgesinnte Mandanten vertreten, konnte zudem der ein oder andere interessante rechtliche Gesichtspunkt der Verfolgungsorgie juristisch tiefer beleuchtet werden. Erfreulich war zudem die Erkenntnis, daß der größte Teil der politisch verfemten Nationalisten vor dem Tribunal in Treue fest weiterhin zur nationalen Sache steht und demnach bisher die Repressionsmaßnahmen ihre Ziele zumindest in mancher Hinsicht schon verfehlten. So sind die Betroffenen nicht nur aktuell mit einem Aufklärungsfeldzug und Vorträgen im gesamten Nationalen Widerstand aktiv, sondern absolvieren auch weiterhin in beeindruckter Geschlossenheit die mehrtägigen Verhandlungen jede Woche im Koblenzer Justizgebäude. Zuschauer aus dem Nationalen Widerstand sind im Übrigen dort auch immer wieder gerne gesehen. Solche Besuche geben einem persönlich gute Einblick in die verbrecherischen Argumentationsmuster bundesdeutscher Repressionsorgane und dokumentieren auf sehr anschauliche Weise, wie hier im Merkelland mit politisch Andersdenkenden umgegangen wird.

Wer sich die antideutsche Justizposse deshalb selbst einmal live und in Farbe ansehen möchte und auch die angeklagten Kameraden vor Ort unterstützen will, kann sich auf der Internetseite: https://prozesskoblenz.wordpress.com über die aktuellen Termine in Koblenz informieren. Dort erfährt man auch noch weitere Hintergründe über einen sehr komplexen Polit-Prozess, der nicht nur aus Gründen der angeblich hier in der BRD herrschenden Meinungsfreiheit sofort eingestellt werden müßte. Niemals sollte man zudem vergessen: Angeklagt sind in Koblenz einige – gemeint sind wir jedoch alle!