Deutsche Winterhilfe in München

Home/Regionen/Stützpunkt München/Oberbayern/Deutsche Winterhilfe in München

Gerade in den deutschen Großstädten findet man viele Deutsche, die von der Wohlstandsgesellschaft abgehängt sind. Auch in München gibt es erschreckend viel Armut. Eine Erkenntnis, die auch vielen Aktivisten vom „III. Weg“ gar nicht so bewusst war – bis schließlich die Winterhilfe initiiert wurde. Es zeigte, dass ein Großteil unserer Landsleute doch noch recht sorgenfrei lebt und mit deutscher Bedürftigkeit in der schönen Hochglanzwelt wenig konfrontiert wird.

Doch mit der Erfahrung aus den letzten Jahren wird die Hilfe für unsere Landsleute immer mehr auch zu einer persönlichen Angelegenheit. Wir möchten etwas tun, für die, von deren traurigem Schicksal kaum einer ahnt. Längst deuten alle Prognosen auf wachsende Altersarmut hin und so mancher, der heute noch ein unbeschwertes Leben führt, könnte bald selbst davon betroffen sein.

Die Zahlen jagen einem jedoch schon heute einen Schauer über den Rücken: Nach dem neuesten Armutsbericht leben 260.000 Münchner unter der Armutsgrenze. Das entspricht einem Anteil von 17,4 Prozent – Tendenz steigend, waren es 2010 noch 14,7 Prozent. Grund für die Misere ist die Sozialpolitik von Staat, Land und Stadt, die im Grunde die Armut nicht bekämpft, sondern verwaltet. In der stetig wachsenden bayerischen Metropole wird sozialer Wohnungsbau kleingeschrieben und die Mietpreisbremse hat sich längst als Farce erwiesen. Statt wenigstens den innerstädtischen Leerstand sozial zu nutzen, wird lieber stillschweigend der wachsenden Gentrifizierung zugesehen.

Über ein Viertel der Münchner ist von Armut betroffen

Besonders prekär ist die Lage in der Stadt für Alte und Geringverdiener. Der gesetzliche Mindestlohn von 8,84 Euro reicht hier bei Weitem nicht für ein würdevolles Leben. Ein Monatslohn bei einer 40-Stunden-Woche liegt hier bei 1.500 Euro. Nach Abzug von Steuern und Sozialabgaben, bei gerade noch 1.100 Euro. Angesichts der explodierten Mietpreise viel zu wenig. Dies zeigt auch die Armutsgrenze, die bei 1.350 Euro liegt – so sind hier viele arm trotz Arbeit.

Ebenfalls arm sind viele Rentner, selbst wenn diese zeit ihres Lebens gearbeitet haben. 27 Prozent der Rentner sind in München schon heute von Armut betroffen. Eine unglaubliche Zahl für die wohlhabende süddeutsche Stadt. Dabei ist es gerade für sozial schwache Ältere schwierig, angemessene Hilfe zu erhalten. Bei einer Befragung gab fast ein Drittel der Befragten aus der oben genannten Gruppe an, dass es schwierig sei, von anderen Personen praktische Hilfe zu erhalten. Ein Indiz für die soziale Kälte in der Stadt der Reichen. Auch chronische körperliche und geistige Erkrankungen sind unter den oft vereinsamten Alten häufiger verbreitet. Wer am Existenzminimum lebt, hat häufig nicht das Geld, um für eine adäquate medizinische Versorgung zu sorgen.

In Summe kann man also Folgendes festhalten: Auch in München offenbart sich die „Soziale Marktwirtschaft“ als getarnter Kapitalismus, der viele Verlierer erzeugt.

Mit dem großzügigen Spendenaufgebot zahlreicher Münchner, die auf unsere Deutsche Winterhilfe aufmerksam wurden, konnte ein Grundstock für umfangreiche Verteilaktionen gelegt werden.

Spendenverteilungen vor der Münchner Teestube

Den Auftakt machte eine Verteilung vor der Münchner Teestube Anfang Dezember. Gleich zu Beginn der Verteilung zeigte sich, dass die Organisatoren der Teestube über unsere Aktion ganz und gar nicht erfreut waren. Man verbiete sich Verteilungen und politische Organisationen – insbesondere „Der III. Weg“ – sei nicht erwünscht. Überhaupt würden die Obdachlosen gar keine Hilfe von „Nazis“ wünschen. Man habe ein Konzept, das durch solche Verteilungen konterkariert würde.

Die angeblich desinteressierten Obdachlosen zeigten jedoch durch Taten eine andere Meinung und griffen ohne Scheu zu. Von Hosen, über Jacken bis hin zu Schuhen konnten allerhand wärmende Kleidungsstücke übergeben werden.

Der geifernde Teestubenleiter versuchte mehrmals die Verteilung zu unterbinden, baute sich mit Wachpersonal auf und rief – als nichts gegen die unbeeindruckten Aktivisten half – die Polizei. Ob diese dem Notruf folgte, entzieht sich unserer Kenntnis, denn als alle Bedürftigen versorgt waren und die Aktion beendet werden konnte, waren noch keine Beamten eingetroffen.

Durch den Erfolg der Aktion ermutigt, und zusätzlich durch das Verhalten der Teestubengenossen motiviert, fand Mitte Dezember die zweite Verteilung am gleichen Ort statt.

Auch Gebäck wurde an Bedürftige verteilt

Diesmal hatte man nicht nur Kleidung, sondern auch – passend zur Adventszeit – weihnachtliches Gebäck dabei. Aufgrund des frühen Beginns der Aktion konnten viele wartende Obdachlose angetroffen werden, die sich über unser Erscheinen freuten. Ein betroffener Deutscher nahm sich sogar Zeit, um sich ausführlich mit den Aktivisten über sein Leben zu unterhalten. Er berichtete, dass er nach zwei Herzinfarkten nicht mehr arbeitsfähig sei und so letztlich auf Hilfe angewiesen ist. Er zeigte auch seine Abscheu gegenüber vielen ausländischen Schmarotzern, die sich auf deutschen Straßen tummeln, und war für das geschenkte Gebäck äußerst dankbar. Er bestätigte auch die Vermutung, dass es vielen Bedürftigen letztlich egal ist, welche Gesinnung die Helfer haben. Die sozial schwachen Deutschen stecken in einer Notlage und viele können daher nicht – wie manch linker Presseschmierer das gerne hätte – Hilfe von politisch-unkorrekten empört abweisen.

Infoverteilungen in Pfaffenhofen an der Ilm

Aber auch in Pfaffenhofen an der Ilm wurde die Deutsche Winterhilfe gestartet. Hier wurden mehrere Hundert Flugblätter an die Haushalte verteilt. Darin werden die Bürger aufgefordert, warme Kleidung an unsere Partei zu spenden, damit auch im Kreis Ingolstadt und Pfaffenhofen die Bedürftigen versorgt werden können.

Schon die ersten kalten Wintertage zeigen, dass die kommenden Monate frostig und karg werden und somit darf unsere Partei in seinen Anstrengungen nicht nachlassen. Weiterhin sind daher alle Anhänger und Sympathisanten unserer Bewegung aufgefordert, sich umzuhören, wo Bedarf ist und dort selbstlos zu helfen. Es gibt viel zu tun und wir stehen bereit!

1 Kommentar

  • Es gibt kein Land frei von Dreck und Scherben….

    So ist es 08.02.2018
  • Ich kann Ihre Aktion nur unterstützen! Ich bin kein Rassist, habe nichts gegen ehrliche Flüchtlinge und friedliche Muslime usw. Aber wenn man sieht, wie in unserem Land die Flüchtlinge bevorzugt werden mit sozialen Zuwendungen, Wohnungen und dergleichen und sich der Deutsche hintenanstellen muß kann man ihre Aktion nur gutheißen!
    Gott segne Sie…

    andreas riedel 17.01.2018
  • Hm. Bisher war ich der Meinung „In Deutschland bekommt jeder, was er zu einem wahrhaft menschenwürdigen Leben braucht – was elektronisches Spielzeug und anderen Luxus allerdings nicht einschließt.“
    Ich als Sozialschmarotzer habe jedoch zur Zeit kaum finanzielle Mittel übrig, um Sie bei Ihrer wertvollen Arbeit für das Deutsche Volk, in diesem Fall der Winterhilfe, zu unterstützen. Ich versuche jedoch, etwa 10 Mark zu erübrigen.
    Mit besten Wünschen und Grüßen aus 99427 Weimar
    J. Oliver Stephan

    O. Stephan 16.01.2018