8.März – internationaler Frauentag

Heute ist wieder einmal internationaler Frauentag, doch wer glaubt, dass es sich hierbei um einen Tag zu Ehren der Frau handelt, der irrt. Seit seinen frühsten Anfängen aus kommunistischen Kreisen handelt es sich keineswegs um einen wirklichen Tag für die Frauen, sondern um einen Propagandafeldzug des internationalen Feminismus. Hinter dem Schleier der Reden von Frauenrechten und gleicher Bezahlung verbirgt sich der materialistische Geist, der allen linken Ideologien zu eigen ist, und der auch die Antriebsfeder der feministischen Bewegung ist. Seit jeher machen sie sich zum Teil berechtigte Anliegen – in diesem Falle etwa gewisse rechtliche Positionen, die in der Vergangenheit die Frauen zu unrecht benachteiligten – zu eigen, um ihrer weitergehenden Propaganda einen Anknüpfungspunkt in der Masse zu geben.

Schon bei einem oberflächlichen Blick zeigt es sich, dass hinter allen Parolen und Forderungen entweder rein materielle Forderungen stehen, oder sie einer lebensfremden Ideologie entstammen. Unter dem Banner der Befreiung der Frau hat man die Frau in die größte Sklaverei geführt. Denn schauen wir uns heute die Position der Frau doch einmal an:  Sie hat die Freiheit, sich in einem Bürojob zu einem mageren Lohn zu verausgaben. Sie besitzt die Freiheit, sich zu prostituieren, gegen Bezahlung oder auch ohne. Sie besitzt die Freiheit, sich von der Werbung, Medien und Pornografie zu einem Objekt degradieren zu lassen, und diese Objektivierung auch noch selber zu fördern. Sie besitzt die Freiheit, sich durch legale und illegale Drogen zu zerstören. Und all diese Freiheiten kann sie scheinbar grenzenlos in der westlichen Welt ausleben, die Mode, die Musik, die Drogen sind in Berlin die gleichen wie in Paris oder New York, so wie ja auch der Kern des Feminismus grundsätzlich kosmopolitisch ist. Dafür hat sie in immer mehr Regionen Deutschlands die Freiheit verloren, nachts ohne Angst noch auf die Straße zu gehen.

Die großen Ideal der Mutter und das der Jungfrau sind verloren gegangen. Schamhaftigkeit, Keuschheit sind in den Augen der Meisten veraltete Begriffe, über die man sich nur noch im Kabarett amüsieren darf. Keineswegs wollen wir einer theistischen Moralpredigt folgen, die die Sexualität und damit die Natur des Menschen zur Sünde erklärt hat. Doch waren dies Ideale schon lange, bevor das Christentum nach Europa drängte. Wer heute auch nur im Ernst davon redet, wird nicht mehr für voll genommen und allein dies ist schon ein vernichtendes Urteil, weil allein der Gedanke einer keuschen Frau für die meisten inzwischen abwegig erscheint. Ist das nicht an sich schon bezeichnend genug? Die Frau aber – und wir können es an diesem Punkt nur andeuten – ist ihrem Wesen nach die Vertreterin des Volkes. Männer können Welten erbauen, doch ein Volk steht und fällt mit seinen Frauen. Darum hat ihr Stehen und Fallen eine ausschlaggebende Tragweite auf Stehen und Fallen des Volkes und ist mit einer der Gründe warum wir uns der heutigen Situation ausgeliefert sehen. Aus den Menschen sind reine Geschlechtswesen geworden, es wird eine vollkommene Gleichheit proklamiert. So wie auf der Seite der Frau das Ideal der Mutter verloren gegangen ist, ist auf männlicher Seite das Idealbild des Soldaten zu einem reinen Beruf degradiert worden, das Bild des Ritters oder des neuzeitlichen „Gentleman“ sind gleichfalls verloren gegangen. Stattdessen werden die Unterschiede zwischen den Geschlechtern verwischt, den konsequentesten Ausdruck davon findet man in Unisex-Toiletten und in den Entartungen der Gender-Ideologie. Alle sind dasselbe. Jeder ist nur dieses zufällige Lebewesen, das eben das Glück oder das Pech hatte, in diesem Abschnitt der Geschichte in seinen Körper geboren zu werden. Die große Spannung, die geistige Dualität, wird nicht mehr gesehen, die geistige Ergänzung von Mann und Frau ist verloren gegangen. Das antike Ideal des Eros ist gestorben.  Dafür können heute Männer Röcke tragen und Frauen können in eigens umgebauten Puma-Schützenpanzern auch noch schwanger ins Gefecht ziehen. Grade hier zeigt sich aber die Frauenfeindlichkeit des Feminismus, in dem man der Frau alles explizit Weibliche raubt und ihr gleichzeitig „Erfolge“ auf Männerpositionen gibt, in denen sie naturgemäß an zweiter Stelle landen muss. Ist dies die Emanzipation für die die feministische Bewegung vorgibt ihren Kampf geführt zu haben? Ist dies die Verwirklichung von Frauenrechten? Das Selbstverständlichste, das es für eine Frau gab, das Ideal der Mutter ist grade dies, was ihr heute am schwersten gemacht wird. Ein Bekenntnis zur eigenen Weiblichkeit macht sie schon verdächtig, eine junge Mutter wird eher bemitleidet statt beglückwünscht, schließlich hat sie sich ja mit jedem Kind einen Stein auf den Weg die Karriereleiter hoch gelegt.  Eine Familie mit mehr als den gesellschaftlich „akzeptierten“ zwei oder drei Kindern gerät schnell in den Verdacht, „asozial“ zu sein – als wäre nicht eine egoistische, einzig auf Spaß bedachte Lebensführung in Wirklichkeit gegen die Gemeinschaft gerichtet. Doch diese Auffassung wurde inzwischen sogar juristisch manifestiert, ist doch die Ehe und ihr Sinn, Kinder in die Welt zu setzen und ihnen eine gesunde Grundlage zu bieten, durch die Öffnung für allerlei sexueller Randgruppen entwertet. Eine Geistesauffassung wie sie aus dem Zitat von Otto Bismarck „Eine Frau, die ihren Kinderwagen vor sich herschiebt, hat das Recht, zum Sieger von Sedan und zum Dichter des »Faust« zu sagen: “Bitte, gehen Sie mir aus dem Wege!” hervorgeht, ist völlig verloren gegangen.

Grade unter der Regierung von Parteien, die für sich beanspruchen, sich für die Rechte der Frau einzusetzen, wird diese absolut frauenfeindliche Politik am meisten fortgetrieben. So hat Deutschland etwa mit dem Prostitutionsgesetz von 2001 unter dem sozialdemokratischen Kanzler Gerhard Schröder eines der liberalsten Prostitutionsgesetze Europas bekommen, das der Ausbeutung von Zwangsprostituierten genauso die Tore öffnete wie einer generellen Objektivierung der Frau. Während aber immer wieder durch Zahlenspielerei behauptet wird, Frauen werden bei gleicher Leistung schlechter bezahlt, hat weder die sozialdemokratische Partei noch eine andere linke Bewegung auch nur einen Schritt für die Anerkennung der Mutter geleistet. Dabei ist die Erziehung und Pflege der kommenden Generation für die Nation eine unschätzbar wertvollere Aufgabe als eine kurzfristige Steigerung des Bruttosozialprodukts. Nicht einmal eine materielle Verbesserung der Stellung der Mutter wurde von der sonst ausschließlich materialistischen politischen Linken bewirkt. Schließlich ist eine Familie oft nicht mehr durch einen Alleinverdiener zu unterhalten, die doppelte soziale Belastung durch den Zwang vieler Familien zu zwei berufstätigen Elternteilen wird dagegen von den sich selbst als „sozial“ bezeichnenden linken Parteien nicht thematisiert. Doch ist dies noch ein vergleichsweise harmloses Beispiel der Heuchelei, die hinter der linken Thematisierung von Frauenrechten steckt.

Der Höhepunkt war in den pogromähnlichen Übergriffen in der Kölner Silvesternacht 2015/16 erreicht, in denen Tausende Frauen Opfer von Asylbewerbern wurden. Anstatt aber die Vergewaltigungen und Übergriffe anzugreifen, bekämpften Feministinnen lieber die Tatsache, dass man Roß und Reiter beim Namen nannte und klar sagte, welche Tätergruppe für die Übergriffe verantwortlich war. „Feminismus geht nur antirassistisch“ war eines der Schlagwörter, mit der Feministen in den Kampf zogen. Zu schwerwiegend schien der Konflikt zwischen den vermeintlichen Frauenrechten und der gleichzeitigen Befürwortung von Masseneinwanderung für die linke Szene zu sein, wie sich auch an verschiedenen Vorfällen in linken Clubs und Kneipen zeigten, etwa dem Leipziger Conne-Island, in dem sich Frauen wegen übergriffigen Ausländern nicht mehr reintrauten. Die Entscheidung lief für die absolute Majorität auf einer weiteren, blinden Befürwortung der Masseneinwanderung hinaus. Dabei ginge es jetzt nicht mehr um absolute Unwichtigkeiten und Absurdem wie „gender-gerechter Sprache“, sondern um den Verlust des öffentlichen Raumes für Frauen, um Vergewaltigungen und den Import einer absolut frauenfeindlichen Kultur. Doch hierüber wird am heutigen Tage bei allen „feministischen“ Demonstrationen wieder geschwiegen. Dabei bedeutet wahrer Kampf für die Rechte der Frau heute zwei Punkte: Eine Bekämpfung des mutter- und familienfeindlichen Zeitgeistes und eine Bekämpfung der Überfremdung.  Davon freilich wird man heute, am „internationalen Frauenkampftag“ nichts hören. Dafür bewahrheitet sich der Satz Nietzsches: „Der Feminismus ist nicht der Kampf des Weibes gegen den Mann, sondern der Kampf des mißratenen Weibes gegen das Wohlgeratene.