Frühlingsfest in Mittelsachsen

Am 14. April veranstaltete der Stützpunkt Mittelsachsen bei schönstem Wetter für seine Mitglieder und Freunde ein Frühlingsfest für Groß und Klein.

Der gemeinschaftliche Nachmittag begann mit einer Wanderung auf den Spuren des in Mittelsachsen berüchtigten Räubers Lips Tullian, der als Anführer einer bis zu 60-köpfigen Bande im frühen 18. Jahrhundert in Sachsen sein Unwesen trieb. Die Bande mit dem Namen „Schwarze Garde“ versah. Sie besaß einen primitiven Unterschlupf im Tännichtgrund und später in einem Haus in Niederbobritzsch. In der nahen, angeblich durch unterirdische Fluchtwege mit dem Wald verbundenen, später verschütteten Höhle „Diebeskammer“, die sich heute zufällig exakt im Mittelpunkt des Freistaats Sachsen befindet, lagerte die Bande ihre Beute.

Die Wanderung war ein spannendes Erlebnis für die Kinder, mussten sie doch dabei Zeichen suchen und diese korrekt lesen, um den richtigen Weg zu finden. Dieser führte zur sagenumwobenen einstigen Räuberhöhle in der laut Legende bis heute der Schatz der Bande lagert. Dort konnten die Kinder dann auch einen Schatz finden, und alle freuten sich über so manche Leckerei aus der Schatztruhe.

Der Nachmittag wurde anschließend in geselliger Runde beim Singen vieler traditioneller Lieder und gemeinsamem Kaffee und Kuchen verbracht, bevor am Abend eine leckere Kartoffelsuppe und allerlei andere Köstlichkeiten die hungrigen Teilnehmer des Frühlingsfestes für die spätere Abendgestaltung stärkten.

Hierbei wurden Spiele und ein improvisiertes Theaterstück aufgeführt, welches zur allgemeinen Erweiterung und Kurzweil beitrug.

Am Lagerfeuer endete so schließlich erst spät am Abend ein schöner Tag in der Gemeinschaft und einmal mehr waren sich alle einig, auch zukünftig immer wieder gerne zusammenzukommen und eine Freizeitgestaltung fernab vom Konsumwahn der dekadenten BRD-Gesellschaft erleben zu wollen.