Huttenbriefe: Bekenntnis zur Familie – Teil 1

Die Mutter, die das nachfolgend abgedruckte Bekenntnis zur Familie schrieb ist der Schriftleitung der Huttenbriefe persönlich bekannt. Obgleich sich Umfang und Stil von üblichen Leserbriefen unterscheiden, geben wir diesem Bekenntnis gerne Raum – weil es von einer unserer starken, ihre Familie und ihr Volk liebenden, deutschen Mutter mit Herzblut geschrieben ist. Möge es viele andere Herzen anrühren und offen finden, möge dieses Bekenntnis aufrütteln und begeistern und zu befreiender Tat führen!

Ein Volk ist nur so stark wie seine Familien gesund und stark sind. Es besteht nur, indem es Familien gibt, denn in diesen werden Kultur und Sitte gelebt und gelehrt, nur in Familien zeigt sich, was die Besonderheiten eines Volkes sind. Die Familienfrage ist gleichzeitig auch die Frage um Sein oder Nichtsein eines Volkes. Selbstverständlich gibt es kein Grundrezept wie alle Familien ,funktionieren‘ sollen, denn wir sind ja, der Natur sei Dank, unterschiedlich. Jedoch gibt es vieles, das man tun kann, um Familie zu leben, und wir können weg- und richtungsweisend wirken.

Zunächst müssen wir die Ursachen erkennen, die bewirken, daß es in deutschen Familien derart krankt. An den Beginn meiner Betrachtungen stelle ich die Zeugung, den Anfang des Lebens.

Ich halte die Zeugung, Schwangerschaft und Geburt eines Menschen für entscheidend wichtig, was die Entwicklung unseres Volkes betrifft! Stellen wir uns vor, daß ein Mensch in dem Bewußtsein entsteht, daß wir, Göttern gleich, Leben erschaffen und weitergeben können; daß die Zeugung von dem Gedanken und dem Wissen getragen wird, einem wertvollen Menschen für Sippe und Volk den Weg zu bereiten. Mit allem Schönen, im Fluß des Lebens und der Natur im Gleichklang schwingend, ein heiliger Akt. Welch schöne und heilige Kraft geht von diesem Gedanken aus! Das kann nur wertvoll für das Leben des neuen Menschen sein.

Und im Vergleich dazu, wie es heute leider nur allzu oft geschieht, Kinder, die ,passieren‘, hemmungslos durch Pornographie, Alkohol und Drogen. Ein Kindchen, das wie ein Unglück geschieht, das man ja auch mit Verhütungsmitteln ,verhüten‘ muß. Verhüten! Welch grausames Wortspiel! Täglich werden Hunderte deutscher Kinder abgetrieben! Oft fragt der Frauenarzt bei der ersten Untersuchung, und das habe ich selbst erlebt: „Und sie wollen dieses Kind?“ Früher war man guter Hoffnung, heute ist der Mutterleib zum gefährlichsten Ort auf der Erde geworden! In keinem Krieg und durch keine Krankheit, sterben so viele Menschen wie durch die Abtreibung! Das Kind wird nur in seltenen Fällen als Glück und Geschenk gesehen. Wenn das Leben so beginnt, ist es tatsächlich ein Unglück! Für das Kind selbst und in der Folge für unsere Gemeinschaft!
Unsere Ahnen fühlten sich als Götter, wenn sie ein Kind zeugten, dessen bin ich mir gewiß, und das Kind wurde ins Volk geboren! Heute wird schon die Schwangerschaft vielfach wie eine Krankheit angesehen und von vielen Ärzten auch so behandelt. Mit der Geburt selbst ist es ähnlich, und ein erheblicher Teil unserer Kinder kommt, ohne Notwendigkeit, per Kaiserschnitt zur Welt, termingerecht wie auf Bestellung. Dem Kind wird die Möglichkeit geraubt, den ersten Kampf des Lebens, ja den ersten Kampf um das eigene Dasein zu bestehen! Es ist durchaus fraglich, welchen Einfluß das alles auf unsere Epigenetik (Genaktivitäten und Änderungen der Genfunktion durch äußere Einflüsse ohne Mutation bzw. Rekombination) hat; denn Bauern können zum Beispiel bestätigen, daß Federvieh, welches aus dem Brutapparat kommt, nicht mehr selbst brüten kann. Bleiben diese Eingriffe ins menschliche Geburtsgeschehen folgenlos?

Die Geburt ist ein heiliges Geschehen und muß wieder als solches wahrgenommen werden!

Nun ist das Kindchen auf der Welt, und wieder kann man den Dingen nicht seinen natürlichen Lauf gewähren. Es wird nicht gestillt. Doch besingen viele Lieder und Gedichte unseres Volkes das Stillen als heilvolles Geschehen, bei dem das Kind das Ahnenwissen in sich hineinsaugt. So heißt es ja auch in einem Sprichwort: „Er hat es bereits mit der Muttermilch in sich aufgesogen.“ Das alles ist nicht bedeutungslos, sondern meiner Überzeugung nach äußerst wichtig und gut – für das Kind und für die Mutter.

Viele Kinder wachsen in einer nie zuvor gekannten Einsamkeit auf. Beide Eltern gehen ihrem Broterwerb nach, die Kinder werden in Krippen gesteckt, wo sie keine direkte persönliche Ansprache erleben, und jedes ist dort eines von vielen. Viele junge Frauen haben, bevor sie selbst Mutter werden, noch niemals ein Kind im Arm gehalten. Sie wissen nicht, daß das werdende Kind im Mutterleib mit offenen Sinnen und instinktiver, bejahender Erwartung zur Geburt strebt. Sie wissen nicht, daß man vom ersten Tage an mit dem Kind spricht, singt, lacht, scherzt, es tröstet und ihm vorliest. Sie haben es nie gesehen und beobachten können. In einer Rundfunksendung wurde vor einiger Zeit eine Studie vorgestellt, die besagt, daß die Eltern im Durchschnitt gerade einmal sieben Worte täglich mit ihren Kindern sprechen. Im Durchschnitt! Da braucht man sich nicht zu wundern, wenn Kinder ihrer Muttersprache nicht mehr mächtig sind und das tiefe Behütetsein durch die Muttersprache nicht mehr empfinden können. Es wurde übrigens ausdrücklich erwähnt, daß es sich dabei auch um heimische Familien handelt.

Eheleute haben es verlernt, miteinander zu sprechen. Die Menschen vereinsamen in ihren Familien. In Schule und Politik wird von ,Streitkultur‘ gesprochen. Streiten im Sinne von Zanken, nicht Kämpfen; Streiten ist keine Kultur! Streit bewirkt, daß vieles zerredet wird, daß man zankt und nur darauf beharrt, Recht zu behalten. Es geht nicht um ein gütiges Betrachten der Lage. Zurück bleiben aufgebrachte und verletzte Menschen. Diese Unkultur steigert sich, bis die Familie auseinanderbricht.

Wie soll unser Volk erstarken, wenn wir nicht einmal in der Lage sind, ein friedliches, harmonisches Familienleben zu gewährleisten? Wie sollen wir unser Volk lieben können, wenn wir nicht einmal unsere Familie lieben können? Wie sollen die Menschen unseres Volkes Liebe zu Volk und Heimat empfinden, wenn sie nicht einmal mehr wissen was Liebe ist?

Bereits im Alter von zwei, drei Jahren werden unsere Jüngsten in eine Kinderkrippe gegeben, denn der Teuro muß erwirtschaftet werden. Man braucht ein schickes Auto, Haus und Kleidung, was alles erarbeitet werden muß; während ein kleines hilfloses Kind sich in der Kinderkrippe die Seele aus dem Leibe brüllt, bis es resigniert aufgibt. Damit ist das Urvertrauen dieses Menschen zerstört! Er macht die grausame Erfahrung, daß niemand seine Grundbedürfnisse nach Wärme, Liebe und Geborgenheit wahrnimmt und stillt. Wie sollen auf solche Weise ausgeglichene und starke Menschen heranwachsen?

Dann kommt das Kind in den Kindergarten, in dem ausgebildete Pädagoginnen mit politisch korrekter Indoktrinierung beginnen: Multikulti und Gleichmacherei, Genderwahnsinn und Sexualisierung, allgemeine Brandmarkung körperlicher Auseinandersetzung (vor allem bei Jungen), Vorschulenglisch. Ziel ist es, ein dem Kind von der Natur angelegtes instinktives Verhalten und alle möglichen ,diskriminierenden Vorurteile‘ beizeiten auszutreiben, während Mama und Papa dem Geld hinterherjagen, um sich unnötigen Luxus anzuschaffen oder sich mehrfach im Jahr teure Urlaube zu leisten.

Weiter geht es in die Schule, in der wieder vom Staat ausgebildete Personen, meistens Frauen, den Kindern beibringen, wie sie zu sein haben; in der die schutzlosen Kinder von speziellen Sexualpädagogen unter dem Deckmantel der Aufklärung weiter fehlgelenkt werden. In den Schulen wird unserer Jugend der Stolz genommen! Stolz auf die Väter, Stolz auf die Heimat, Stolz auf das Volk. Zerbrochen stehen die jungen Menschen, befleckt mit Schande, die den Gehirnen der Siegermächte entsprungen ist, mit dem Dogma, daß jedes Hinterfragen solcher Behauptungen ein Verbrechen sei. Geben wir unserer Jugend ihren Stolz zurück!

Ach ja, Urlaub! Auch da werden die Kinder in Betreuungseinrichtungen gesteckt. Kinder werden in der heutigen Gesellschaft wie Waren oder Gegenstände betrachtet, die man eben hat. Dem modernen Verständnis nach sind sie jedoch lästig und hinderlich. Das ist überspitzt formuliert? Die österreichische Familienministerin (!) Andrea Kdolsky sagte: Kinder seien Beziehungskiller, und sie hätte lieber einen Hund, denn Kinder. Diese Dame ließ auch vor Österreichischen Hauptschulen und Gymnasien Kondome verteilen!

Doch wieder zu unserem Familienleben: Die Kinder werden in den höheren Schulstufen immer weiter gegen Familie, Volk und Heimat aufgebracht. Gegängelt und in die Ecke gedrängt von der ,Political Correctness‘ sind viele Heranwachsende auf sich allein gestellt und verirren sich im Dickicht der Dekadenz. Die Kinder werden überhaupt nicht mehr betreut, suchen Liebe und finden Sex. Und weil sie da nicht finden können, was sie suchen, konsumieren sie Drogen oder versinken hinter den Computerbildschirmen und ziehen sich Mord und Totschlag, Pornographie und sonstigen Dreck in ihre kranken Seelen hinein. Begriffe wie Volk, Heimat und Nation lernen und erfahren sie nicht mehr; im Gegenteil, die Kinder lernen, daß angeblich Kriminelle diese Worte gebrauchen. Dann werden diese bedauernswerten und vollkommen gemeinschafts- und kulturunfähigen jungen Erwachsenen selbst Eltern, und der Teufelskreis beginnt von vorn. Das muß aufhören!
Doch leider ist dieses Elends nicht genug, denn auch die Erwachsenen treiben meist geschieden oder neu ,bepartnert‘ in trostloser Einsamkeit durch Leben und Zeit, erfreuen sich kurz an Konsum und Partys. Doch die Leere im Inneren läßt sich durch nichts verdrängen. Wenn sie dann selbst müde und alt sind, kommen sie in ein Heim, wo sie ihr trauriges Leben in Einsamkeit und Umnachtung beschließen! Das ist das Bild des großen Deutschen Volkes von heute! Wollen wir das?
Quelle: Huttenbriefe 5-6/2017

Teil 2 folgt in wenigen Tagen…





1 Comment

  • Meine Hochachtung und Dank an die deutsche Mutter, in ihrem geschriebenen spiegelt sich die wahrhaftige deutsche Mutter wieder.
    Vieler der heutigen Mütter, dürften sich nicht als solche bezeichnen , denn zum Mutter sein gehört vieles mehr dazu als neues Leben zu erschaffen. Aber nicht nur die Mütter, auch viele Väter sind sich ihrer heiligen Pflicht als Vater nicht mehr bewusst.
    Wir müssen in den Menschen den Sinn ihres wahren Daseins wieder zu erkennen geben.

    Hochachtungsvoll möchte ich mich auch bei der Partei Der 3.Weg bedanken, für die Veröffentlichung.

    Michael 12.04.2018