Rhetorik Schulung beim Stützpunkt Ostbayern

Wie unsere regelmäßigen Leser bereits wissen, tritt unsere nationalrevolutionäre Partei „Der III. Weg“ im Jahr 2019 zur Europawahl an und vertritt dort das Parteiziel der Schaffung einer Europäischen Eidgenossenschaft. Vor diesem Wahlantritt muss jedoch die bürokratische Hürde von 4.000 Unterstützerunterschriften geschafft werden, wodurch unsere Partei sozusagen bereits jetzt im Wahlkampf steht. So werden allerlei Sammelaktionen durchgeführt, damit dem Antrittsvorhaben unserer jungen Partei nichts im Wege steht. Im Zentrum einer Rhetorik-Schulung beim Stützpunkt Ostbayern stand also die Frage, wie spreche ich Passanten an, wie wirke ich dabei und wie erwirke ich das Resultat einer am Ende des Gesprächs stehenden Unterschrift.

Zu Beginn der sehr praktisch orientierten Schulung stand ein Rollenspiel, welches mit einer Kamera festgehalten wurde. Der Videomitschnitt des gespielten Gesprächs mit einem Passanten fand jedoch erst zum Schluss seinen Nutzen.

Anschließend erfuhren die Aktivisten viel über das Unterbewusstsein des Menschen und es wurde verständlich gemacht, dass man gerade zu Beginn eines Gesprächs nicht mit Inhalten punkten kann, sondern hierbei etwas anderes wichtig ist: Auftreten, Körpersprache, Mimik und Gestik und das Wecken von Sympathie und Interesse. Erst dann folgen die Inhalte, welche schließlich gut vermittelt zu einer Unterschrift führen können.

Unser Unterbewusstsein macht allgemein den Großteil unseres Wesens aus. Über 90 % der Dinge, die wir täglich tun und denken, werden dadurch gesteuert. Neben lebensnotwendigen Körperaktivitäten wie das Atmen, oder alltägliche Dinge wie Autofahren oder Zähne putzen, lenkt unser Unterbewusstsein zusammen mit Emotionen den Großteil unserer Entscheidungen. Will man also einen Menschen zu etwas bewegen, muss man erst einmal sein Unterbewusstsein ansprechen.

Nach dieser längeren Einleitung ging man schließlich praktisch an das Thema Unterschriftensammeln in Fußgängerzonen oder während Infoständen ein. Praktische Tipps wurden genannt und vorgeführt und die Reihenfolge des Vorgehens sollte wie folgt stattfinden: Aufmerksamkeit erzeugen, Interesse wecken, Verlangen auslösen, Verlangen mit Argumenten stillen, Handlung provozieren.

Auch Sätze für den Einstieg in ein Gespräch wurden am Tag der Schulung miteinander erarbeitet und schließlich ging es durch Rollenspiele noch mal ans Eingemachte. Auch diese wurden noch einmal medial festgehalten und zuletzt wurden, beginnend mit der ersten Runde am Anfang, alle nochmals abgespielt, sodass man nicht nur den Unterschied zwischen vorher und nachher erkennen konnte, sondern auch jeder sich selbst dabei sehen konnte, wie er auf andere wirkt.

Die ersten Unterschriften wurden auch bereits im ostbayerischen Raum gesammelt, größere Sammelaktionen und Infostände werden demnächst folgen, in welchen die Aktivisten den Inhalt dieser Schulung im realen Aktivismus anwenden können.

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