DGB Haus München öffnet erneut der Antifa die Tore

Am 14.08.2018 veranstaltet der Antifa Stammtisch München im DGB Haus ein Sommerfest. Unterstützt werden sie dabei von der Verdi-Jugend. Schon im Vorjahr fand in dem Gewerkschaftshaus – trotz Protest der Polizeigewerkschaft – ein „Antifa-Kongress“ statt. Der Antifa Stammtisch vereinigt Aktivisten diverser antideutscher Gruppierungen, von anarchistischen bis hin zu kommunistischen Gruppen.

Es gab einen großen Aufschrei in München, als die Antifa im November 2017, wenige Monate nach den Ausschreitungen von Hamburg, einen Kongress im DGB Haus abhalten durfte. Es regte sich Protest im nationalen Lager, auch Aktivisten vom „III. Weg“ protestierten gegen die Hofierung von Antideutschen durch den DGB.

Da die Polizeigewerkschaft GdPol sich für eine Ausladung der kriminellen Antifa aus dem Gewerkschaftshaus einsetzte, sah sich zunächst der DGB zum Handeln gezwungen. Kurzerhand wurde die Nutzung des Gewerkschaftshauses den Linksextremisten entzogen. Doch nach deren Protest, konnte, von der Antifa groß gefeiert, der Kongress doch wie geplant im DGB Haus stattfinden. Die Polizei, die oft genug selbst Opfer von „antifaschistischen Aktionen“ wird, wurde einfach übergangen.

Der ideologische Brückenschlag vom vorgeblich „moderatlinken“ DGB zur gewaltbereiten Antifa kommt jedoch wenig überraschend. Um die Denkweise der Gewerkschaftsbonzen zu verstehen, ist ein Blick auf die Positionierung der Verdi-Jugend zum Thema „Extremismus“ interessant. Auf der Seite „aktiv-gegen-diskriminierung.info“ erklärt die Verdi Jugend unter der Überschrift „Wir sind extrem“, dass „Antirassisten“ nicht als extrem eingestuft werden dürften. Außerdem wird Abschaltung der wenig informativen Seite „Bayern gegen Linksextremismus“ gefordert. „Bayern gegen Linksextremismus“ ist ein halbherziger Versuch des Verfassungsschutzes, das eigene Engagement gegen antideutsche Gruppen als ernsthaft darzustellen.

In der festen Überzeugung „gegen Rechts“ mit allem und jedem zusammenzustehen, stört dann auch ein Blick auf die Gruppen, die am Antifa-Stammtisch vertreten sind, nicht. Sei es der „Antifaschistische Aufbau“, die „Autonome Antifa“, die DKP oder der „Revolutionär Sozialistische Bund“: sie alle sind willkommen.  Auch die „Libertäre Antifa München“ ist im Klub der Stammtischgänger präsent. Sie erklärt auf ihrer Weltnetzseite: „Als Anarchist*innen sehen wir den Staat als patriarchalen überwachenden Unterdrückungsmechanismus. Um einer befreiten Gesellschaft näherzukommen, müssen wir uns mit alltäglichen Herrschaftsverhältnissen und Unterdrückungsmechanismen kritisch auseindersetzen und sie letztlich als Ganzes überwinden.“

Getreu ihrem Selbstverständnis, „bei leckerem Essen und Trinken“ kann die Antifa also nun im Gewerkschaftshaus überlegen, was man denn „Nazis und Rassisten“ entgegensetzen könnte. Auf dem Plan steht ein Vortrag zur „Geschichte der Antifaschistischen Aktion“, der allerdings nur eine Stunde lang die Genossen vom Schmausen abhalten soll. Danach soll mit Getränken, vegetarischem Essen, „chilligen Leuten“ und „entspannter Musik“ gefeiert werden.

Seitens Polizeigewerkschaft und Presse regt sich diesmal kein Widerstand. Offenbar ist für viele die Diskussion bereits ausgesessen. Für den „III. Weg“ gibt es jedoch keinen Grund, „chilligen Kommunisten“ und „entspannten Anarchisten“ ein geruhsames Sommerfest zu gestatten. Wir protestieren weiter gegen jegliche Unterstützung für antideutsche Umtriebe. „Der III. Weg“ fordert daher weiterhin: Linksextremisten – raus aus unserer Stadt!

 





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