Die Weggefährtin #007: Chemnitz – Meine Stimme

Aus gegebenen Anlass: ein Einblick unsererseits zu den Vorfällen des letzten Wochenendes in Chemnitz.

In Chemnitz kam es in der Nacht auf den 26. August 2018 zu einer tödlichen Messerattacke. Eine Frau  wurde nach ersten Angaben auf dem Chemnitzer Stadtfest von Ausländern sexuell belästigt, was in heutigen Zeiten keinen tragischen Einzelfall darstellt. Dass Zivilcourage zu ihrem Verhängnis würde, konnten die ihr zur Hilfe eilenden Männer nicht vorhersehen. Ein Familienvater bezahlte sein beherztes Eingreifen mit dem Leben. „Ist das des Zukunfts Losung?“ fragen wir uns. Als Frau Freiwild zu sein, um mit dem Risiko zu leben, dass unsere Männer bestialisch abgeschlachtet werden, bei dem Versuch uns vor erdenklich grausamen Übergriffen zu bewahren? Werde ich in Zukunft sprechen müssen: „Bitte schütz mich nicht, weil ich nicht weiß, welches Martyrium ich besser mein Leben lang ertragen würde?“

Auch wenn nach aktueller Berichterstattung sich die sexuelle Belästigung durch die Täter nicht bestätigt hat, passiert genau dies Tag für Tag in Deutschland, nur oftmals ohne daß jemand zum Schutz der deutschen Frauen eingreift.

Noch am Sonntag den 26. August fanden sich bereits die ersten 1.000 Bürger zusammen, um ein klares Zeichen gegen Gewalt, ausgeübt von Ausländern, zu setzen. Auch, um dem Verstorbenen die letzte Ehre zu erweisen.
Am 27. August wurde erneut aufgerufen auf die Straßen von Chemnitz zu gehen. Bis zu 10.000 besorgte  Bürger, aber auch Aktivisten unserer Partei „Der III. Weg“  kamen aus den verschiedensten Regionen, um an der Demonstration Teil zu nehmen.

Wir Frauen sind keines Mannes Freiwild und unsere Männer sollten keines Todes Opfer werden. Daher ist es umso wichtiger, dass auch wir Frauen an solchen Tagen Gesicht zeigen und ein klares Zeichen setzen. Auf den Straßen von Chemnitz!

Aktivistinnen unserer Reihen, die an dem Tag vor Ort waren, schilderten folgende persönliche Eindrücke des 27. August 2018:

„… Da fanden sich bereits die ersten Bürger zusammen. Jedem Einzelnen war die Wut ins Gesicht geschrieben. Ich habe mich mit dem ein oder anderen Bürger unterhalten und die Ergebnisse waren gänzlich gleich – sie sind sauer auf die Politiker und fürchten um ihre Sicherheit. Zudem fühlen sie sich von der Oberbürgermeisterin belogen. Schon die Lüge, dass das Stadtfest aufgrund der Sicherheitsvorsorge, zwecks den Hooligans abgebrochen wurde, brachte die Leute in Rage. Denn der Abbruch lag ursprünglich darin begründet, dass man Rücksicht auf die Familie und die Angehörigen nahm, aufgrund eben des Vorfalls. Die Oberbürgermeisterin verteidigte sogar noch die „Notlüge“. Klar, dass die Leute ausrasten.“

„Es war alles ein wenig chaotisch und unstrukturiert. Selbst an dem Tatort standen Leute mit Bierflaschen da und trampelten über die Blutspuren…“

…sie sind die Zukunft

„Es gab aber einen Moment, der mich bis jetzt begleitet, weil das echt herzzerreißend war. Ein kleines Mädchen ging mit einer Kerze zu dem Blumenmeer…legte sie nieder und weinte bitterlich.  Das war so schrecklich. Die Kleinen verstehen am wenigsten diesen ganzen Wahnsinn.  Aber ich hoffe dennoch, dass viele diesen Moment sehen konnten und in die Augen der Kleinen schauten…denn die Tränen, die ihr von der Wange liefen, sollten uns allen ein Mahnmal sein, sie brauchen eine sichere Zukunft. Sie sind die Zukunft. Also packen wir noch fester an!
Meine Sorge ist aber, dass nächste Woche alles wieder vergessen ist. Bis eben der nächste Vorfall passiert…“

„Was mir auch auffiel, dass sich die Bürger immer mehr trauen, dem System die Stirn zu bieten. Wir wurden am Sonntag kurzzeitig blockiert. Alle Bürger schrien, dass die Polizisten Verräter sind und sie auf der falschen Seite stehen, wenn sie den Zug der Demo blockieren. Sie schoben die Polizisten einfach zur Seite und ließen sich nicht beirren oder verunsichern. Der Widerstand war so groß, so dass die Polizei letzten Endes aus dem Weg ging. Selbst dieser kleine Fortschritt ist für die Bürger bedeutend, denn so sehen sie, dass tatsächlich die Macht vom Volke ausgeht und sie alle Mauern durchbrechen können, wenn sie gemeinsam und geschlossen den Weg gehen.“

…verliert nicht den Mut!

„Es waren wahnsinnig viele Leute da.
Eine Aktivistin und ich haben Flugblätter verteilt und teils wurden sie uns aus den Händen gerissen, so gut kam es an. Am Ende haben wir nur noch Visitenkarten und Aufkleber verteilt, weil kein Material mehr da war.
Hoffentlich bleibt die Wut und der Unmut bei den Leuten erhalten und verfliegt nicht gleich in den nächsten Wochen.“

Dieser Zusammenhalt der letzten Tage stärkt unsere Hoffnung auf eine bessere Zukunft unseres Landes. Auf eine Veränderung, der wir gemeinsam als ein Volk entgegengehen. Für eine sichere Zukunft werden auch wir die nächsten Tage auf die Straßen von Chemnitz gehen und unsere Meinung kundtun. Für unsere Heimat! – Reih´ Dich ein!

Unser Frauenblog ,,Weggefährtin“  ist eine monatlich erscheinende Kolumne von Frau zu Frau in unterschiedlichen Ausprägungsformen auf der Netzseite des III Wegs, die unser Wirken und Sein innerhalb der Partei ergänzend darstellt.

Bei Interesse:  [email protected]





2 Kommentare

  • Vielen Dank für diesen Bericht aus Chemnitz. Zusammen schaffen wir das! Und warum tun wir das? Weil wir dem Leben unseres Volkes dienen, und niemanden anderes. Dem Leben unserer Kinder. Dem Wohl unserer Frauen und Alten. Wir gehen nun wieder Stück für Stück dem Licht entgegen. Und dieses Licht kann nur die Wahrheit sein. Die volle Wahrheit. Denn nur aus der Wahrheit entspringt Gerechtigkeit und letztendlich die Aussöhnung mit uns selbst und anderen, die wir seit mehr als 73 Jahren missen und dessen Fehlen brennt in unserem Sein.

    Vielen Dank!

    Freya 29.08.2018
    • Ich habe Angst um meine Kinder und Familie aber auch um mich.
      Ich finde es gut das sie sich die Strasse gehen und hoffe das sich dadurch etwas ändert.
      Ein Leben in ständiger Angst macht auch einen kaputt.
      Danke an die die auf die Strasse gehen

      Dani 29.08.2018