Die Weggefährtin #009: Mein Weg zum „III. Weg“

Warum ich mich aktiv in der Parteistruktur einbringe?

– Hinter- und Beweggründe politisch aktiv zu sein/ zu werden aus der Sicht verschiedener Akitvistinnen in unterschiedlichen Lebenssituationen –

Wir stellen uns der Frage, wieso es so schwer ist, Frauen politisch zu begeistern und in Strukturen zu binden. Warum wir nach wie vor in unserem weiblichen Sein so still und leise walten, wenn doch die Hand, die die Wiege bewegt, die Welt bewegt?

Ich bin ein Mädchen aus der Mitte der Gesellschaft, aufgewachsen in einer idyllischen Kleinstadt. Als größte von mehreren Geschwistern übernahm ich schon immer viel Verantwortung und somit wurde ich an viele haushälterische Aspekte, wie Kochen, Backen und Nähen schon früh herangeführt.
Der Zusammenhalt, die Gemeinschaft und die Liebe innerhalb der Familie wurde bei uns schon immer sehr groß geschrieben, aber auch die Liebe zur Heimat und zur Natur.

Dennoch wurden wir von keiner politischen Erziehung geprägt. Dieses Interesse wurde erst mit zunehmenden Alter, durch so manche negative Erfahrung mit Ausländern, geweckt. Aber auch durch positive musikalische Einflüsse.
Mein Bruder, der den politischen Weg schon etwas eher einschlug als ich, führte mich langsam mit gewisser Lektüre an das ein oder andere Thema heran oder nahm mich zu verschiedenen Veranstaltungen mit.
Dieses Interesse an verschiedenen Themen wuchs und ich versuchte mich mit einzubringen, so konnte ich schnell Fuß fassen und wurde liebevoll in die Gemeinschaft aufgenommen.

Ich erinnere mich noch genau an meine erste Sonnenwendfeier und an meinen ersten Parteitag. Ich war hin und weg – ja fast schon gerührt, von dem Ablauf der Feste und diesem tollen gemeinschaftlichen Miteinander. Es wurden Spiele gespielt, Volkslieder gesungen, Volkstänze getanzt, gebastelt, selbstgemachte Dinge mitgebracht und Vorträge gehalten. Der Höhepunkt, ganz klar, die Feierstunde, mit Bräuchen, Fackelträgern, Gedichten, Liedern und Texten die zum Nachdenken anregen…

Mich der Partei oder allgemein der Bewegung anzuschließen, war keine Entscheidung des Wissens, sondern eine Entscheidung des Herzens. Es war einfach mein Gefühl, was mich bewegt hat, das Richtige zu tun. Mich für die Gemeinschaft, das Volk, die Tradition und für die Heimat einzusetzen und zu kämpfen, sie zu bewahren und zu ehren.

Durch die 3 Säulen, die sich aus Politik, Kultur und Gemeinschaft zusammensetzen, ist der Rahmen sehr groß sich damit zu identifizieren, sich einzubringen, sich selbst zu finden und zu verwirklichen und dies auch anderen Menschen mit auf den Weg zu geben.  Ob das Themen sind wie ,,Umweltschutz ist Heimatschutz“ – ,,Tierfutter statt Böller“ oder Kampagnen ,,vom ich-zum wir“ mit Volksküche und Kleiderausgabe. Oder einfach Infostände oder Flugblätter zu Themen wie Volkstod oder eingesperrten Zirkustieren. Jeder findet seinen Bereich in den er sich einbringen kann.

Heutzutage ist es leider recht schwer Frauen für die Politik oder die Bewegung zu begeistern. Gründe dafür sind meiner Meinung nach, dass sich zu wenig Frauen mit der Zukunft beschäftigen oder sich oftmals blenden lassen, aber auch einfach zu wenig Wissen über die Zustände in dieser Zeit.

Doch etwas zu bewegen fängt oft mit kleinen einfachen Dingen an. Sich mit der Geschichte unseres Volkes zu beschäftigen und auseinander zu setzen. Bücher zu lesen, seine Kinder nicht vorm Fernseher großzuziehen, sein eigenes Gemüse im Garten anzubauen, auf seine Umwelt zu achten, alte Bräuche und Traditionen nicht sterben zu lassen,  aber auch Augen und Ohren zu öffnen um zu sehen und zu hören  was sich in diesem Land abspielt.

(Aktivistin, 28 Jahre alt)

Und manchmal, da bedarf es auch kaum Worte, die das ,,Warum?“ erklären – wenn man uns danach fragen sollte. Wieso wir das Alles machen. Die wohlmöglich drohenden Repressalien auf uns nehmen. Unsere Zeit zu opfern für den politischen Kampf in allen Facetten. Da bedarf es keiner langen Ausführlichkeit, Erläuterung und keiner Argumente. Da gilt nur ein Wort – Pflicht!   Und kein Vorwurf an sich selbst, tatenlos zu schweigen.

Ich bin politisch aktiv, weil ich Angst um die Zukunft meiner Kinder habe. Der dritte Weg ist in meinen Augen, die einzige Partei, die sich um das Wohl der Familien und Hilfebedürftigen ernsthaft Sorgen macht und sich darum kümmert. Die Partei ist das Sprachrohr des Volkes.

(Aktivistin und Mutter, 27 Jahre alt)

Ich bin Aktivistin, weil uns Politik immer umgibt; die Politikverdroßenheit ist Teil des Problems und der heutigen Zustände. Wieso sollten wir unsere Kinder diese Situation richten lassen, wenn wir doch selbst aktiv deren Zukunft (positiv) gestalten können? Nachhaltigkeit und Weitsicht beginnt immer im Kleinsten, bei einem selbst. „Du kannst dein Leben nicht verlängern, nicht verbreitern, nur vertiefen.“ (Johannes Kinau alias Gorch Fock) – Es gibt keine selbstlosere Liebe, als zu bereiten, was man selbst nicht mehr ernten kann.

Lass´ eine goldene Spur zurück!

(Mutter, 28 Jahre alt)

Ein Deutschland, in dem wir gerne leben? –Das sollte nicht nur eine leere Phrase sein, sondern ein Auftrag an jeden Einzelnen von uns. Aus diesem Grund, engagiere ich mich in der Ausrichtung kultureller Jahreskreisfeste für unseren Stützpunkt und wirke so bewusst dem Verfall der Werte und Bräuche innerhalb der Gesellschaft entgegen. Die Gemeinschaft bietet mir und meiner Familie kraftbringende und bewusst gelebte Ereignisse, die uns für den weiteren Weg motivieren.

(Mutter, 33 Jahre alt)

Politisch aktiv zu sein, bedeutet für mich, meine Mitmenschen über Missstände in unserem Staat aufzuklären und meinen Nachkommen so ein sorgenfreieres Aufwachsen, ohne selbst herbeigeführte Gewalt und ohne Genderwahn, ermöglichen zu können. Politische Aktivität beinhaltet bei mir klassische Erziehung der Kinder unter Einfluss von alten Bräuchen und Werten, sowie gemeinsame politische Aktivitäten und Unternehmungen mit Gleichgesinnten.

(Aktivistin und Mutter, 26 Jahre alt)

Motivationen und Beweggründe, die die Entscheidung festigen in unseren  Parteistrukturen des „III. Weg“ aktiv zu werden, können vieler Natur sein. Schlussendlich haben sie aber eine Gemeinsamkeit, nämlich die unabdingbare Notwendigkeit. Uns ist bewusst, dass wir uns in unterschiedlichen Lebenssituationen befinden und unser Wirkungskreis dadurch geregelt ist, dennoch sollte unser Schaffen und Wirken ein gemeinsames höheres Ziel haben. Unter diesem Bedacht, ist eine Jede eine wertvolle Mitstreiterin im Ring des Lebenskampfes zum natürlichen Volkserhalt. Die Notwendigkeit des weiblichen Wirkens ist in der Politik ebenso unabstreitbar, wie es der männliche Einfluss in Haus und Hofe haben sollte. Die unterschiedlichen Komponenten beider Geschlechter lassen aus Wirken, Sein und Werden erst ein komplettes Lebenswerk entstehen. Für Familie – Heimat – Tradition!


Unser Frauenblog ,,Weggefährtin“ ist eine monatlich erscheinende Kolumne von Frau zu Frau in unterschiedlichen Ausprägungsformen auf der Netzseite des III Wegs, die unser Wirken und Sein innerhalb der Partei ergänzend darstellt.

Bei Interesse: Weggefaehrtin@der-dritte-weg.net