Chemnitz: „Deutsche Winterhilfe“ gestartet

Nieselregen und frostiger Wind charakterisierte das Wetter der letzten Tage. Umso gemütlicher ist bei diesem Schmuddelwetter wohl die Gewissheit, die Feiertage im Kreise seiner Sippe und der Liebsten verbringen zu können. Der Rückzug ins eigene Heim bleibt jedoch immer mehr Deutschen verwehrt. Wohnraum wird unbezahlbar und Sozialwohnraum fällt in die Hände privater Investoren. Auch wenn die Arbeitslosenzahlen zwar durch verschiedenste Maßnahmen der letzten Jahre sanken (Schönrechnungen von Statistiken seien hierbei nicht vergessen), so reicht heutzutage das Geld für viele Deutsche vorn und hinten nicht, um ein würdevolles Leben zu führen.

Am Internationalen Tag zur Beseitigung der Armut (17. Oktober 2018) veröffentlichte die nationale Armutskonferenz ihren dritten Schattenbericht zur Armut in Deutschland. So sei für viele Menschen in Beschäftigung Armut dennoch bittere Realität – obwohl Wirtschaft und Arbeitsmarkt Gewinne in Milliardenhöhe einfahren und nach den Regeln des freien Marktes ständig wachsen. In Deutschland hat sich die Erwerbsarmut in den letzten zehn Jahren verdoppelt: Zwischen 2004 und 2014 stieg der Anteil der Geringstverdiener an allen Erwerbstätigen auf 9,6%. Prekäre Beschäftigung schafft Unsicherheit, führt in Altersarmut und behindert die Lebensplanung. Besonders problematisch seien Minijobs mit derzeit 7,5 Millionen Beschäftigten. In den meisten deutschen Städten fehlt es an bezahlbarem Wohnraum. Und das nicht nur für wohnungslose Menschen, sondern zunehmend auch für einkommensarme Haushalte.
Entsprechend leisteten zwischen den Weihnachtsfeiertagen Chemnitzer auch wieder einen kleinen Beitrag, der Forderung nach einer erstarkten Volksgemeinschaft gerecht zu werden und übergaben reichlich Sachspenden an eine Obdachloseneinrichtung in der Stadt. Um möglichen medialen Druck von den Einrichtungen fernzuhalten, unterlassen wir die Namensnennung der Einrichtung und wünschen den Bewohnern wie auch Mitarbeitern ruhige Tage. Erst kürzlich wurden in Chemnitz Spenden zurückgewiesen, da der Spender ideologisch nicht an das herbeigesehnte Menschenbild passe. Zu dieser Thematik folgt ein weiterer separater Bericht.
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Anders als parlamentarische Stimmungsfänger handeln wir und schwingen nicht nur große Reden im Wahlkampf. Wir als nationalrevolutionäre Bewegung sehen uns natürlich dazu verpflichtet, Hilfe vor Ort zu leisten.
Doch sehen wir uns auch in der Pflicht, endlich die Ursachen dieser Ungerechtigkeit zu bekämpfen und nicht nur die Symptome. Den Auswüchsen des ausbeuterischen Kapitalismus setzen wir den deutschen Sozialismus entgegen, weil wir eine gerechte Gesellschaftsordnung innerhalb unseres Volkes anstreben. Eine Gesellschaftsordnung, welche das Volk als Gemeinschaft betrachtet. Unsere Forderung nach sozialer Gerechtigkeit für alle Deutschen steht im deutlichen Kontrast zu einer vom Materialismus und Egoismus zerrütteten Zeit. Unser Wollen begreift das deutsche Volk als Lebensmittelpunkt und will kapitalistische Ideologien überwinden.




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