Geplantes Ankerzentrum in Kempten (Allgäu) – Stadt verweigert konkrete Antwort

Wie bereits berichtet, verdichteten sich Hinweise, dass auf dem Gelände der ehemaligen Ari-Kaserne in Kempten ein sogenanntes „Ankerzentrum“ für die Unterbringung kulturfremder Ausländer errichtet werden soll. Welche unangenehmen Begleiterscheinungen eine solche Einrichtung für die dortigen Anwohner zur Folge haben wird, kann sich jeder anhand der bisherigen Erfahrungen mit solchen Sammelstellen der Asylforderer selbst vorstellen.

Aus diesem Grund ist die regierende Klasse stets darauf bedacht, den Mantel des Schweigens über solche Planungen auszubreiten. Schließlich könnte sich am Ende noch vor Ort Bürgerprotest gegen derlei volksfeindliches Treiben im schönen Allgäu bilden.

Ankerzentrum in Kempten - Ari Kaserne

Hintergrund ist die Schließung eines „Ankerzentrums“ in Donauwörth zum Ende des Jahres 2019. Dass die Asylantenverteiler sich bereits auf der Suche nach einem neuen Unterbringungsort befinden, lässt sich durch etwas Recherche in der Lokalpresse belegen. Es spricht einiges dafür, dass die Ari-Kaserne in Kempten der neue Standort für die Umtriebe kulturfremder Ausländer werden soll. Diese befindet sich nämlich im Besitz des Bundes und wäre vom Standort her logistisch gut gelegen.

„Der III. Weg“ forderte Aufklärung über geplantes Ankerzentrum

Aus diesem Grund wandte sich die volkstreue Partei „Der III. Weg“ mit einem offenen Brief an den Stadtrat Kempten. Die Antwort ließ sehr lange auf sich warten und das, was die Herren „Volksvertreter“ jetzt schlussendlich zu Papier brachten, könnte verquaster und undeutlicher kaum sein. Zunächst wird die Antwort, welche „im Auftrag des Oberbürgermeisters“ übermittelt wurde, mit allerlei Phrasen gefüllt (ein Zweizeiler wäre dann wohl doch zu peinlich gewesen…). Man verweist also erst einmal darauf, dass „Die Organisation der Aufnahme und Unterbringung von asylsuchenden Menschen in der Verantwortung der jeweiligen Bundesländer liege“ und Ankerzentren auf der „Grundlage des Koalitionsvertrages“ geschaffen wurden. Soweit, so selbstverständlich.

Weiter führt der antwortende „Referent für Jugend, Schule und Soziales“ aus, dass die Staatsregierung eben ein solches Ankerzentrum in Donauwörth mit zwei dazugehörigen Außenstellen im Stadtgebiet Augsburg bis 31.12.2018 geschaffen hat. Offensichtlich ist es mit den kognitiven Fähigkeiten der Kemptener Lokalpolitiker nicht gut bestellt, denn in bisher zwei Drittel des gesamten Antwortschreibens wurden in keiner Form die Fragen des offenen Briefes mit einer Antwort gewürdigt, geschweige denn überhaupt ersichtlich zur Kenntnis genommen.

Im letzten Absatz wird dann behauptet, es sei „derzeit weiterhin nicht konkret absehbar, in welchem Umfang Ersatzkapazitäten in Schwaben für die wegfallenden Plätze in Donauwörth bei einem gleichzeitigen Rückgang der Anzahl von Asylbewerbern, benötigt werden“. Daher könne der Referent die Anfrage der Partei „Der III. Weg“ „zu den weiteren Planungen so leider nicht beantworten“.

„Volksvertreter“ wollen Volk zum Narren halten

Wenn man ein solches Antwortschreiben liest, muss sich der geneigte Leser wirklich fragen, für wie blöd die Politik ihren Souverän, das Volk (für die herrschende Klasse augenscheinlich nur Stimmvieh), verkaufen will. Es darf stark in Zweifel gezogen werden, dass eine Kommunalvertretung von einer Errichtung eines solchen „Ankerzentrums“ erst einen Tag vor der Eröffnung erfährt. Die erste und wichtigste Frage des offenen Briefes lautete: „Wird es ab 2020, oder früher, eine Erstaufnahmeeinrichtung oder ein Ankerzentrum auf dem Gelände der ehemaligen Ari-Kaserne oder im sonstigen Stadtgebiet geben, bzw. wie weit fortgeschritten sind die Planungen dafür?“

Letztendlich ist der Stadtrat Kempten diese und alle weiteren Antworten schuldig geblieben. Lieber versteckt man sich hinter mäßig intelligentem Phrasengedresche und erwartet wohl auch noch, dass der Bürger diese Dreistigkeit schulterzuckend hinnimmt. Genauso wie er doch gefälligst die Kröte der massenhaften Zuwanderung zu schlucken und natürlich auch zu finanzieren hat, indem er im Gegensatz zu den durchalimentierten Asylforderern jeden Morgen zur Arbeit geht. Die Partei „Der III. Weg“ wird in dieser Angelegenheit nicht lockerlassen. Wir stehen an der Seite der Anwohner und werden im Falle der Errichtung eines Ankerzentrums in der Ari-Kaserne den Protest auf die Straße tragen, wenn es sein muss.





1 Comment

  • Typisches Verhalten der Kommunal-Institutionen. Man beruft sich auf die Verantwortlichkeit des Bundes und spielt die Eigenverantwortlichkeit herunter.

    Uwie64 17.12.2018