Redebeitrag von der Sonnenwendfeier des SP-Mittelsachsen

Kameraden,

ich will mit euch heute den Sinn unseres Kampfes suchen. Ich will, dass wir auf festem, unerschütterlichem Fundament stehen und gleichzeitig will ich das metaphysische, erneuernde und gesundende Sonnenwendfeuer in unseren Herzen entzünden. Dazu müsst ihr euch auf ein Gedankenspiel mit mir einlassen.

Was wäre, wenn der ersehnte Tag unseres Sieges nie kommen würde? Ich meine, wenn unser Volk niemals seine Besten an seine Spitze setzt, seinen Fortbestand zu sichern vermag und nie die Weichen legt, sich seinem Wesen gerecht zu entwickeln. Was wäre, wenn wir hellseherisch wüssten, dass dieser Tag nie kommen wird? Würde das etwas an unserem Handeln, unserem Bekenntnis ändern?

Kamerad sag mir, würdest du dich dann in die träge Masse einreihen, dich dem Konsum, der oberflächlichen Zivilisation hingeben? Würdest du vergessen, Deutscher zu sein, dein Erbe verraten?

Nein Kamerad, das muss den Trotz in dir wecken, auch würde ich das von keinem von euch denken. Kamerad, dein Trotz ist gut und gerechtfertigt. Ja, er ist unabdingbar, gar heilig.

Jeder weiß doch, dass er einst vergehen wird. Und trotz des Todesurteils von Geburt an, wagen wir das Leben. Das ist ganz selbstverständlich für uns. Und so, wie wir einmal vergehen müssen, geht es allem auf unserem Planeten, ja im Universum. Letztlich vergeht sogar die Sonne, wenn auch erst in 6 Mrd. Jahren. Diese Zeit ist aber noch nicht gekommen und solange ihre Zeit nicht um ist, wird die Sonne strahlen, das ist so. So muss es auch mit unserem Volke sein. Es muss leuchten bis zu seinem Ende, denn sonst ist es nicht das deutsche Volk, wie die Sonne nicht die Sonne wäre, wenn sie nicht scheinen würde. Also bedenke Kamerad, nichts ist für die Ewigkeit und trotzdem wird gerungen und nichts von alledem muss umsonst gewesen sein.
Kamerad, einer inneren Stimme folgend gibt sich das deutsche Volk selbst den Sinn zum Leben, um als Kulturvolk weiter bestehen zu können. Denn, ein Absinken kommt für uns nicht in Frage. Das deutsche Volk ist ein organisch gewachsenes Lebewesen und für jedes Lebewesen gilt, dass es nur bestehen kann, wenn es sich das Recht zum Leben nimmt. Das ist ein Naturgesetz.

Dein Trotz war der erste Schritt dahingehend, sich das Recht für unser Volk zum Überleben zu nehmen. Sei daher nach wie vor trotzig und stolz und glaube fanatisch an Deutschland. Ja, fanatisch, denn was wäre die Alternative. Die Bürde zu tragen, das Erbe unserer Väter leichtfertig aufs Spiel gesetzt zu haben, nichts Anderes ist es. Hingegen, einer Übermacht bis zum Schluss entgegengestanden zu haben, treu der Sache, dem Andenken, den Volksgenossen ist keine Schande. Die Ahnen schätzen die Treue, denn sie ist die höchste Tugend der Deutschen, sie adelt dich.

Du bist die gesunde Zelle, wir sind der gesunde Zellverband. Uns verbindet alle das Band des Blutes. Wenn ich von manch wissenschaftlichem Fachidioten höre, wie er uns das kaputt machen will, kommt mir die Galle hoch. Da heißt es doch glatt, wir Menschen wären alle gleich, weil wir alle vom Affen abstammen. Ja und? Wir haben auch gemeinsame Vorstufen mit dem Pferd, was sagt das denn schon aus? Wir Individuen, als Teile des Volkes, sind untereinander nicht gänzlich homogen, aber diesen Anspruch hat der Begriff Volk ja gar nicht. Unser Volk hat beständige Gene, die sich in Form von bestimmten überschaubaren Typen ausdrücken. Jeden Deutschen durchfließen diese Typen, aber nur eine Form je Individuum kann die Erscheinungsschwelle übertreten. Von diesem Standpunkt aus sind wir sehr wohl homogen. Wir sind, relativ betrachtet, untereinander näher verwandt als zu Angehörigen fremder Völker. Das ganze Universum ist doch letztlich durch Übergänge mit allem verbunden und trotzdem behauptet sich jede Lebensform für sich und trotzdem unterteilt man, einfach, weil es Sinn macht. Unsere Lebensform heißt Volk. Diese Fachidioten sollen zum Teufel gehen. Hingegen gibt es Wissenschaftler, die das große Ganze noch im Blick behalten, sie vergleichen nicht Äpfel mit Birnen und nicht alle eifern dem größten Fördertopf hinterher.

Meine treuen Volksgenossen, was ich euch damit sagen will, ist folgendes, ihr steht auf der richtigen Seite. Jeder Zweifel, der einmal den einen oder anderen im schwachen Moment ergreift, kann getrost weggedrückt werden. Es ist gerade heute nicht einfach, der Flut an Informationen und Propaganda das Richtige abzugewinnen.

Unsere Sicht auf die Dinge, die man verteufelt und verfolgt, muss letztlich siegen, weil sie gut und erforderlich ist. Sie ordnet uns ein in das große Ganze und macht unsere Menschheit nachhaltig. Sie steht im Gegensatz zu der oberflächlichen würde- und wertelosen Gesellschaft, der vermeintlichen Weltgemeinschaft, die letztlich nur ein Trugbild ist. Die Bedingung für unseren Sieg ist allerdings dein fanatischer Glaube an Deutschland.

Deutschland ist dabei nicht nur ein geographischer oder blutsmäßiger Begriff. Es ist auch ein Geist, der sich über Jahrhunderte und Jahrtausende entwickelt hat, natürlich auf Grundlage des Blutes. Heute gibt uns dieser Geist ein Wertesystem vor, dass uns zu einem großen Kulturvolk macht. Diese Werte müssen aber gelebt werden, damit Deutschland auch in diesen dunklen Tagen, zumindest im kleinen Kreise, weiterleben kann. Diese Werte will ich nun in euch allen fördern und Deutschland soll sich in euch erheben und auf eure Umwelt strahlen. Wie ein Lauffeuer soll es alle Volksgenossen ergreifen und wegreißen von der Niederung hin zum Streben nach oben.

flamme auf Trotz

flamme auf Redlichkeit

flamme auf Stärke

flamme auf Glaube

flamme auf Freiheitssinn

flamme auf Gerechtigkeitssinn

flamme auf Pflichtbewusstsein

flamme auf Treue