Asylanten-Ärger in Ingolstadt

 

Die Ingolstädter GWG lässt die Mietverträge von Asylanten in einem Wohnprojekt in der Gustav-Adolf-Straße auslaufen. Die erst vor zwei Jahren fertiggestellten Wohnhäuser sind bereits aufgrund von Vandalismus und hygienischen Problemen sanierungsbedürftig. Die antideutsche Flüchtlingshelferlobby ist empört. Ingolstädter Aktivisten der Partei „Der III. Weg“ verteilten daraufhin Flugblätter an Nachbarn der verwahrlosten Ausländerunterkunft. Im nahen Eichstätt sorgt unterdessen der Fall einer Äthiopierin, die abgeschoben werden soll, für Aufregung.

Als vor zwei Jahren die Gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft Ingolstadt GmbH (GWG) sechs Wohnhäuser mit 72 Zimmern für 70 Asylanten fertiggestellt hatte, galten diese als besonders komfortabel. Ursprünglich sollten hier nicht nur Asylforderer, sondern auch Lehrlinge, Studenten und Sozialarbeiter einziehen. In unmittelbarer Nachbarschaft befindet sich das Schulzentrum Südwest. So sollte hier also der Traum der multikulturellen Gesellschaft im Kleinen verwirklicht werden. Tatsächlich fanden sich jedoch ausschließlich ausländische Bewohner, darunter auch einige sogenannte UMFs (unbegleitete minderjährige Flüchtlinge).

 

Ungewollte Möbel und Müll wurden einfach vor dem Asylheim entsorgt.

 

Statt der deutschen Mitbewohner durften nun also nur die Nachbarn der Unterkunft Erfahrungen mit der fabelhaften „One World“ machen. Schnell wurde klar, dass die Immigranten eine ganz andere Lebensweise pflegen, als der deutsche Michel. Immer wieder kam es zu nächtlichen Ruhestörungen, Müllentsorgung nach afrikanischer und vorderasiatischer Sitte, katastrophalen hygienischen Zuständen und Zerstörungen von Hausmobiliar. Insbesondere die Gemeinschaftsküche wurde geschädigt. Ein Krisengipfel im vergangenen Sommer sorgte für keine Besserung.

Wer sich im Einzelfall für die Taten verantwortlich zeichnete, konnte nicht geklärt werden, da die „Geflüchteten“ schwiegen. Nun muss die überwiegend in kommunaler Hand befindliche GWG die Wohnungen für viel Geld renovieren. Die Asylanten müssen daher vorerst ausziehen. Ein Unding für den lokalen Asylhelferkreis: Unschuldige Asylanten seien die Verlierer dieser Maßnahmen! In einem Brandbrief an die Politik mahnten sie mehr Unterstützung an.

In Eichstätt im Altmühltal soll unterdessen die Äthiopierin Yusuf Y. abgeschoben werden. Die Asylantin hatte sich als 17-Jährige ausgegeben. In den Augen der BRD-Gerichtsbarkeit hätte sie daher nicht abgeschoben werden dürfen. Dann tauchte jedoch ein Pass auf, der darauf schließen lässt, dass die Afrikanerin tatsächlich bereits 27 ist. Die Abzuschiebende behauptet, das Dokument sei gefälscht, doch dieser Erklärung schloss sich das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge nicht an. Der Asylantrag wurde abgelehnt. Zwei Versuche, die Schwarzafrikanerin abzuschieben scheiterten, da sich die Frau massiv wehrte. Im Dezember weigerte sich ein Pilot die Abzuschiebende mitzunehmen, da sie panisch schrie.

Nun wurde für die Heimreise der mutmaßlichen Asylbetrügerin extra ein Kleinflugzeug gechartert. In Begleitung von medizinischem Personal, Polizisten und Dolmetscher soll es auf Staatskosten heimgehen. Trotz der kommoden Heimreise in das auch touristisch gut erschlossene Äthiopien legte der „Bayerische Flüchtlingsrat“ bereits Protest gegen die geplante Abschiebung ein.

 

 

Ingolstädter Aktivisten vom Stützpunkt München/Oberbayern verteilten Flugblätter im Umfeld des gescheiterten Asylprojekts in der Gustav-Adolf-Straße. Die Partei „Der III. Weg“ fordert:

 

– Asylschnellverfahren, welche innerhalb von 48 Stunden nach Stellung des Asylantrages über ein grundsätzliches Antragsrecht entscheiden

– Einführung eines Ausländerrückführungsprogramms, insbesondere für arbeitslose und straffällig gewordene Ausländer

– Sofortige Abschiebung von abgelehnten oder kriminellen Asylbewerbern

– Zentrale Unterbringung von Asylanten und keine Unterkünfte in kleineren Ortschaften

– Ein sofortiges Ende der imperialistischen Kriegstreiberei durch die USA und Israel, welche vielfach Flüchtlinge hervorruft





Kommentare

Kommentar schreiben

Deine E-Mail Adresse wird niemals öffentlich sichtbar!