Skandal: Stadtrat von Zwickau setzt sich über den Willen der Jugend hinweg!

Wie wir bereits berichteten, wurde bei der Wahl zum ersten Jugendbeirat in Zwickau am 29. Januar der junge heimatverbundene Schüler Sanny Kujath als eines von neun Mitgliedern in den zukünftigen Jugendbeirat der Muldestadt gewählt. Bereits vor der Wahl, im Rahmen einer Kandidatenvorstellungsrunde im soziokulturellen Zentrum „Alter Gasometer“ und tags darauf spuckten Linke sowie die lokale Presse Gift und Galle.
Dennoch gelang es dem 16-jährigen Zwickauer, genug Stimmen der Jugend auf sich zu vereinen, um folgerichtig ab März die Geschicke in Sachen Jugend und Politik mitbestimmen zu dürfen.
Doch wer glaubte, die örtliche Lokalpolitik würde den Willen der Jugend respektieren und akzeptieren, der irrt sich. So musste der Stadtrat – wie es zuvor hieß „rein formal“ – die neun Kandidaten wählen, damit der Jugendbeirat fortan seine Arbeit aufnehmen kann.
Nun folgte jedoch ein Skandal, der die Zwickauer Stadträte demaskiert und den Jugendbeirat in seiner Gänze ad absurdum führt. Denn anstatt das Votum der Jugendlichen von 14 bis 24 Jahren zu respektieren, die sich an der Wahl beteiligten, setzten sich im ersten Wahlgang 27 und im zweiten Wahlgang 26 von 39 Stadträten über den Willen der Zwickauer Jugend hinweg. Sanny Kujath wurde somit, trotz der Wahl durch die Jugendlichen in den Beirat, der Einzug in diesen verwehrt. Es werden jedoch bereits rechtliche Schritte geprüft. Fazit aus diesem ganzen unwürdigen Schauspiel: die Damen und Herren im Rathaus wollen ganz offensichtlich mit allen Mitteln verhindern, dass kritische Menschen Einfluss nehmen und mitentscheiden könnten und selbst im Jugendbeirat möchte man anscheinend ausschließlich konformdenkende Jugendliche.

Darüber hinaus ist es wohl überflüssig noch zu erwähnen, dass die beiden Stadträte, die dem Jugendbeirat zukünftig zur Seite gestellt werden, aus den Parteien „Die Linke“ sowie von der Fraktion „Die Grünen/BfZ“ stammen. Bedenklich ist dies gerade und insbesondere auch vor dem Hintergrund des Linken-Stadtrates René Hahn, der in der Stadt für seine Nähe zum Linksradikalismus bekannt ist und bereits vor der Wahl Stimmung gegen die Stimmabgabe für den 16-jährigen Sanny Kujath machte.

Wir werden an der Sache dranbleiben und unseren jungen Freund Sanny weiterhin unterstützen sowie fortan umso mehr ein Augenmerk auf die Jugendpolitik in Zwickau legen. Denn, wenn die Stadträte den Willen der Jugend mit Füßen treten, ist es einmal mehr an uns, ihrem Anliegen Gehör und Nachdruck zu verschaffen.





6 Kommentare

  • Rechtliche Schritte könnt ihr euch sparen. Das Recht wird in diesem Land ständig gebrochen. Steckt das Geld lieber in eure eigenen Projekte. Lest Bernds Kampfbüchlein vom Höcker Verlag. Da stehen gute Tipps zum Umgang mit den Behörden drin.

    Claus Arnold 02.03.2019
    • Das Buch würde ich mir gerne bestellen. Bräuchte daher den genauen Titel. Für Deine Bemühungen, lieber Volksgenosse, Dank im voraus .

      Artjom 03.03.2019
  • Wieder ein Unding à la „Pippi Langstrumpf: …“ dann mach ich mir die Welt wie sie mir gefällt“. Die Mainstreamer dieses eingenisteten Establishments reden, gleich wo, all weil von Demokratie, Freiheit und Toleranz. Was sie meinen, ist, dass die Bürger so denken, handeln, unterlassen und wählen sollen, wie sie es für richtig halten und andauernd implizieren. Und wenn es dann doch nicht klappt, dann biegen diese politischen Akteure, mittels ihrer noch vorhandenen Macht, die Dinge nach ihrem eigenen Gusto wie gewünscht zurecht. – Bleibt zu hoffen, dass hier rechtliches Einschreiten die Beugung des jugendlichen Wählerwillens wieder zurecht rücken kann.

    Harald 02.03.2019
  • Wie soll die Jugend die „Stadtväter und Mütter“ ernst nehmen, wenn sie sich „regulierend“ in seine Entscheidungen einmischen. Kein guter Dienst für die Jugend von Zwickau 👎sondern ein Misstrauensantrag entgegen ihrer Mündigkeit.

    Fuchs 02.03.2019
  • Überrascht mich wenig. Genau darum wurde die „zweite Wahl“ installiert.
    In dieser „Demokratur“ kann nicht sein, was nicht sein darf.
    Interessant wäre noch zu wissen, ob Sanny Kujath überhaupt Mitglied in der Jugend des III.Weg ist oder als freier Kandidat angetreten ist?

    Tommy 01.03.2019
  • In einer „Demokratie“ wird eben solange abgestimmt, bis das Ergebnis stimmt …
    nun hat man 9 Jugendliche im Beirat von denen für die etablierten Parteien keine Gefahr ausgeht. Schmierenkomödie …

    Macher 01.03.2019