Frühlingserwachen: Ostara-Fest beim Stützpunkt Ostbayern

Die Götter waren an diesem Tag durchaus wohlgesonnen und so herrschten angenehme Temperaturen an einem herrlichen Frühlingstag. Der Feier am Sonntag, den 24. März 2019, stand also nichts im Wege, sodass Jung und Alt im Landkreis Cham im Bayerischen Wald einen Tag in der Gemeinschaft verbringen konnten.

Bei strahlendem Sonnenschein wanderte man zu einem See, der sich mitten im Wald gebildet hatte. Selbstverständlich flatterte die Fahne der nationalrevolutionären Bewegung den Naturfreunden voraus. Die ersten Knospen waren bereits an so manchem Baum zu erkennen und zur besonderen Freude der anwesenden Kinder kreuzten auch Rehe den Gang zur Feierstunde. Überall konnte man das Erwachen des Lebens und der Natur sehen und erahnen, was allen Anwesenden bereits neue Kraft und Lebensfreude gab.

An dem idyllischen See angekommen, wurde das feierliche Ritual abgehalten. Eier, Milch, Honig und Getreide standen traditionell zur Weihe bereit und jeder Anwesende schrieb einen Wunsch für dieses Jahr auf einen kleinen Zettel, der an einem Blumenkränzchen befestigt wurde.

Die Gemeinschaft nahm Aufstellung, inmitten von ihnen eine Feuerschale sowie der Gabenaltar. Beistand und Segen der Götter wurde schließlich erbeten. Odin, der Göttervater, Frigg, die Göttermutter aber auch Donar, Nerthus, Njörd, Freyja, Freyr, Tiwaz und natürlich Ostara wurden lautstark und voller Kraft herbeigerufen.

Nach einer festlichen Ansprache wurde schließlich die Feuerschale entzündet und alle warfen ihre Gaben und mit ihnen ihre Wünsche in das offene Feuer, in der Hoffnung, dass die Götter es erhören mögen. Der Tradition entsprechend wurde ein Horn mit Met geweiht und machte die Runde in der Gemeinschaft.

Heil den Asen! Heil den Vanen! Heil allen hohen Göttern! Diesen Trank weihen wir Eurer Ehre, nicht um etwas zu erbitten und Gabe für Gabe zu fordern, sondern als Zeichen von Frieden und Freundschaft. Heil sei Euch und Ehre allezeit!

Der Wunsch nach einem besseren Deutschland und für eine Zukunft unseres Volkes beseelte in dieser feierlichen Stunde der Besinnung wohl so manchen in der Runde. So, wie der Frühling den Winter besiegt und den Platz für neues Leben erstreitet, so wollen auch wir Neues schaffen und doch Altes nicht vergessen. Im Bewusstsein der Erneuerung und des Erwachens der Natur erschallte noch der Ruf unserer Bewegung über den See und alle erneuerten ihr Gelöbnis, für Vaterland, Volk und Heimat bereitzustehen.

Nach dieser Frühlingszeremonie nutzte der ostbayerische Stützpunktleiter, Walter Strohmeier, noch die Gelegenheit, um den anwesenden Mitgliedern und aktiven Fördermitgliedern einen Dank der Bewegung für ihre Mühen zu erweisen. Nacheinander übergab er jedem Mitstreiter ein Parteiabzeichen in Form eines Metallansteckers.

Die Teilnehmer marschierten nun wieder zum Ausgangspunkt zurück und erfreuten sich an den fast schon frühsommerlichen Temperaturen. Dort angekommen wurde nun bei Grillspezialitäten, selbstgemachten Brotaufstrichen und Salaten sowie den während des Rituals geweihten Eiern ausgiebig gespeist. Nach dem Essen wartete auf die Jüngsten der Gemeinschaft noch eine besondere Überraschung. Die Freude war groß, als sie auf die aufregende Suche gingen, da zwischen Bäumen, hinter Wurzeln und Steinen und an so manchen anderen Orten Leckereien auf die Kinderschar warteten. Als besonderes Erlebnis besuchte man zum Abschluss des Tages noch eine nahe gelegene Burgruine und erkundete mit den Kindern eine Zeit, die weit vor unserer lag.

Ein gelungener Tag wie aus dem Bilderbuch also – wer zweifelt da noch an dem Wohlwollen der Göttin Ostara. In Ostbayern zumindest, konnte man sich dessen an diesem Tage sicher sein.