Der Klimawandel – ein starkes Narrativ

Nach dem Diskussionsbeitrag für eine radikale nationalistische Umweltschutzpolitik (siehe hier) veröffentlichen wir hiermit einen weiteren Diskussionsbeitrag zur aktuellen Klimadebatte. Die Meinung des Autors muss nicht zwingend auch die der gesamten Partei sein.

Fridays for Future, CO2-Steuer, Greta Thunberg, Energiewende – das Thema Klimawandel hat es in kürzester Zeit zum zentralen politischen Thema gebracht. Es wird mit erbitterter Härte an verfahrener Front zwischen Klimaschützern und Klimaskeptikern gefochten. Wie konnte ein Thema, das lange Zeit eher Randnotiz war, quasi ohne expliziten Anlass so plötzlich in den Mittelpunkt drängen? Welchen Einfluss nimmt das Thema auf die gesamtpolitische Lage und welche Auswirkungen hat es auf das nationale Lager? Wie könnte die Entwicklung weitergehen? Diese Fragen sollen im vorliegenden Artikel erörtert werden.

1,4 Millionen Demonstranten stellen die bisherige Rekordzahl der Fridays for Future Demonstrationen in der BRD dar. In der BRÖ ein ähnliches Bild. Auch in Italien waren eine Woche nach dem sogenannten „globalen Klimastreik“ eine Million Menschen auf der Straße. Nahezu in der gesamten westlichen Welt bietet sich ein ähnliches Bild: gigantische Teilnehmerzahlen, darunter überwiegend Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene. Die kometenhafte Entwicklung der „Fridays for Future“ Bewegung seit ihrer Gründung durch die autistische Schülerin Greta Thunberg im August 2018 lässt sich nicht mehr allein mit mangelndem Schulfleiß einiger Schüler erklären. Innerhalb von nicht einmal einem Jahr ist eine Bewegung entstanden, die in ihrer Massenmobilisierung der Traum einer jeden Kampagne, ob nun „links“ oder „rechts“ wäre.

Wir leben in einer Zeit, in der die Armut zwar nicht vollkommen aus der westlichen Welt verschwunden ist, aber doch eine Wohlstandsgesellschaft entstanden ist. Mit dem flächendeckenden Zusammenbruch der kommunistischen Systeme hat auch das Narrativ von der zwangsläufigen Entstehung eines völlig verarmten Lumpenproletariats im Kapitalismus beträchtlichen Schaden erlitten. Die klassische Linke konnte ihre Erfolge mit der Erzählung vom Kampf gegen globale Armut und Ausbeutung erzielen. Heute wächst eine Generation heran, die Hunger und Kälte häufig nur noch aus Erzählungen kennt. Es ist ein allgemeines Absinken der Leistungsmoral zu beobachten, da viele junge Menschen Existenzängste kaum noch kennen. Doch in vielen jungen Herzen brennt die Frage nach dem Wohin, die Frage, welches Ziel man heute noch erkämpfen soll. Die schnöde Konsumfreiheit, die schrankenlose Individualität hat auch für eine unterbewusste innere Leere gesorgt.

Das Topos unser Zeit ist dabei offensichtlich: Die weiße Weltbevölkerung ist akut vom Aussterben bedroht durch ein System, das Schritt für Schritt auf dieses Ergebnis hinarbeitet. Noch sechs Prozent weiße Menschen auf diesem Planeten, zwei Prozent blonde Menschen und zehn Prozent blauäugiger Menschen sind ein erschreckendes Alarmsignal. Mit der unbegrenzten und immer unverhohlener geforderten Einwanderung aus Afrika und Asien scheint die nächste Stufe unmittelbar bevorzustehen. War ursprünglich noch von „Flucht“ die Rede, die nicht mit Migration gleichgesetzt werden sollte, steht eine etwaige Rückkehr gar nicht mehr zur Debatte. Heute wird von den Systempolitikern nur noch erörtert, wann man woher die nächste Charge Ausländer auftreiben will.

Mit der Realisierung der Asylflut 2015 begann sich ein weltanschaulich in den Kinderschuhen steckender Widerstand zu regen, dessen Symbole AfD, Pegida oder auch Donald Trump hießen. Auf den sogenannten „Rechtsruck“ folgte eine Reaktion, die eben nur Reaktion bleiben konnte, weil ihr jede eigene positive Erzählung, die Aussicht auf eine Veränderung, einen entscheidenden Kampf fehlte. „Pulse of Europe“ und Volt-Partei konnten nie eine wirklich fesselnde Erzählung aufbieten. Auch wenn man manchmal den Eindruck gewinnt, Geschichte wäre eine vorbestimmte, beinahe berechenbare Entwicklung, lässt sie sich gleich einem Theaterstück, das dem Zuschauer noch unbekannt ist, nicht voraussagen. Manches schlechte Stück nimmt den berechenbaren Ausgang, dass die klar abgesteckte gute über die schlechte Seite siegt. Aber spannende Stücke nehmen Ausgänge, die vollkommen überraschend sind, weil gut und böse nicht so einfach zu definieren sind und völlig unerwartete Ereignisse eintreten. Auch in der realen Welt gibt es Entwicklungen, die wir nicht vorhersehen können. Vielleicht wendet sich das Blatt und die weißen Völker erkennen, dass auch sie Akteure in einem Spiel sind, das es zu gewinnen gilt. Die Feinde der nationalrevolutionären Bewegungen fürchten zu Recht den Sieg einer naheliegenden Idee.

Mit dem Kampf gegen den Klimawandel ist ein Narrativ aufgetaucht, das dem Ringen von „Rechtsruck“ und Reaktion auf den Rechtsruck die Schau gestohlen hat. Die Erzählung ist wirkmächtig und stellt Menschen eine Aufgabe, die sie lange vergeblich gesucht haben. Die ganze Menschheit und nebenbei noch Flora und Fauna wären in ihrer Gesamtheit vom Aussterben bedroht. Einen direkten Feind gibt es nicht, allenfalls „die Regierung“, und gefragt ist ein schnelles Handeln von jedem Einzelnen – und zwar sofort. Würden die Regierungen nur die richtigen Maßnahmen ergreifen, könnte der Klimawandel gestoppt werden. Da die Gegner des Klimawandel sich als Verfechter unbestreitbarer, wissenschaftlich belegter Wahrheiten wähnen, scheint die Wende nur eine Frage der Zeit zu sein. Auf den „Kampf gegen den Klimawandel“-Zug, geführt von seiner 16-jährigen Lokführerin Greta Thunberg sind schon viele aufgesprungen, in der ersten Klasse sitzen natürlich die Grünen, die Zuwächse in Wahlergebnissen und Mitgliederzahlen haben, gefolgt von diversen antideutschen außerparlamentarischen Fraktionen. In der zweiten Klasse sitzen die Genossen von der SPD, die am liebsten auch gegen „die Regierung“ kämpfen würden, aber blöderweise an selbiger beteiligt sind. In der Holzklasse folgt die CDU und übrige unter Führung von Angela Merkel, die zwar auf die Bremse drücken beim Thema Reformen, sich aber zumindest über die „politische Jugend“ freuen.

Das politisch „rechte“ Lager hingegen hat das Spiel aufgegriffen und sich in eine Rolle als Miesepeter im „Kampf gegen den Klimawandel“ eingefügt. Für Kohle, Atomkraft und Dieselmotor – gegen Wind- und Solarenergie und E-Auto. Inhaltlich durchaus fundiert, aber bar jeder offensiven Vision ist die „Rechte“ hier von der treibenden Kraft des Zeitgeschehens, unbemerkt in die Position einer ohnmächtigen Reaktion gerückt. Man könnte sich theoretisch durchaus dem Kampf gegen den Klimawandel anschließen. Denn wenn die Geschichte wahr ist, dann führt der Klimawandel möglicherweise auch zum Volkstod und erzeugt tatsächlich Fluchtursachen. Es gibt Überlegungen, für eine radikale nationalrevolutionäre Umweltschutzpolitik (siehe hier). Realistisch betrachtet gleicht das aber einem Kampf gegen Windmühlen, denn Klimawandelskepsis bis Leugnung ist auch für die meisten Nationalisten eine tiefe Überzeugung geworden.

Alternativ kann auch der eingeschlagene Kurs fortgeführt werden, immer wieder kann Kritik an Windrädern geäußert werden, auf mangelnde Netzkapazitäten und Speichermöglichkeiten hingewiesen werden und die berechtigte Frage gestellt werden, warum ideologisch denkende Minderjährige erfahrenen Politikern und Vorsitzenden von großen Dax-Konzernen anstandslos kommende Schritte diktieren sollten. Niemand kann abschätzen, wohin eine hastig durchgezogene Energiewende führt und ob nicht irreparable Schäden für die deutsche Industrie entstehen können. Zumindest die AfD kann hier punkten und Wirtschaftsliberale, Arbeiter, deren Arbeitsplatz bedroht ist, oder Menschen, die wissen, dass unser Wohlstand nicht aus dem Nichts kommt, gewinnen.

Am sinnvollsten wäre es, das Thema zu ignorieren, wie die Sendungen im unglaublich platten und witzlosen Abendprogramm der Systemmedien. Entscheidend für eine Positionierung als Bewegung wäre das Wissen um die Wahrheit. Beide Seiten liefern ausführliche und vorgeblich wissenschaftliche Begründungen für ihre Sichtweisen und letztlich steht der Einzelne vor einer Glaubensfrage. Die weltanschauliche Einbindung des Kampfes gegen den Klimawandel in den Kampf gegen Kapitalismus aus nationalrevolutionärer Sicht kann niemals konsensfähig werden. Die Verteidigung von Kohle und Diesel kann die, für eine Bewegung wichtige, Jugend nicht begeistern. Stattdessen sollte unbeirrt und konsequent der Kampf um das eigene, genuin nationale Thema in den Vordergrund gerückt werden. Der Kampf gegen den Volkstod.

Setzen sich die Klimawandel-Jünger durch, berührt das die Volkstod-Thematik wenig. Haben sie recht, bleiben bestenfalls die Bewohner von überschwemmten Gebieten und verdorrten Regionen in ihren Heimatländern. Realistischer ist jedoch ein Fortgang des Migrationsdrucks. Vielleicht führt ein Erfolg der Klimawandelgegner auch zu politischen Maßnahmen, die die deutsche Wirtschaft ruinieren und in eine tiefe Krise stürzen. In dem Fall stehen grüne Politiker als Sündenböcke fest. Für Bürger, die sich heute noch in vornehmer Zurückhaltung üben, aus Angst um ihren Wohlstand, wäre der Weg in eine revolutionäre Bewegung frei, weil es nichts mehr zu verlieren gibt. Vielleicht fürchten grade CDU-Politiker bereits jetzt diese mögliche Entwicklung. Vielleicht gibt es den Klimawandel, zumindest in der menschengemachten Variante, aber auch gar nicht.

Dann könnte die FFF-Bewegung eben so schnell wieder verschwinden, wie sie erschienen ist, wenn die befürchteten apokalyptischen Szenarien ausbleiben. Schlimmstenfalls gibt es den Klimawandel in seinen am dunkelsten gemalten Bildern. Denn dann dürfte die populistische Forderung nach einem Politikwechsel eben nicht ausreichen, weil vor allem eine grundlegende Veränderung des Konsumverhaltens nötig wäre, und global gesehen es eher in die falsche Richtung geht. Denn der wachsende Wohlstand in den Schwellenländern und selbst in der Dritten Welt führt hier zu einem tiefer werdenden ökologischem Fußabdruck. Hinzu kommt noch eine rapide wachsende Weltbevölkerung, die dafür sorgt, dass die Bedeutung des theoretischen Kampfes gegen den Klimawandel weiter abnehmen würde. In China, Afrika, Arabien oder auch Südamerika und Indien ist dieser globale Kampf eben nicht so populär.





  • Ist das noch Umweltschutz oder Klimahysterie, wenn nicht sogar die Vorstufe für ein neues (altes) Staatssystem in grüner Einfärbung? Schaut man sich einmal genauer an, welche politischen Ideologien nicht mehr verfangen, dann wird die Antwort einfacher. Nationaler und internationaler Sozialismus sind Auslaufmodelle, mit denen man keine Massen mehr mobilisieren kann. Am Beispiel der NPD, SED-PDS-Linke oder SPD wird das sehr deutlich. Die Menschen lassen sich nicht mehr so leicht verängstigen und verführen. Ganz anders verhält es sich da mit etwas Großem, etwas Ungreifbarem, einer viel gewaltigeren Bedrohung, den klimatischen Veränderungen. Warum nicht den natürlichen Verlauf der Wärmeregulation unseres Planeten politisch ausschlachten und daraus Profit ziehen? Man braucht nur noch ein paar Zugpferde, die man pampern kann. Gesagt getan. Die Greta wird es in ihrer Naivität schon richten und alle ihre verblendenten, treuen Fans, die nicht bemerkt haben, in welchem Wohlstand sie aufgewachsen sind, während sich die Kassen der Profiteure füllen. Um das dann noch zu beschleunigen, ergiesst sich eine Klimapropaganda über die Medien, dass man meint, es handelt sich um die “Deutsche Wochenschau” , und wir kämpfen an der Klimafront mit unermüdlichem Einsatz und großen Opfern. Abermals soll Deutschland die Welt retten. Alles schreit nach Verboten, Fahrverbote, Tempolimits, Fleischverzicht . . . Und ehe man sich versieht, befindet man sich vor lauter Verboten und Geboten im Ökostalinismus. Darauf läuft es hinaus, wenn man den Dingen ihren Lauf läßt, Kinder missbraucht und sich die Manie vom Weltuntergang in den Köpfen verfestigt. Menschen mit Schizophrenie gehören in ärztliche Behandlung. Hier laufen sie millionenfach durch die Gegend und behindern das öffentliche Leben und die Gesellschaft. Ökorevolutionäre und Aktivisten sind nur andere Bezeichnungen für Wirrköpfe und nützliche Idioten. Fakt ist, die Verkehrspolitik und das Wirtschaftssystem müssen sich verändern. Aber ist das nicht schon immer so gewesen? Geduld, Taten und Langmut sind gefragt und nicht hysterisches Gekeife und Randale durch talentefreie Faulpelze.

    Scharf 06.10.2019
  • Klima, was ist das eigentlich?
    -> “Klima ist der statistische Durchschnitt aller auftretenden meteorologischen Zustände und Vorgänge der Atmosphäre an einem Ort oder in einer Region,”

    Klimaschutz ist also der Schutz der Statistik samt derer “homogenisierten” Daten? Klimarettung, die Rettung der Statistik?
    Die Phrase, “seit den Wetteraufzeichungen 1881” (hat wohl einer zu viel Meeraner Weinbrand getrunken), wieviel Temperaturmessstationen gab es damals? Lt. Datacenter DWD in BRD in 1990er Grenzen, ganze 13! Seit wann wird in Timbuktu oder Botswana die Temperatur gemessen? Wirklich seriöse Berechnungen sind im Deutschen Reich seit 1936 verfügbar. Optimal erst seit 1945. Global eigentlich erst seit 1951. Messverfahren und -termine sowie Standorte wurden bis heute mehrfach geändert.

    Im Klimastatusbericht 2008 schrieb der DWD:
    “Auch in Deutschland sind erhebliche Defizite in der Verfügbarkeit langer, täglicher Beobachtungsreihen vorhanden…Nur 12 Klimastationen (2%) und 88 Niederschlagsstationen (3%) weisen fast kontinuierliche, digital zugängliche Beobachtungsreihen seit 100 Jahren auf.

    Fakt ist, dass Billionen weltweit in die CO2-Einspar-Klimawandelindustrie direkt und indirekt fließen, bringen null Ergebnisse für das “Klima”, dafür leere Taschen beim Normalvolk. Glaubt jemand ernsthaft -sollte die CO2-These überhaupt stimmen- dass durch die geplante “Bepreisung” von fossiler Energie irgendetwas nennenswert eingespart wird? Müsste doch nun auch der aus besser informierten “Milieus” gemerkt haben, dass es vorwiegend ums abkassieren der breiten Mitte geht. Die Unterschicht hat ja schon nicht mehr so viel und bleibt bereits zuhause, im Winter in von Sarrazin empfohlener Garderobe (Wollpullover wegen Heizkosten). Jedenfalls werden gleichsam umweltfreundliche Maßnahmen, wie Eindämmung des Flugverkehrs, Inlandsflüge z.B., LKWs auf die Schiene, günstigere Bahnpreise, besserer und günstigerer ÖPNV, Verbot von PKWs mit beispielsweise mehr als 7 Liter Spritverbrauch auf 100km usw. nicht oder nur halbherzig erwogen. Oder mal wieder paar autofreie Sonntage. Aber nichts dergleichen! Ach ja, E-Auto, mit “umweltfreundlicher” Batterie ist die Wirtschafts-Lösung. So ein E-Auto hat schon 200.000 CO2-km auf der Uhr, bevor 1 Km real gefahren.

    Dazu der ganze Globalisierungswahn im Sinne des (Wirtschfts-) Wachstums, die Ökos müssen ja unbedingt Bananen im Winter haben
    (heimischer Kohl täte es auch), per Flugzeug, Kartoffeln importieren wir aus Ägypten, Erdbeeren aus China, hierher geschippert, mit
    Flugzeug oder Schwerölschiffen, alles läuft darauf hinaus, weil Atom ist/wird abgeschaltet, Braunkohle auch bald, Wind und Sonne allein reichen nicht, Russengas ist böse, LNG aus USA mit Tankern hierher zu karren. Jade-Weser-Port steht bereit (wohl auch extra dafür gebaut). Sehr CO2-freundlich…Abholzen von Regenwäldern für Biosprit ist auch so ein klima- und umweltfreundlicher Geniestreich. Von Nachhaltigkeit bei E-Geräten und Kleidung mal ganz zu schweigen.

    Ottonormalbüger, der soll die Zeche zahlen. Im Gegenug wird für die Weltuntergangshitzeszenarien aber nichts gemacht. Der Karl Lauterbach meldete sich mal, Pflegeheime zu klimatisieren, gleich wieder abgebügelt. Man könnte die Temperaturveränderungen der letzten 30 Jahre auch positiv sehen und passend Maßnahmen ergreifen. So ist das ein grandioses Ablenkungsmanöver von real existierenden Problemen. Sozialabbau, immer höhere Grundkosten für den Normalbürger, aber die Rezession steht bereits in den Startlöchern, die EZB hat für 2,6 Bio. Euro Anleihen aufgekauft und wird es weiter tun, kommen die Papiere wieder in den Kapitalmarkt, wird es eine deutlich anziehende Inflation geben. Gepaart mit Rezession ein Szenario, dass in den Auswirkungen an die 20er des letzten Jahrhunderts erinnern könnte.

    Max 06.10.2019
  • Ist es schon Klimawahn oder ist die Menschheit noch zu retten?
    Sehr oft wird gefragt, wie kommt es das auf einmal so viele Menschen nach der Rettung der Welt schreien? Dafür gibt es nur eine Erklärung und die heißt Presse. Hier sieht man wieder wie diese Macht Weltweit funktioniert. Das ist nichts anderes, als jeden Tag eine andere Sau durchs Dorf zu jagen. Das Volk regt sich über Asylpolitik auf, und damit das Volk auf andere Gedanken kommt, jagen wir eine andere Sau durchs ganze Land. Da geht es um die CO2 Steuer, um die Geschwindigkeit auf Autobahnen und Landstraßen. Verkehrsfreie Wochenenden Verkehrsberuhigte-Zonen und und und. Jeder springt auf den Zug auf und ist sein eigener Experte. Ja Nadine, Gott erhalte dir dein Glaube. Denkst du denn wirklich das funktioniert so wie du dir das Vorstellst? Deutschland ist nicht in der Lage sich um seine eigenen Wälder zu kümmern, geschweige denn um andere. Unsere Wälder sind schon seit Jahren tot. Der Förster steht im Wald und klagt über den Borkenkäfer. Wie wäre es, wenn diese Leute mal anfangen würden und unsere Wälder umforsten und mehr auf Laubbäume gehen. In einigen Regionen hat man damit schon angefangen, aber auch nur angefangen. Das reicht nicht, das muss alles schneller von statten gehen. Umwelt, Auto stehen lassen? Die Leute müssen zur Arbeit, zum Einkaufen, wollen ihren wohl verdienten Urlaub genießen, Wochenende in die Erholung. Ich kann nicht alles auf einmal abschaffen. Genau so verhält es sich mit der Wärmeisolierung der Häuser. Es wird isoliert und isoliert, die Wärme bleibt im Haus und die schlechte Luft auch. Es muss immer eine Luftzirkulation statt finden, um ein gesundes Raumklima zu schaffen. Die Grippewelle lässt grüßen. Die meiste Energie geht immer noch über die Fenster weg. In den Medien hörst du unsere Gewählten, (von mir nicht), wir haben die und die Ziele, aber keiner kommt mit konkreten Aussagen was sie tun wollen. Am einfachsten ist eine CO2 Steuer, denn wer die bezahlt ist doch von Anfang an klar. Warum immer die Jugend? Überall auf der Welt gehen Proteste immer von Studenten aus. Sind diese Jugendlichen denn so beeinflussbar? Ich sage mal ganz klar ja. Denn es fehlt an Lebenserfahrung und weil sie ihren politischen Lehrern glauben, ist es ganz einfach sie zu nützlichen Idioten zu machen. Wie sieht es aus wenn sie nachher im Berufsleben stehen? Da heißt es, friss oder stirb. Da lockt dann das große Geld, und man hofft das der Arbeitgeber keine Bilder im Internet findet die Denjenigen bei so einer Demo zeigen. Natürlich kann es mit dem Raubbau an der Natur nicht weiter gehen, aber da spielt nicht nur das Auto und die Heizung eine Rolle. Es gibt immer mehr Menschen auf diesem Planeten und diese Menschen wollen leben. Das wird eines Tages in eine Selbstzerfleischung enden. Wenn du durch unsere Städte gehst, siehst du bestimmte Stadtteile die vor Dreck nur so triefen und da glauben noch einige das wir am anderen Ende der Welt anfangen müssen die Erde zu retten? Das Beste ist jeder fängt bei sich an.
    Bis bald Wilhelm

    Wilhelm 06.10.2019
  • Die Erde ist nicht nur unser gemeinsames Erbe, sie ist auch die Quelle des Lebens.

    Dalai Lama

    Ein Zitat von einem Mann, der die Überfremdung in Europa schwer anprangert.

    Jedem Kind ist klar, dass es wichtig ist seine Heimat vor Gefahren zu schützen und so war mir Tier – und Umweltschutz schon als 6-jähriges Mädchen ein wichtiges Thema und war diesbezüglich in meiner jugend aktiv ,zum Beispiel leistete ich Freiwilligendienst beim Nabu, selbstverständlich unentgeltlich.
    Dass Schadstoffe der Umwelt schaden, ist so sicher wie die Erkenntnis, dass Reibung Wärme erzeugt!
    Jeder gesunde Menschenverstand sieht, was Abgase der Umwelt und den Lebewesen antun.

    Ein gutes Beispiel sind hierfür Großstädte wie zum Beispiel London:
    Die Pfanzenpollen sind durch die Abgase so aggressiv, dass unsere Augen stark brannten und uns die Tränen kamen.

    Was ist hier passiert?
    Stickoxide aus Autoabgasen führen tatsächlich dazu, dass Pflanzen mehr Allergene in Pollen bilden und so viel aggressiver werden.

    Schon allein für die Gesundheit des deutschen Volkes lohnt es sich etwas zu tun!
    Und ja wir können sehr wohl im Alleingang die gesamte Welt retten!
    Deutschland könnte zum Beispiel den Regenwald aufkaufen und somit die “Grüne Lunge” der Welt retten.
    Wir könnten Gelder in Forschungen stecken und die Ergebnisse kostenlos den Weltmächten nahe bringen uvm.

    Fakt ist, menschengemachte Giftstoffe tun unserer Heimat nicht gut, das darf man genau so wenig wie die Unterschiede der verschiedenen Völker verleugnen!!!

    Umweltschutz ist Heimatschutz und ist Teil unseres Parteiprogramms und hat mich persönlich dazu bewegt stolzes Mitglied unserer Partei zu werden.
    Ich hoffe inständig, dass wir es nicht der unsozialen AFD gleichtun!!!

    Nadine Bawü 05.10.2019
    • Ich bin in der Materie “Klima” nicht so tief verwurzelt wie du. Deshalb bitte nicht falsch verstehen, ich zweifel deine Meinung bzw. Aussage zum Umweltschutz nicht an. Das steht mir nicht zu, aber ich habe andere Zweifel.

      Die Weltrettungs-Theorie ist für mich etwas abstrus.

      1. Wir können den Regenwald kaufen -> wie viel würde das kosten? Also mal abgesehen vom Grundstückspreis, werden die “Mächtigen”, die seine Ressourcen ausbeuten wollen, den Regenwald nicht für “nen Appel und nen Ei” hergeben. Vermutlichen werden sie ihn gar nicht hergeben.

      Gehen wir dennoch davon aus, dass wir ein akzeptables Angebot abgeben und den Regenwald, vermutlich mit einem Abzahlungszeitraum von 250 Jahren, unser “Eigenen” nennen. Ist ja nicht so, als kaufen wir ein Fahrrad, Fernseher oder Ähnliches. Den Kaufpreis werden wir niemals einfach aus dem Nichts heraus aufbringen und in seiner Gänze bezahlen. Unser Eigentum ist er eigentlich erst, wenn wir ihn abbezahlt haben, aber wir sind nicht dumm, also handeln wir eine Klausel aus, dass wir bereits vor der Abzahlung volle Berechtigung für den Regenwald erhalten (mit Zahlung der ersten Rate, Anzahlung o. Ä.). Unser Ziel ist dann sein Erhalt.

      Wie erhalten wir ihn und was kostet uns das dann und neben den Kosten, was und wie viel Personal wird dafür benötigt? Wir benötigen Arbeitskräfte für die Wiederaufforstung. Wir benötigen ein einziges Heer nur für die Sicherung des Regenwalds, denn machen wir uns nichts vor – viele Rodungen passieren illegal und diese würden auch weiterhin passieren. Den Parasiten die am Regenwald verdienen ist es völlig Wurst, wem der Baum gehört -> er muss weg, damit irgendwas Gewinnbringendes angebaut werden kann (Palmölproduktion, Drogenlabore o. Ä.). Von wie viel Quadratmetern sprechen wir also, die beschützt werden müssen? Durch Männer und Technik, beides muss bezahlt werden. Die Schutztruppen brauchen ihren Sold und die Technik muss gewartet werden und stetig erneuert werden. Woher bekommen wir die Schutztruppen, gliedern wir sie aus der völlig maroden Bundeswehr aus? Dann können wir den Regenwald auch von ein paar Skinheads beschützen lassen, ist dann wahrscheinlich zielführender. Die haben wenigstens Bock auf ein bisschen Trubel. Kurzum -> für mich ist das nicht realisierbar, nicht im jetzigen Zustand Deutschlands.

      Geld in die Forschung zu investieren, in staatliche Forschung, erachte ich selbst als äußerst sinnvoll. Ganz gleich, um welche Forschung es sich handelt (ausgenommen natürlich solche sinnlosen Felder wie “Genderforschung”).
      Aber die umweltfreundlichen Ergebnisse der Forschung sollen dann die Weltmächte überzeugen (ihr Tun und Handeln einzustellen)?

      Den Weltmächten liegt nichts daran, die Welt zu erhalten. Sie zerstören sie Tag für Tag, Woche für Woche, Jahr für Jahr. Aus einem entscheidenden Grund -> es bringt Profit, mit Profit erringt man Macht und Einfluss und das alles wollen die Weltmächte nicht verlieren. Es gibt keine hohe Moral, in den Kabinetten, die über das “Morgen” entscheiden. Von dieser Illusion muss man sich endlich befreien. Es sind auch keine dummen Menschen, die am Ruder sind, sie sind durchaus intelligent und stellen sich dumm dar, damit wir nicht begreifen -> sie sind die Bösen und sie handeln nach Plan.

      Solchen raffgierigen, solchen durch und durch bösen Gestalten soll das Handwerk gelegt werden, indem man sie mit rationaler Forschung überzeugt? Wenn sie an der Forschung nicht mehr verdienen, als am jetzigen Standard, dann interessiert sie das nicht die Bohne.

      Es wäre schön, wenn dein Vorschlag umsetzbar wäre. Ich persönlich aber halte das nicht für möglich. Aktuell schaffen wir es nicht, uns selbst zu retten. Wir stehen vor dem Aus unseres Volkes. Die Aktionen zur Rettung unseres Volkes, unserer Heimat müssen erst einmal vor Ort erfolgen. Es ist unabdingbar, dass unsere Nation wieder Souveränität erlangt. Das sie wieder verteidigungs- und handlungsfähig wird. Das die Geburtenziffern der Deutschen drastisch angehoben werden. Das die Straßen wieder sicher werden, durch eine erneuerte Justiz, ein neues Jugendprogramm zur Erziehung, durch konsequente Abschiebungen usw.

      Das alles allein wird unheimlich viel Kraft kosten, viel Geld, viel Personal benötigen und parallel dazu noch den Regenwald kaufen, verwalten und schützen?

      DZ 07.10.2019
    • Ich stimme Dir in den meisten Punkten zu, muß aber widersprechen, wenn es darum geht, daß ein Land mit der Fläche von nur rund 357.000 km² in der Läge sein soll, die Welt zu retten. Selbst, wenn alle Bewohner der BRD von heute auf morgen damit aufhörten, Gegenstände aus Fernost zu importieren, Auto zu fahren, Flugreisen zu buchen oder mit Kreuzfahrtschiffen den Urlaub zu verleben, wäre das Ergebnis auf die weltweite Klimabilanz sehr, sehr gering.
      Viel wichtiger ist ein Umwelt- und Naturschutz vor Ort, hier in unserer Heimat. Wir haben mit den Regenwäldern Südamerikas NICHTS zu schaffen; Einzig kann man von hier aus etwas positives bewirken, wenn man beispielsweise vollständig auf Lebensmittel verzichtet, die Palmöl enthalten. Wir können helfen, indem wir keine Brotzeitbretter aus asiatischem Bambus kaufen, sondern wieder auf die gute, alte Eiche und Buche zurückgreifen. Holz muß nicht importiert werden, es wächst vor der Haustüre.
      Zum Thema Forschung muß ich sagen, daß die Geschichte eines ganz deutlich gezeigt hat: Egal, wie groß die Tragweite einer wissenschaftlichen Entdeckung auch gewesen sein mag, es dauerte stets viele Jahrzehnte, ehe die Menschen begriffen, daß sie sich falsch verhalten. Anhand zweier Beispiele will ich das kurz erläutern:
      Schon 1938 stellte man fest, daß der Bau- und Isolierstoff Asbest krebserregend und stark gesundheitsschädlich ist, seine Verwendung wurde daraufhin im Deutschen Reich verboten. Nach dem Krieg war das schon wieder hinfällig und man benutzte Asbest wieder verstärkt für den Bau von Gebäuden und Dächern, vor allem in Mitteldeutschland. Erst in den späten 70er Jahren entschied man sich erneut dazu, von diesem gefährlichen Baustoff abzusehen; Das war rund 40 Jahre nach der erstmaligen Feststellung seiner Gefährlichkeit. Stand heute: In den meisten Isolierkannen, welche wir heute benutzen und die zumeist in China bzw. Fernost produziert werden, wird man schwarze, kleine Einschlüße im Inneren des Glasbehälters erkennen. Diese schwarzen Flecken bestehen aus Asbest. Zerbricht man eine Isolierkanne, können die Partikel austreten und ggf. eingeatmet werden. Welche Fortschritte haben die Deutschen also diesbezüglich gemacht? Gar keine.
      Zweites Beispiel, wesentlich dramatischer noch als das vorherige:
      Die Römer waren in der Antike, vor rund 2500 Jahren, große Erzeuger von Blei. Sie förderten pro Jahr 80.000 Tonnen davon und verwendeten es für beinahe alles: Für Rohrleitungen, für das Auskleiden von Trinkgefäßen, für Alltagsgegenstände und Werkzeug. Irgendwann stellten die Römer fest, daß immer mehr Menschen an unerklärlichen Krankheiten leideten; Etwas später war klar, daß eine Bleivergiftung die Ursache war. Man vermutet heute sogar, daß der Niedergang des antiken Roms maßgeblich durch das Blei herbeigeführt wurde, denn schon die Föten im Mutterleib erhielten oft eine tödliche Dosis Blei, wenn ihre Mutter bleihaltiges Wasser oder Wein trank.
      Springen wir zur Neuzeit, in die 60er Jahre des vergangenen Jahrhunderts. Ein Wissenschaftler aus den USA stellte fest, daß das in Benzin verwendete Blei eine extrem hohe Gefahr für die Gesundheit darstellt, da die Abgase nicht gänzlich gen Himmel stiegen, sondern sich natürlich auch in Bodennähe absetzten. Er präsentierte seine Studien der Politik und der Wirtschaft und versuchte zu erreichen, daß die Ölindustrie dem Blei abschwor; Vergeblich, der Wille des Kommerz war einfach zu stark.
      Erst in der Mitte der 80er Jahre wurde die Beimischung von Blei in Benzin verboten. Stand heute: Bis dato wird Blei in Kerosin verwendet. Man immt einfach an, daß die große Flughöhe ausreicht, um die Menschen vor dem Blei zu schützen; Es würde sich schon großflächig verteilen und dadurch ausgedünnt, sagt man.

      Solange die Menschheit dem Kapital unterworfen ist, wird es nicht zu großen Verbesserungen kommen, denn mit Umweltschutz läßt sich nunmal kein Geld verdienen.

      Thomas G. 08.10.2019
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