Der III. Weg zur heutigen Stadtratssitzung in Zwickau

Aktivisten unserer heimattreuen Partei besuchten am heutigen Donnerstag, den 28. November, einmal mehr die Sitzung des Zwickauer Stadtrates. Neben einigen eher unbedeutenden Punkten kamen auch interessante Themen zur Sprache. So stellte beispielsweise der Stadtrat Sven Georgi von der Wählervereinigung “Zukunft Zwickau” zwei Anfragen. Einmal zur Thematik des Gedenksteins für die deutschen Opfer von Flucht und Vertreibung aus ihrer Heimat. Dass dieser in einem erbärmlichen Zustand ist hatten wir vom III. Weg bereits im Oktober bildlich und ausführlich dokumentiert. Siehe hier.

Auf die Anfrage gab die Bürgermeisterin Köhler an, dass dieser sich aktuell in Arbeit befände und wieder instand gesetzt wird. Im Januar soll er wieder an seinem bisherigen Standort am Zwickauer Schumann Platz stehen. Wir sind gespannt und bleiben an der Sache dran.

Die zweite Anfrage von Sven Georgi zielte auf die Kosten und den Aufwand ab, der betrieben wird, um die Anfang November mit viel medialem Tamtam neu eingeweihten “NSU Bäumchen” am Zwickauer Schwanenteichgelände zu schützen. Hierzu antwortete OBin Findeiß barsch, dass hier die Stadtverwaltung nicht der richtige Ansprechpartner sei, was die Kosten anginge.

Bezeichnend war, dass der Grüne Stadtrat Wolfgang Wetzel fragte, wer die Pflege und die Entsorgung verwelkter Blumen etc. an den “NSU-Bäumen” übernimmt. Darauf entgegnete die Bürgermeisterin Köhler, dass wöchentlich die Stadtbediensteten den Platz am Schwanenteich in Schuss halten.
Das hat man beim Gedenkstein für die deutschen Opfer von Flucht und Vertreibung nicht für nötig gehalten, bis wir es aufgriffen und öffentlich machten und nun der Stadtrat Georgi heute hierzu nachfragte.

Der III. Weg bleibt dran und schaut den Damen und Herren im Zwickauer Rathaus auch zukünftig genau auf die Finger.





1 Comment

  • Klasse daß ihr in Zwickau so engagiert aktiv seid. Sei es auf der Straße oder wie hier im städtischen Parlament als Beobachter und Berichterstatter.

    Weiter so!

    Lutz B. 30.11.2019

Kommentar schreiben

Deine E-Mail Adresse wird niemals öffentlich sichtbar!