Ideologische Thesen gegen weltanschauliche Grundpfeiler (Teil 3)

In dieser Artikelreihe möchten wir uns mit unseren weltanschaulichen Kernelementen und deren ideologischen Gegenvorstellungen auseinandersetzen. Es soll in kurzen Episoden unsere Weltanschauung vermitteln.

In unserem dritten Teil beschäftigen wir uns mit den Problemen einer multikulturellen Einwanderungsgesellschaft und stellen dieser unsere Vorstellung eines Nationalstaates entgegen.

 

Internationalismus gegen Nationalismus

Im zweiten Teil dieser Artikelreihe haben wir uns mit der politischen Ausrichtung beschäftigt. Wir analysierten die menschliche Natur und kamen zum Schluss, dass eine international ausgerichtete Politik scheitern muss. Die Internationalisten vertreten die wissenschaftlich widerlegte Milieutheorie und glauben an die Gleichheit aller Menschen und dass alle Unterschiede nur durch unterschiedliche Bedingungen entstanden seien. Diese Spekulation zur Entwicklung des Menschen hält einer wissenschaftlichen Prüfung nicht stand.

Der Mensch ist ein territoriales Wesen und kein Weltbürger. Das Prinzip des Lebens ist das Prinzip der Vielfalt, nicht das der Einheitlichkeit. Diese erhält sich über die Mechanismen der Abgrenzung. Unsere Ausrichtung bezieht diese stammesgeschichtlich erworbene Disposition mit ein und richtet sich an das Volk und dessen Kultur. Daher setzen wir dem Internationalismus eine Schlussfolgerung aus den menschlichen Universalien entgegen, den Nationalismus. Dieser ist das Umsetzen des Territorialprinzips in der Politik. Der nachfolgende Artikel beschäftigt sich mit der Frage, welches Modell aufgrund der Lebenswirklichkeit des Menschen umsetzbar ist und weshalb andere Modelle es nicht sind.

 

Multikulturelle Einwanderungsgesellschaft oder Nationalstaat

Folgen wir der Logik der Internationalisten, dass alle Menschen von Geburt gleich seien, führt das unweigerlich zu einer Politik der offenen Grenzen und zu einer Einwanderungsgesellschaft.

Schließlich seien wir doch alle Brüder und die Erde unsere Heimat. Vertreter dieser Geisteshaltung sehen im Nationalbewusstsein ein Hindernis für die Verwirklichung ihrer Pläne der Menschheitsverbrüderung. Sie knüpfen an den Schuldkult des Zweiten Weltkrieges an, dessen Ursache sie in dem übersteigerten Nationalismus der Deutschen sehen, die Nation wurde zu ihrem Sündenbock. In diesem Zusammenhang wird oft auch das Selbstbestimmungsrecht der Völker infrage gestellt. Sie gehen davon aus, dass nur Menschen Rechte besäßen, nicht aber Völker. Das liegt darin begründet, dass sie ein Volk nicht als Abstammungsgemeinschaft betrachten, sondern als Staatsvolk, eine zusammenhangslose Menschenmasse, die nur in einem bestimmten Gebiet leben. Man fordert, wir sollten dem Vorbild Frankreichs folgen, in welchem sich die Staatsbürgerschaft nach dem Territorium bestimmt, auf dem ein Kind geboren wird. Bevor man jedoch dem Nationalstaat den Kampf ansagt und eine multikulturelle Gesellschaft etabliert, sollte man sich doch zuerst einmal die biologischen Grundlagen vor Augen führen.

Wie entstand denn die Vielfalt auf unserem Planeten, auf dem ja die unterschiedlichen Völker und damit ihre Kulturen erwuchsen? Und warum bilden sich in multikulturellen Gesellschaften überall Parallelgesellschaften? Sind dies alles unverbesserliche Ewiggestrige oder liegt dem nicht doch ein stammesgeschichtlich erworbenes Verhalten zugrunde?

Wir haben in dem vergangenen Artikel herausgearbeitet, dass Vielfalt eine Strategie des Lebens darstellt das Überleben zu sichern. Vielfalt entsteht jedoch nur durch territoriale und identitätsbewahrende Abgrenzung.

Es ist eine erforschte Tatsache, dass Ethnien als Solidargemeinschaften auftreten, die zunächst einmal ihr Eigeninteresse vertreten, das zugleich ihr Überlebensinteresse ist. Völker und Nationen konkurrieren um begrenzte Lebensgrundlagen, heute vor allem wirtschaftlich und territorial. Ein Volk, das einem anderen in großer Zahl Zuwanderung erlaubt, tritt damit zugleich Land an sie ab. Es schränkt seine eigenen Fortpflanzungsmöglichkeiten zugunsten eines anderen Volkes ein, denn die Tragekapazität eines Landes ist begrenzt. Europa ist im Grunde bereits überbevölkert und dadurch wird das Problem besonders gravierend. Dass beim Scheitern der Assimilation bestimmter Gruppen von Einwanderern außer kulturellen Traditionen auch biologische Faktoren eine Rolle spielen könnten, wird in den meisten Diskussionen der Einwanderungsproblematik überhaupt nicht zur Sprache gebracht, denn biologische Erklärungen schließt ihr egalitäres Menschenbild gar nicht mit ein.

Stellt sich ein Einwanderungsbefürworter einer Diskussion, können wir verschiedene Meinungen von ihm hören. Einige von diesen Aussagen möchten wir hier auf ihre Tragfähigkeit überprüfen.

So vergleicht man die heutige internationale Migration durch verschiedene Ethnien mit einer Binnenmigration eines Volkes, wie beispielsweise durch die Flucht und Vertreibung Deutscher aus den deutschen Ostgebieten oder den Umzügen des ehemaligen DDR-Regimes in die BRD. Man schließt daraus, dass Wanderungen was ganz Normales seien. Hier zeigt sich eine völlige Unkenntnis anthropologisch-biologischer Grundlagen. Die Nationalstaaten Europas sind sprachlich und kulturell relativ homogen, biologisch-anthropologisch jedoch heterogen. Allerdings handelt es sich im wesentlich um Mischungen von Bevölkerungen europäischen Ursprungs, hier dominiert in den Nationalstaaten meist eine von ihnen. Dadurch hat jede Nation in Europa ihren eigenen Charakter und trägt damit zur Vielfalt bei. Was wir heute erleben, ist jedoch keine Binnenmigrationen innerhalb des Volkes oder europäischer Völker untereinander, sondern eine internationale Migration von Menschen verschiedenster Kontinente und völlig anderer Kulturräume.

Ihre Argumentation bezieht sich häufig darauf, dass wir die Einwanderung bräuchten, da wir sonst unseren Wohlstand nicht halten können würden, das deutsche Volk schrumpfe schließlich.

Hierzu lassen wir den renommierten Verhaltensforscher Eibl-Eibesfeldt zu Wort kommen:

 

„Die westeuropäischen Länder sind heute bereits weit über ihre ökologische Tragfähigkeit hinaus belastet. Eine Öffnung dieser Länder für den Zuzug von Immigranten ist daher aus ökologischen Gründen abzulehnen. […] müsste die Bevölkerung Europas drastisch reduziert werden, wenn ein zivilisatorisches Leistungsniveau erhalten bleiben soll.“ […] „Die oft wiederholte Behauptung, die europäischen Länder würden wegen der Überalterung ihrer Bevölkerung auf die Zuwanderung von Arbeitskräften angewiesen sein, hält einer Überprüfung nicht stand. Die Immigration würde aller Voraussicht nach mehr Probleme wirtschaftlicher und sozialer Art aufwerfen, als sie löst.“ […] „Menschenverachtend ist der Vorschlag, den eigenen Bevölkerungsschwund durch Immigration auszugleichen, da er auf lange Sicht die Verdrängung der eigenen Bevölkerung in Kauf nimmt.“

(Quelle 2, S. 198/199)

 

Eine weitere Argumentation zielt auf die Nächstenliebe und unser Mitgefühl ab, man müsse den hungernden und notleidenden Flüchtlingen helfen. Das lässt eine Unkenntnis wahrer Migrationsursachen bei dem Gesprächspartner vermuten.

 

Schon Josef Schmidt beschrieb in einem Werk von 1994 bereits eine wesentliche Ursache der Migration:

 

„Denn auch die satte Parteiendemokratie hat immer noch nicht begriffen, dass ein Wanderdruck aus Richtung Osteuropa und der dritten Welt, ja eine neue Völkerwanderung von der ,,armen“ in die „reiche“ Welt längst eingesetzt haben. In solcher Lage ein Individualrecht auf Asyl beibehalten zu wollen, ist eine Absurdität.“

(Quelle 1, S. 51)

 

Im gleichen Werk schrieb Rudolf Eder:

 

„Grundsätzlich zeigt das Schaubild, daß die Wanderung ohne Hemmnisse tendenziell so weit und so lange erfolgt, bist im Einwanderungsland der Wohlstand auf das Niveau des Auswanderungslandes abgesunken ist. Dann wäre der Wohlstand in beiden Volkswirtschaften gleich hoch. Es wäre kein Migrationsdruck mehr da, und die Migration käme zum Stillstand. Als Ergebnis bliebe nur noch multikulturelle Gesellschaft.“

(Quelle 1, S. 78)

 

Die Probleme der Dritten Welt werden wir nicht dadurch lösen können, dass wir sie alle zu uns einladen und versorgen. Das ist gar nicht möglich. Die Lösung muss vielmehr darin bestehen, dass eine wirksame Bevölkerungskontrolle eingeführt wird. Ein unkontrolliertes Bevölkerungswachstum wird dazu führen, dass die Bevölkerungszahl über die Grenzen der Tragfähigkeit des Lebensraumes steigt. Schließlich wird die Nahrungsbasis nicht mehr ausreichen, die Menschen zu ernähren und sie werden aus dieser Not heraus, auswandern. Ein Land, das keine Bevölkerungskontrolle betreibt, wird somit zum Problem der anderen Länder, die dann zum Einwanderungsziel erklärt werden und die überschüssige Bevölkerung der Dritte-Welt-Länder aufnehmen soll.

Grenzt sich jedoch in einem bereits besiedelten Gebiet ein weiteres Volk an, das mit dem heimischen Volk um begrenzte Ressourcen konkurriert, dann löst dies territoriale Abwehr aus. Es bekräftigt weiter die Angst um Identitätsverlust, sowie die natürliche Fremdenfurcht. Dies sind alles menschliche Universalien, also angeborene Verhaltensweisen, die durchaus einen Zweck erfüllen. In Krisenzeiten kommt es dann leicht zu Konflikten. Diese verschärfen sich, wenn unterschiedliche Fortpflanzung die eingewanderte Bevölkerung schneller wachsen lässt, als die heimische und wenn die ökologische Tragekapazität der Einwanderungsländer bereits überschritten ist, wie das in Europa der Fall ist.

Auf solche Zusammenhänge kommen diese Tagträumer erst gar nicht. Das liegt häufig in der Indoktrinierbarkeit des Menschen begründet. Tagein-tagaus Medienpropaganda über die nationalistischen Ursachen des Zweiten Weltkrieges, sowie Toleranz als höchster Wert der Gesellschaft führen den Menschen dazu, dem Rassismus mit seiner Fremdenfeindlichkeit einen Gegenwert entgegenzusetzen, den der Fremdenliebe. Argumente, die gegen diese neuen Werte sprechen, werden als diese „alten Werte“, die ja zum Kriege führten, abgewertet, daher sind diese Utopisten häufig gar nicht mehr offen für fundierte Argumentationen.

Diese Beispiele sollen genügen, um uns ein Bild machen zu können, dass eine multikulturelle Einwanderungsgesellschaft nicht mit unserer stammesgeschichtlichen Entwicklung und folglich nicht mit einer artgerechten Lebensweise im Einklang steht.

Die Idee einer weltumspannenden offenen Gesellschaft, in der sich der Mensch als Weltbürger sieht, damit er das nationale WIR-Gefühl überwindet, erwies sich als weltfremde Utopie. Sie bezieht die Natur des Menschen nicht mit ein und muss daher aufgegeben werden. Die Politik muss hierbei mit der Realität fertigwerden. Der Traum ihres multikulturellen Zusammenlebens ist nun einmal nicht mit der Wirklichkeit in Einklang zu bringen. Welche Erkenntnisse können wir in diesem Zusammenhang aus der Wissenschaft ziehen? Ausführlich beleuchteten wir dies in Artikel 2 unserer Reihe, daher möchten wir hier zusammenfassend zwei Zitate vorstellen:

 

Otto Koenig:

,,Es wird unangenehm. Das können Sie nicht vermeiden, da der Mensch eben ein territoriales Lebewesen ist, das seinen Bereich braucht und innerhalb dieses Bereiches herrschen sein Friede, seine Freiheit. Und jetzt werden diese Territorien zusammengeschoben, werden von anderen überlagert, und das führt zwangsläufig zu Konflikten. Jeder, der von Liebe und Hilfe und Verständnis spricht, redet ausgesprochenen Unsinn.“

(Quelle 1, S. 85)

 

Gerhard Medicus:

„Soziale Säuger, nicht menschliche und wahrscheinlich auch menschliche Primaten verhalten sich so, als gäbe es drei Kategorien von Artgenossen, nämlich (a) die Familie, (b) die eigene soziale Gruppe oder den eigenen Stamm und (c) den Gruppenfremden.

Die drei Kategorien haben ultimate Entstehungsgründe, die […] Zugehörigkeit bestimmt sich über den Vertrautheitsgrad. Darwin (1871) und Eibl-Eibesfeldt (1995) sehen in sozialen Gruppen stammesgeschichtlich erweiterte Familien.[…]. In sozialen Gruppen spielt die Verwandtschaftshilfe und Kooperation zwischen Verwandten eine große Rolle, und es hatte offensichtlich einen Anpassungswert, diese Gruppe gegen entfernte Verwandte bzw. Fremde abzugrenzen (WICKLER & Seibt 1991).[…] Die zweite Kategorie, also die der sozialen Gruppe bzw. des Stammes, hat zweifellos kulturgeschichtlich eine Erweiterung erfahren und bezieht sich in Hochkulturen vielfach auf Ethnien und Staaten.“

(Quelle 4, S. 178)

 

Unsere Zielstellung, die wir politisch umsetzen, bestimmt den Kurs unserer kulturellen Entwicklung und damit auch unsere weitere biologische Evolution. Daher ist es dringend geboten, einen neuen Kurs in der Politik einzufordern.

 

Deswegen setzen wir uns für einen Nationalstaat ein, in dem die völkischen Gemeinschaften in ihrem angestammten Territorium leben können und sprechen uns für die ethnische Pluralität aus.

Eibl-Eibesfeldt:

„Ein friedliches Zusammenleben von Völkern ist am besten gewährleistet, wenn jedes Volk über ein eigenes Land verfügt und sich in diesem Gebiet nach eigenem Gutdünken selbst verwalten und kulturell entfalten kann.“

(Quelle 2, S. 157)

 

Kennzeichnend für einen Nationalstaat ist, dass die Mehrheit des Staatsvolkes demselben Volk angehört. Der Staat wird als Organisationsform des Volkes betrachtet, der das Eigeninteresse des Volkes nach außen wahren und schützen und dem Volk im Inneren die nötigen Rahmenbedingungen ermöglichen soll. Es ist dafür notwendig, dass er nicht fremdbestimmt, sondern selbstbestimmt handeln kann.

Unsere Gemeinschaftsaufassung beruht auf tatsächlich bestehenden Gemeinschaften und auf nachweisbaren biologisch-genetischen Grundlagen. Familie, Sippe und Stamm sind die Kristallisationskerne, aus denen sich ein Volk zusammensetzt. Sie sind natürlich gewachsene Gemeinschaften. Ein Volk bildet die größte natürlich gewachsene Gemeinschaft von Menschen, die in einer solidarischen Gemeinschaft gut miteinander leben können.

Je seelenverwandter ein Volk ist, desto größer ist die Übereinstimmung in Gefühlen, Denken und Wollen. Einer in sich aufgespaltenen Bevölkerung fehlt der innere Kern, der sie zusammenhält und an der sie sich ausrichten kann. Völkische Gemeinschaften sind handlungsfähig, man kann es mit dem Beispiel einer Hand betrachten:

Wenn wir ein gemeinsames Ziel, einen gemeinsamen Willen und eine gemeinsame Stoßrichtung haben, können wir unsere Hand zu einer Faust ballen, alle Finger richten sich nach dieser Zielstellung aus. Multikulturelle Einwanderungsländer, in der jeder andere Zielstellungen verfolgt, sind unfähig eine gemeinsame Geste zu vollbringen, sie sind wie zappelnde Finger an einer Hand, die Unterschiedliches wollen. Wir können festhalten, dass der Hang zur Intoleranz unserer Natur entspricht, das Prinzip des Lebens ist die Vielfalt, die sich über Abgrenzung erhält. Zur Toleranz muss man erst hinerziehen, daher steht unsere heutige kulturelle Zielsetzung im Widerspruch zur menschlichen Natur. Eine multikulturelle Gesellschaft aufzubauen, entspricht weder der stammesgeschichtlichen Entwicklung des Menschen, noch stehen die Prognosen dafür gut, da eine Reihe menschlicher Universalien existiert, die eine Umsetzung erschweren. Wenn sämtliche Faktoren gegen dieses Gesellschaftsexperiment sprechen, warum wird keine Fehlerkorrektur behoben?

Wir setzen uns für die Pflege und Weiterentwicklung unserer Kultur und dessen Träger des Volkes ein, damit tragen wir unseren Teil zur Sicherung der Vielfalt auf der Welt bei. Unsere Vorstellung lehnt sich an dem „Europa der Vaterländer“ an, in dem die jeweiligen Nationalstaaten sich gegenseitig achten, jedoch jeder nach seiner Eigenart leben und ihre Eigenständigkeit bewahren kann. Innerhalb von Europa leben verschiedene biologisch-anthropologisch unterscheidbare Bevölkerungstypen. Die unterschiedlichen Völker, die verschiedenen Kulturkreise und deren Lebensräume müssen erhalten bleiben, nur das garantiert die Bewahrung der ethnischen und kulturellen Vielfalt. Während beispielsweise zwischen einer deutsch-germanischen Kultur und einer nordafrikanischen Lebensart Welten liegen, so verbindet die Völker Europas eine ähnliche kulturelle und biologische Grundlage, sowie die gemeinsame Geschichte. Ein politisches System, das für alle Völker der Welt geeignet ist, gibt es nicht. Dafür sind die Ethnien zu unterschiedlich. Unter einem Europa der Vaterländer verstehen wir die Wiederherstellung selbstbestimmter Nationen, die wieder Hoheit über ihre Wirtschafts- und Sozialpolitik, sowie innerstaatliche Gesetzgebung erlangen und nicht dem Diktat der EU unterworfen sind. Um eine „Festung Europa“ mit einer gemeinsamen Außen-, Verteidigungs- und Geopolitik aufzubauen, streben wir die Schaffung einer europäischen Eidgenossenschaft an.

Wir müssen uns auch verabschieden von dem Gedanken, die Probleme der Welt lösen zu wollen. Häufig sieht der mitfühlende Bürger nur notleidende Menschen und möchte helfen, selten kennt er die Ursache des Leidens. Wenn wohlgemeinte Spenden in die Dritte Welt verschickt werden, seien es Medikamente, Nahrung oder andere Hilfsgüter, die entsprechenden Völker jedoch wegen Überbevölkerung an chronischem Hunger leiden, verschlimmert man das Problem, da sie zu weiterem Bevölkerungswachstum führt und notwendige Maßnahmen hinausschiebt. Einfach ausgedrückt, wir spenden und sie schicken uns dafür ihren, durch uns verursachten Bevölkerungsüberschuss. Wir müssen uns von unserem emotionsgesteuerten Kurzzeitdenken freimachen und nachhaltige Politik betreiben.

Wir fordern unsere Heimat wieder ein! Wer den Menschen wahrheitsgetreu analysiert, muss feststellen, dass er eine Heimat braucht. Er ist ein biologisches Lebewesen, das seine Anforderungen an die Umwelt stellt. Heimat bezeichnet die Bindung des Menschen an seine angestammte Umgebung. Diese bietet uns Sicherheit und Schutz, wir wissen, wo uns Gefahren drohen, wo wir Nahrung und Wasser finden. Wir sind in ein soziales Beziehungsnetz unserer Abstammungsgemeinschaft eingebunden und wenn wir die Heimat verlassen müssen, droht uns „Heimweh“. Heimatverbundene Politik erkennt die natürlich gewachsenen Ordnungen an und will sie auch für zukünftige Generationen erhalten. Unser Ziel ist somit die Bewahrung der nationalen Identität, die Erhaltung und Weiterentwicklung des deutschen Volkes, der Schutz vor fremden Einflüssen und Kulturzerfall, sowie der Schutz unseres Territoriums und unserer Ressourcen.

 

Wir wollen mit den Worten Eibl-Eibesfeldt schließen:

 

„Der Vielfalt der Kulturen droht der Untergang in der Monotonie einer Weltkultur“

(Quelle 3, S. 879)

 

 

Quellenverweise:

1. Irenäus Eibl-Eibesfeldt, Otto Koenig, Heinrich Lummer u.a. ,,Einwanderungsland Europa?“, 1994 2.Auflage, Leopold Stocker Verlag Graz – Stuttgart

2. Irenäus Eibl-Eibesfeldt, „Wider die Mißtrauensgesellschaft“, 1995, 2. Auflage, Piper Verlag GmbH München

3. Irenäus Eibl-Eibesfeldt ,,Die Biologie des menschlichen Verhaltens“, 2004, 5. Auflage, Piper Verlag GmbH München

4. Am Zügel der Evolution Band 9, Gerhard Medicus- Was uns Menschen verbindet: Humanethologische Angebote zur Verständigung zwischen Leib- und Seelenwissenschaften, korrigierte und erweiterte 4. Auflage, 2017 , VWB-Verlag für Wissenschaft und Bildung

 

Zum Nachlesen: Teil1, Teil 2

 

 





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