Frankfurts Oberbürgermeister will Lufthansa verstaatlichen

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Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD), dessen Frau im Zuge der AWO-Affäre negative Schlagzeilen verursachte, hat im Zuge der Corona-Krise nun gefordert, die Lufthansa für die Zeit der Krise zu verstaatlichen. Feldmann sagte der Bild-Zeitung: „Ich bin dafür, dass wir die Lufthansa über eine gewisse Zeit verstaatlichen, bis die Krise überstanden ist„, denn „die Lufthansa ist existenziell für den Wirtschaftsstandort Frankfurt.“ Über Details zu seiner Forderung machte Feldmann keine weiteren Angaben, nur soviel: „Es hängt so viel an der Lufthansa, dass wir schnell handeln müssen. Denn Frankfurt ist abhängig von einem funktionierenden Flughafen.

Der „III. Weg“ fordert in seinem 10. Punkte-Parteiprogramm schon weit vor der Corona-Krise die Verstaatlichung aller Schlüsselindustrien und Betrieben der allgemeinen Daseinvorsorge, zu denen neben der Post, Telekom oder der Deutschen Bahn auch die Lufthansa zählt. In einer Broschüre zum Punkt 2 “Raumgebundene Volkswirtschaft” des Zehn-Punkte-Programms wird hierzu näheres ausgeführt.

1 Kommentar

  • Das setzt aber voraus, dass es sich um einen Staat handelt, der die Interessen des Staatsvolkes vertritt!

    Tino Herrmann 31.03.2020