Will die AfD-Sachsen Arbeitslosenhilfeempfängern das Wahlrecht entziehen?

National Revolutionär SozialistischGanze 36% aller Langzeitsarbeitslosen haben sich nach Angaben der Franfurter Rundschau zur letzten Landtagswahl in Sachsen für die AfD entschieden. Wie die von einem sozialdarwinistischen Neoliberalismus durchzogene Partei ihre „Dankbarkeit“ gegenüber ihren Wählern ausdrückt, hat Jörg Urban neulich bei einer Vortragsveranstaltung mit dem „Risikomanager“ und Chef der Degussa Goldhandel GmbH, Markus Krall, durchblicken lassen, der seine Vorschläge zur Umsetzung einer sogenannten „bürgerlichen Revolution“ vorstellte.

Krall verstieg sich in seinem Referat zum Thema „Wer rettet Europa?“ zu der Behauptung, dass staatliche Subventionen nichts anderes seien, als die „Belohnung des Versagens“, weshalb die Infrastruktur privatisiert gehöre und der Staat auf allen Ebenen einsparen müsse, so auch bei Transferleistungen an private Haushalte, in denen Menschen leben, die momentan nicht in der Lage sind, ihren eigenen Lebensunterhalt zu bestreiten. Dies beträfe in erster Linie neben in Arbeitslosigkeit geratenen Deutschen auch Bafög-Bezieher, Alleinerziehende oder prekär Beschäftigte, die ihren kärglichen Lohn aufstocken müssen. Zu allem Überfluss plädierte Krall auch für eine Änderung des Wahlrechts, wonach vor dem Beginn einer Legislaturperiode sich jeder für den Erhalt von Sozialleistungen oder dem Wahlrecht entscheiden könne und Transferempfänger vom Wahlrecht ausgeschlossen bleiben würden.

 

„Klassenkampf von oben“

AfD-Sachsen Chef Urban zeigte sich im Anschluss an den Vortrag sichtlich angetan von den Vorschlägen Kralls und kommentierte diese damit, dass die AfD wohl noch an dieser angedachten Wahlreform arbeiten müsse und dies gerade „im Osten“ nicht einfach sei. Er wäre aber gerne bereit, da auch „weiterzudenken“. Offenbar liebäugelt auch die AfD in Sachsen, genauso wie die Verbände im Westen, zunehmend mit einer Vertiefung der Klassenbildung des Volkes in sogenannte „Leistungsträger“ und „Leistungsempfänger“, wonach Letztere nach dem Willen neoliberaler Hardliner gänzlich am Prozess der politischen Willensbildung ausgeschlossen werden sollen.

Dass dieser angestrebte „Klassenkampf von oben“ zu einer weiteren Spaltung des Volkes führen muss und ein Schlag ins Gesicht von Millionen in finanzielle Not geratener Deutscher ist, lässt Bände über das antisoziale Profil der AfD sprechen. Nicht zuletzt auch deshalb, weil vor allem auch die kinderreichsten Schichten auf Transferleistungen des Staates angewiesen sind. Eine Erklärung, wie sich das mit dem selbst auferlegten Nimbus der AfD verträgt, angeblich für deutsche Familien und den „kleinen Mann“ einzustehen, wird sie ihren Wählern wohl schuldig bleiben.





  • Zur Seriosität und dem Hintergrund der derzeitigen Firma Degussa gibt es folgenden interessanten und entlarvenden Bericht:

    https://www.welt.de/finanzen/article123538808/Gericht-stoppt-Gold-Schwindel-unter-falschem-Namen.html

    Arminius 13.03.2020
  • Die Demokraten haben es seit Anbeginn verstanden, große Menschengruppen aus dem Volk zur Teilnahme an der politischen Willensbildung auszuschließen, indem man ein Parteiengesetz schaffte und damit nur bestimmte Vereine eine Zulassung (Lizenz) erhielten/erhalten, andere verboten wurden/werden. Allen Ernstes stellt man dies auch noch als “wehrhafte Demokratie” dar und das Volk nimmt es als gegeben hin. Daraufhin konnte sich seit Dekaden ein System entwickeln, wie wir es heute vorfinden. Ein Hoch auf dem mißachteten Volkswille!

    Und natürlich ist die AfD ein Blender und Ableger der CDU. Als Herr Kohl bei uns im Ort von blühenden Landschaften sprach, war er ein DIKTATOR als er den Euro einführte.

    Ron 12.03.2020
  • Was ich immer gesagt habe.
    Die AFD ist nichts anderes als die alte CDU.

    Die “Fische schwammen in die andere Richtung,
    also legte man neue Netze aus und einen neuen Köder.
    Prompt war der Fang gesichert- für den Moment……

    April 12.03.2020
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