
Frauen mit Kinderwunsch wuschen sich mit dem heiligen Wasser, um schneller schwanger zu werden. Außerdem soll das Wasser Kraft, Schönheit und Gesundheit verleihen. Selbst die Tiere aus dem Stall wurden früher zu den Quellen oder Bächlein getrieben, um sie von dem heiligen Wasser trinken zu lassen und sie somit vor Krankheiten zu schützen. Das Osterwasser ist ein Symbol für das Leben und die Fruchtbarkeit; es ehrt zudem die Fruchtbarkeits.- und Frühlingsgöttin Ostara.
Regnete es in der Osternacht, galt auch dieses Wasser als heilbringend. Auch das Entzünden des Osterfeuers gehörte zu den Ritualen der alten Germanen. Man sang, tanzte, erfreute sich am Erwachen der Natur, begrüßte die aufgehende Sonne und den Frühling. Um Gesundheit und Fruchtbarkeit zu erbitten, warf man allerlei Heilkräuter in das Feuer.
Ein weiterer Brauch ist das Eierfärben und -Verstecken. Die Kirche erließ ein Verbot, dass den Heiden das Verschenken von bunten Eier untersagte. Um dennoch heimlich die Familie mit dem Symbol des Lebens zu beschenken, wurden die Eier in Wiesen versteckt oder vergraben und mussten somit von den Beschenkten gesucht werden. Man färbte die Eier mit natürlichen Mitteln wie Kräuter oder roten Zwiebelschalen. Auch wurden rote Eier an Gräber der Verstorbenen gelegt.
Ostara
Einst Frühlingsgöttin der Germanen,
die du bedacht mit Fruchtbarkeit,
hat heut von dir man kann,
ein Ahnen nach langer Wanderung durch die Zeit.
Als Göttin auch der Morgenröte
sah man dich in der Sonne lauf
und wenn sich deine Bahn erhöhte,
gab es ein Fenster nach altem Brauch.
Der Frühling als ein Neubeginnen und feierlicher Höhepunkt,
den Namen hört man heut noch klingen.
Das Osterfest bleibt ewig Jung.















