Kurdischer Frühling in Waldkraiburg

Kurdischer Frühling in WaldkraiburgWährend man im sächsischen Sebnitz noch dem Sommer entgegenfiebert, geht es im bayrischen Waldkraiburg bereits im Frühling heiß her. Nachdem es in den vergangenen Wochen zu mehreren Steinwürfen und letztendlich zu einer schweren Brandstiftung gegen türkische Läden kam, waren die Täter für die gleichgeschaltete Presse, Politik und Bessermenschen schnell gefunden. Vor allem nach der herben Enttäuschung, dass der Angriff auf ein Journalistenteam der ZDF Heute Show, der entgegen allen anfänglichen Lobhudeleien doch von Antifa-Schlägern geplant und verübt wurde (sogenanntes „Friendly Fire“), sehnte man sich doch so sehr nach einem Täter, der das öffentliche Weltbild wieder ins rechte Licht rückt. Als wären die Corona Auswirkungen noch nicht genug der Pein für die Bürger der BRD, stand zudem der 8. Mai vor der Tür, an dem man traditionell Mord, Vergewaltigung, Vertreibung und Folter in Endlosschleife als Befreiung umdeutet. Welch Glücksfall wäre da ein böser „Nazi“, könnte man doch den Selbsthass unseres Volkes weiter vorantreiben und die eigene Sichtweise als richtig unterstreichen. Am Ende stand da aber Muharrem D., der allen seine lange Nase zeigte und aus dem feuchten Traum nichts weiter als eine Verschwörungstheorie machte.

NSU 2.0 in Waldkraiburg?

Als es in Waldkraiburg zu mehreren Steinwürfen auf Schaufenster türkischer Läden kam und dem noch eine schwere Brandstiftung, ebenfalls auf einen anatolischen Feinkosttempel, folgte, schrillten im gesamten BRD-System alle Alarmglocken. Sofort begannen bayrische Terrorabwehrbeamte zu ermitteln und man gründete eine 50-köpfige SOKO namens „Prager“. Natürlich ermittelte man offiziell in alle Richtungen und nur dezidiert in die rechtsextremistische Szene, auch wenn man von vornherein von sogenannter „Hasskriminalität“ sprach. Wohin die Reise gehen sollte, war allgegenwärtig zu vernehmen.

Während Stephan Mayer, Staatssekretär des Innenministeriums, bei einer ersten Anstandsvisite mit der Äußerung: „Es ist erschütternd, so etwas gerade in Waldkraiburg zu erleben, einer Stadt, die für Integration in der ganzen Region bekannt ist“, eine unterschwellig aber dennoch klare Botschaft übermittelte, so machten Andere keinen Hehl aus ihren Präferenzen.

Von den Multikulti-Fetischisten des Netzwerks für Demokratie und Toleranz „Mühldorf ist bunt“ war, insbesondere über deren Sprecher Hartmuth Lang, zu vernehmen, man habe in der jüngeren Vergangenheit einige islam- und migrantenfeindliche Aktionen, Übergriffe und Straftaten in Mühldorf dokumentiert. Die Straftaten seien bereits der Polizei bekannt. Verstärkte rechtsradikale Tendenzen könne man in den vergangenen Jahren im Landkreis zwar nicht erkennen, allenfalls einen leichten Anstieg von rechts motivierten Straftaten, aber dennoch kann man ja von vornherein schon mal seinen Senf dazu geben.

Vorschnelle Grünen-Kommentare im Feldzug gegen „Rechts“

Den wohl größten Ausstoß an CO² und heißer Luft, ganz entgegen der Parteidoktrin, die globale Erderwärmung zu bekämpfen, dürften in dieser Sache wohl ausgerechnet die Grünen haben.
Katharine Schulze, die ansonsten gerne Eiscreme mit Plastiklöffel und Einmalbecher in Kalifornien geniest oder Denkmäler für Trümmerfrauen verhüllt, twitterte etwa unter dem Hashtag #nonazis:

„An einen Zufall will in Waldkraiburg keiner mehr glauben. In dem oberbayrischen Städtchen sorgt derzeit eine vermutliche Anschlagsserie für Angst. Das Ziel der Angriffe: türkische Läden. Insgesamt vier bislang.“

Schulze Screenshot
Screenshot Katharina Schulze

Bei den nachfolgenden Personen handelt es sich nicht um die Inhaber der von den Anschlägen betroffenen Gemüseläden, sondern tatsächlich ebenfalls um Politiker der Grünen. Gülseren Demirel, integrationspolitische Sprecherin der Fraktion, und Cemal Bozoglu, Sprecher für Strategien gegen Rechtsextremismus, waren sich in Anbetracht der Größe der gegründeten SOKO „Prager“ einig: „Die Fehler bei der NSU seien noch im kollektiven Gedächtnis, doch die Polizei nehme diese Sache ernst“. Anscheinend gab es in Waldkraiburg einige Querpfeifer, die ihre Kreuze nicht bei Grünen oder Altparteien machten. Grund genug für Bozoglu, um vor der wachsenden Bedrohung von Rechts zu warnen. Erkenntnisse über rechtsextremistische Zellen oder gewaltbereite Gefährder im Landkreis oder in der Region habe er zwar auch nicht, allerdings habe sich immerhin das politische Klima verändert.

Es war einmal ein Rechtsterrorist…

Noch bevor die 50-köpfige Ermittlertruppe der SOKO „Prager“ mit kontaminierten Wattestäbchen per DNA-Abgleich Uwe Böhnhardt oder ein europaweit agierendes Phantom der Tat überführen konnte und einen Zusammenhang mit dem Mordfall „Peggy“ herstellte, gelang gewöhnlichen Beamten am Bahnhof in Mühldorf durch Zufall der Durchbruch. Weil ein Fahrgast kein gültiges Ticket hatte, wurde er am Bahnhof der Bundespolizei übergeben. Bei der anschließenden Kontrolle stellten die Beamten fest, dass der mittlerweile geständige Kurde, Muharrem D., mit 10 funktionsfähigen Rohrbomben im Rucksack unterwegs war. Nach diesem explosiven Fund wurde der Bahnhof evakuiert, durchsucht und für mehrere Stunden gesperrt. Bei einer anschließenden Wohnungsdurchsuchung fanden die Beamten weitere Rohrbomben, Schwarzpulver, Phosphor und eine scharfe Waffe samt Munition. Außerdem wurden in seinem Auto weitere Rohrbomben und zehn Kilo Sprengstoff gefunden. Auch hierfür mussten die Bewohner aus den umliegenden Wohnungen evakuiert werden und das Areal wurde weiträumig abgesperrt.

Bei der anschließenden Vernehmung der „deutschen“ Fachkraft für Pyrotechnik „mit ausländischen Wurzeln“, gestand er, weitere schwere Anschläge auf türkische Einrichtungen aus „Türkenhass“ geplant zu haben, und, dass er mit dem IS sympathisiere. Besonders heikel dürfte dabei sein, dass der verkappte Sprengmeister mehrere Monate bei der Firma Nitrochemie Aschau GmbH in der Produktion gearbeitet hat. In diesem Betrieb stellt man unter anderem Treibladungen für militärische Anwendungen her. Man stelle sich nur vor, ein Nationalrevolutionär würde sich auf eine derartige Stelle bewerben. Vermutlich würde es schon vor dem Absenden des Schreibens freundlich an der Tür klopfen. Natürlich weiß man beim ehemaligen Arbeitgeber von nichts und bestreitet jeglichen Zusammenhang.

Nach der anfänglichen Hysterie ist es zunehmend ruhig um diesen Fall geworden, schließlich hätte er das Potential, den Traum von Integration, Multikulti und falscher Toleranz endgültig zum Platzen zu bringen und die Bessermenschen als wahre Produzenten von sogenannten „Fake News“ zu entlarven. Bleibt nur noch abzuwarten, bis der erste Politiker eine sinnlose Verschärfung des Waffenrechts fordert.





  • Wenn man beim Konsum der BRD-Staatsmedien und deren zivilgesellschaftlichen Ableger grundsätzlich vom GENAUEN GEGENTEIL des Nachgerichteten ausgeht, darf man sich durchaus für “gut informiert” halten… /;=)

    Bert Brech 24.05.2020
  • Das deutsche Volk will ganz klar absaufen. Da kann man nichts mehr machen.

    Ingo 24.05.2020
  • Da sollte im Umkreis gleich mal Infomatetial mit den Geschehnissen verteilt werden, damit der Bunzelbürger liest, was man in der Zeitung verschweigt.

    Tino Herrmann 24.05.2020
  • Ich vermisse eine Entschuldigung seitens Frau Schulze und der Organisation “Mühlheim ist bunt”, da zu Unrecht eine Vorverurteilung ausgesprochen wurde und es nun, wie ärgerlich, doch kein deutscher Täter war. Aber wobei, Muharrem D. besitzt vielleicht sogar die deutsche Staatsbürgerschaft, sodass man seine Verbrechen doch der Akte “Rechtsmotivierte Straftaten” beifügen kann. Ein Glück, die Demokratie wurde erneut gerettet!

    Thomas G. 24.05.2020
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