Die Weggefährtin #063: Fragerunde mit den Müttern unserer Partei (Teil 1)

Heute befinden wir uns in einer Fragerunde mit einigen Müttern aus unserer Partei “Der III. Weg”.

Unser höchstes Gut ist die Familie und so ist eine größtmögliche Anzahl an Nachkommen anzustreben. Oftmals wird in diesem Zusammenhang auch die Frage gestellt, wie man denn die Familie –besonders die Kinder– mit der Parteiarbeit verbinden könne. Da wir eine ganzheitliche Partei sind, welche aus drei Säulen –Politik, Kultur, Gemeinschaft– besteht, lässt sich Familie und Politik gut vereinen.

In Plauen bietet der III. Weg beispielsweise jeden Freitag ein Frauentreffen an, zudem auch kindgerechten Gitarrenunterricht und eine Theater-Arbeitsgemeinschaft für den Nachwuchs.

Kulturelle Veranstaltungen wie Wanderungen, Sommersonnenwenden, Herbstfeste oder Julfeiern mit Spiel, Gesang und Tanz, aber auch kleinen Wettkämpfen sowie Bastelgruppen sind familien- und vor allem kinderfreundliche Aktionen.

Zudem gibt es soziale Projekte wie die “Hilfe für Deutsche” oder die “Winterhilfe”.
Auch als Schwangere, oder eben als Mutter, muss man sich somit keinesfalls aus dem Parteileben zurückziehen. Wer sich beispielsweise während der Schwangerschaft schonen muss oder generell nicht im Vordergrund stehen möchte, kann auch im Hintergrund sehr gut Aufgaben finden, um sich in die Gemeinschaft des III. Weges einzubringen.

 

Beginnen wir mit der Fragerunde:

 

Hallo liebe Weggefährtin, wie viele Kinder hast Du?

Wir haben zwei Kinder (0 und 4 Jahre).

 

Wie lebt ihr unsere Weltanschauung zuhause mit euren Kindern?

Meinen Mann und mich verbindet eine biologische Sicht auf das Leben und die Welt. Schon beim Kennenlernen legten wir großen Wert auf die gleiche Vorstellung über den Lebensweg und auch das gemeinsame Lebensziel. Unsere Einstellung beschreibt treffend das Zitat: „Der Zweck des Lebens ist das Leben selbst.“ von Goethe. Wir sind vor der Familiengründung aus der Stadt aufs Land gezogen, damit unsere Kinder naturnah aufwachsen können. Naturverbundenheit und Gemeinschaftssinn sind für uns elementar. So verbringen wir viel Zeit in der Natur, schöpfen aus ihr Kraft und vermitteln ihre Schönheit. Wir wollen, dass unsere Kinder heimatverbunden aufwachsen, die Erde fühlen, denn aus ihr erwachsen unsere Wälder und Wiesen, auf ihr sät der Bauer Obst, Gemüse und Korn, auf ihr errichten wir unser Heim. Man kann und will nur schützen, was man auch liebt. Zudem fördert es die Kreativität, wenn man selber mit Naturmaterialien Neues schafft.

Es regt die Phantasie an, indem man Abenteuer erleben und Geschichten immer wieder neu erzählen kann. Das stärkt das Gemeinschaftsgefühl und man wächst enger zusammen. Bindung entsteht durch Erleben und Fühlen und das ist unser höchstes Ziel: bindungsorientiert handeln, denn Bindung ist Liebe und Liebe ist stärker als jeder äußere Einfluss. In den ersten drei Lebensjahren eines Kindes wird der Grundstein hierfür gelegt. Die primären Bindungspersonen erkennt ein Baby vor dem Fremdeln, dann kann es zwischen dem „Wir“ und den „Anderen“ unterscheiden. Das Urvertrauen wird aufgebaut und festigt das Kind emotional, es braucht konstante und verlässliche Bindungspersonen. So haben wir uns dafür entschieden, unsere Kinder nicht vor ihrem 3. Geburtstag fremdbetreuen zu lassen. Natürlich ist das in der heutigen Gesellschaft leider nicht so ganz einfach, da es heute leider „normal“ scheint, sein Kind nach spätestens einem Jahr in die Krippe zu geben, aber für uns war das wichtig und so haben wir es für uns machbar gemacht. Uns ist wichtig, dass unsere Kinder charakterstark und selbstbewusst aufwachsen. Nur wer sicher gebunden ist, wird einen Gemeinsinn entwickeln können, den wir uns in unserer Gemeinschaftsordnung vorstellen und verwirklichen wollen.

 

Welche Werte sind euch wichtig, die ihr euren Kindern vermitteln wollt?

Diese Frage geht mit der Zweiten einher. Wir versuchen den Wert der Natur zu vermitteln, den Wert unseres Bodens und unserer Heimat. Den Wert und die Stellung von uns Menschen und den Zusammenhängen in dieser Welt. Dass alles zusammenhängt und man mit Egoismus, der im heutigen Liberalismus an der Tagesordnung ist, nicht weit kommt. Raus aus der Stadt, aus der asozialen und anonymen Masse, auf’s Land. Nachhaltigkeit nicht nur im Sinne des Umweltschutzes, sondern auch im sozialen Handeln mit sich und anderen. Den Wert der Gemeinschaft, denn nur wer Gemeinsinn kennt und hat, kann auch den Deutschen Sozialismus leben. Den Wert der Familie als höchstes Gut zu vermitteln, denn sie ist unser Anker und sicherer Hafen in dieser Gesellschaft und nur aus ihr kann Leben erwachsen. So ist es an uns, unsere Kinder auf das Leben vorzubereiten und zu erden.


Gibt es spezielle Bräuche, Lieder und Traditionen, die Du von deinen Vorfahren übernommen hast und weitergibst?

Wir versuchen einfach, kleine Bräuche, wie Tischsprüche, in denen wir Bauern für unser Essen danken etc. in unseren Alltag einfließen zu lassen. Christliche Bräuche verfolgen wir nicht, auch versuchen wir nicht uralte Bräuche neu aufleben zu lassen. Unser Bestreben sind Rituale ohne Götterglauben. Natürlich liest man den Kindern mystische Geschichten und Märchen vor, gerade unsere Tochter ist in der magischen Phase sehr zugänglich und fasziniert davon. Diese Geschichten und Phantasien sind auch sehr wichtig für die kindliche Entwicklung, wir Erwachsene errichten aber keine Altäre o. ä. für die alten Götter. Wir feiern die Jahreskreisfeste in der Gemeinschaft und dem Kreise unserer Familie ohne die religiöse Fokussierung. Hierbei ehren wir die Natur und basteln mit Naturmaterialien, die wir sammeln. Herbert Schweiger benannte es sehr treffend in seiner Gegenüberstellung von „links“ und „rechts“ im 9. Punkt: „Synthese zwischen Tradition und Fortschritt […].“ und das beschreibt ziemlich genau unsere Denkweise in dieser Beziehung.

 

Wie verbindest Du euer Familienleben und die politische Arbeit?

Ich sehe mich in der Politik eher als Akteurin im Hintergrund. Schon vor den Kindern sah ich mich lieber hinter Büchern, hinterm Bildschirm oder mit dem Pinsel in der Hand. So nutze ich meine Fähigkeiten im Gestalten von Transparenten und Grafiken, erstelle PowerPoint-Präsentationen und Arbeitsblätter, Korrigiere oder verfasse selber Texte, erstelle Videos und Audio-Aufnahmen. Der Arbeitsbereich von zu Hause aus ist sehr breit gefächert und wenn man Eigeninitiative zeigt, lässt sich so einiges im Selbststudium verwirklichen und bewegen. Momentan bin ich wieder zu Hause, aber auch zwischen den Kindern bin ich wieder Vollzeit arbeiten gewesen. Auch in dieser Zeit war ich nicht untätig.

Unsere Familienstruktur funktioniert aber nur durch Aufgabenteilung nach Eignung, so gibt es bei uns nicht diese typische Rollenverteilung. Bei uns ist die Weltanschauung allgegenwärtig, egal ob in der Erziehung, Freizeitgestaltung oder Gesprächen. Politisch effektiv arbeiten geht nur, wenn beide es als Berufung ansehen. Man kann in diesem Fall „Arbeit“ und Freizeit nicht trennen, deshalb ergänzen sich mein Mann und ich in unserer Arbeit. Es ist einfacher, dem anderen Zeit „freizuschaufeln“, wenn man selber die Notwendigkeit seiner Arbeit erkennt.

 

Gibt es Nachteile für euch im alltäglichen Leben durch die gelebten Werte oder die politische Arbeit?

Ich befürchte leider, dass keine Familie verschont bleibt, die sich in unserer Richtung engagiert. Da sind wir keine Ausnahme. Bei uns war es anfangs schwerwiegend, weil sich ein „Outing“ auf die Gestaltung des weiteren Lebens auswirken kann und das tat es bei uns. Wir haben den Kurs in der Planung etwas geändert und uns mit der Situation arrangiert. Für unsere Kinder gibt es (noch) keine negativen Auswirkungen, wie sich das später entwickelt, wissen wir nicht. Wir verstecken unsere biologisch-weltanschauliche Ausrichtung nicht und vermitteln unseren Kindern diese.

 

Wie gehst Du speziell mit der Diskrepanz zwischen den in der Schule/Kindergarten unterrichteten Ideologien z.B. bezogen auf Ausländerpolitik, Geschlechtsidentitäten, Schuldkult – und der Zuhause gelebten Weltanschauung um?

Da wir uns hierbei noch recht am Anfang befinden, setzen wir auf Prävention möglicher Indoktrinationsversuche. Den ersten Schritt, den wir gingen, war, uns für eine ländliche Umgebung zu entscheiden. Hier zwischen Bauernläden, Vereinen und freiwilligen Feuerwehren lebt man den Deutschen Sozialismus und weiß es oftmals noch nicht einmal. Zumal die ethnische Zusammensetzung in verschiedenen Regionen auch unterschiedlich ist und man sich diese selber wählen kann. Hier hat man schon einen Faktor der Indoktrination selber in der Hand: die Wahl der Umgebung, in der man lebt und seine Kinder aufwachsen lässt.


Der zweite Schritt sind die ersten drei Lebensjahre unserer Kinder. Hier entschieden wir uns für eine bindungsorientierte Erziehung, ohne Fremdbetreuung außerhalb der Familie. Ein festes Fundament, hier die gefestigte Kinderseele, hält einer Erschütterung eher stand, als ein Fundament, das durch Trennungsschmerz und Angst schon im Aufbau zu bröckeln beginnt.

Im dritten Schritt muss man Indoktrination von einer anderen Seite betrachten. Eine Vase, die bereits voll ist, kann man nicht weiter auffüllen, höchstens den Inhalt verdrängen. So ist uns wichtig, unseren Kindern die Weltanschauung mit seinen Grundlagen und Zusammenhängen begreifbar zu machen. Unsere Weltanschauung ist ganzheitlich und kein starres System. Somit ist unser Ziel, dass unsere Kinder intuitiv und mit logischem Verstand selber die richtigen Rückschlüsse ziehen. Es ist deutlich schwerer, einem emotional gefestigten, selbstdenkenden und selbstbewussten Menschen eine Ideologie „einzutrichtern“, als einem passiven Ja-Sager.

Die rebellische Phase der Pubertät durchlebt jedes gesunde Kind. Diese ist auch wichtig für seine Entwicklung zu einem selbstständigen Erwachsenen. Werte der Eltern werden hinterfragt und man versucht sich in Neuem, um sich und seinen Platz in der Welt zu finden. Es ist wichtig, dass sich die Kinder ausprobieren dürfen. Unsere Aufgabe ist es, unseren Kindern vorher unsere Werte und Identität mitzugeben, denn nach der Selbstfindungsphase kehren die jungen Erwachsenen in der Phase des „späten Gehorsams“ wieder zu den „alten Werten“ zurück und erkennen ihre Identität an, sie werden selbst Bewahrer dieser kulturellen Werte.

Wir befinden uns noch nicht in Situationen, in denen wir und unsere Kinder hierbei auf die Probe gestellt werden, wir sind darauf aber sehr gespannt.

 

Was würdest du anderen Müttern mit auf den Weg geben?

Bleibt euch und euren Idealen treu. Die Deutsche Weltanschauung ist ganzheitlich und sollte uns in jeglichen Lebensbereichen leiten, denn sie entspricht unseren ureigensten Wesen. Politik und Privates lässt sich bei dieser Betrachtung nicht trennen. Eine Gemeinschaftsordnung funktioniert nur mit und für Menschen, die einen Gemeinsinn haben und das fängt bei der bindungsorientierten Erziehung an. Schüttelt den heutigen Zeitgeist ab, fangt an, das Große und Ganze im Kleinsten zu sehen und kämpft für die Erhaltung unserer Werte.

Vielen Dank!

 

 

Unser Frauenblog ”Weggefährtin” ist eine regelmäßig erscheinende Kolumne von Frau zu Frau in unterschiedlichen Ausprägungsformen auf der Netzseite des III. Wegs, die unser Wirken und Sein innerhalb der Partei ergänzend darstellt.

Bei Interesse: [email protected]





1 Kommentar

  • Es gibt nur noch wenige ,die sich für die Familien der Menschen einsetzen ! Die Journaille und abseitige Perverse wollen doch das nur noch beschnittene Populationen gefördert werden ! Fängt in den Schulen an und endet in Sportvereinen ! Deutsche Kinder müssen sich Berieseln lassen und Eltern werden von Pädagoginnen angegangen weil die Kinder helle Haut haben .Also macht weiter , stärk den Zusammenhalt der Menschen und stellt die Pädagogen/innen mit verräterischer Gesinnung Bloß !!

    Stefan Stolze 06.01.2021

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