Klimawandel stoppen? Nur mit nationalrevolutionärer Politik!

Der (menschengemachte) Klimawandel wird in nationalen und rechten Kreisen fast durch die Bank weg als Lüge abgetan. Doch das vermeintlich links-grüne Narrativ spielt der nationalrevolutionären Bewegung in die Karten. Denn der anthropogene Klimawandel ist auf Grundtendenzen im Kapitalismus zurückzuführen. Permanentes Wirtschaftswachstum und Globalisierung sind seine Hauptursachen. Es kann keine Antworten auf die Lösung dieses Problems innerhalb des Kapitalismus geben. Nur ein radikaler und nationaler Weg könnte für die Wende sorgen.

 

Kein Umweltschutz ohne gefährdete Umwelt

„Umweltschutz ist Heimatschutz“, so lautet eine der bekanntesten Losungen der nationalen Bewegung. „Umweltschutz ist Heimatschutz“, so heißt auch Punkt sechs des Parteiprogramms der Partei „Der III. Weg“. Doch nach konkreten politischen Forderungen zu diesem Thema befragt, würden viele Nationalisten schnell verstummen. Denn wer von Umweltschutz spricht, muss zunächst eine zentrale Bedrohung für die Umwelt ausgemacht haben. Sicher, es liegt Müll im Wald und auf Spielplätzen, aber das allein liefert keine Munition für fundamentale Kritik.

Abgesehen von der politischen Rechten wird der Klimawandel einhellig als einer der größten Bedrohungen unserer Zeit wahrgenommen. Bemerkenswerterweise vertreten dabei nicht nur linke, sondern auch marktliberale Kräfte Forderungen nach Maßnahmen gegen den Klimawandel. Es ist wohl eine der größten Stärken des Kapitalismus, dass er selbst scheinbar fundamentale Kritik absorbieren und integrieren kann. Fridays for Future wird von großen Konzernen gesponsert, Firmenbosse wünschen sich eine grüne Regierung, der Markt strotzt vor „umweltfreundlichen“ Produkten. Daraus leiten viele Nationalisten ab, dass der Klimawandel eine Erfindung des Kapitals sei, um mehr Geld verdienen zu können.

Grade einmal 90 Konzerne sind für 63 Prozent der Kohlendioxid- und Methan-Emissionen im Zeitraum von 1751 bis 2010 verantwortlich. Viele von ihnen sind wiederum miteinander verstrickt und befinden sich in den Händen von wenigen Eigentümern. Bei 83 von 90 Konzernen handelt es sich um Energiekonzerne. Diese Konzerne wollen natürlich so weiter machen wie bisher, weil sie vom kapitalistischen System profitieren. Daher gelten Firmen wie ExxonMobil, die Koch Family Foundation oder Shell zu den größten Finanziers von Organisationen, die den Klimawandel bestreiten. Seit 1990 bauten Industriekonzerne in den Vereinigten Staaten ein ganzes Netzwerk an Denkfabriken auf, die Munition gegen die These vom Klimawandel liefern sollen.

Vermeintliche Wissenschaftler lassen sich dabei für Geld vor den Karren der Hochfinanz spannen. Ein Beispiel hierfür war der im vergangenen Jahr in Rockville, Maryland verstorbene Jude Fred Singer. Der studierte Physiker galt als „Taufpate der Klimawandelleugnung“ und verbreitete eifrig die These, es gebe gar keinen menschengemachten Klimawandel. Nebenbei unterstützte Singer auch die Tabakindustrie, in dem er bezweifelte, dass Passivrauchen zu Lungenkrebs führen könnte. Auch der Jude William Nierenberg gilt als eine Ikone der Klimawandelleugner-Bewegung. Ein weiteres Beispiel ist der Limnologe Sherwood Idso. Er betreibt ein Institut, das den Klimawandel leugnet und von dem Kohlekonzern Peabody Energy finanziert wird. Viele dieser Wissenschaftler sind vollkommen fachfremd, werden aber gerne genannt, um eine vermeintlich breite Front an „kritischen“ Wissenschaftlern zu suggerieren.

 

Für eine radikale nationalistische Umweltschutzpolitik!

Der Autor hatte sich im vorletzten Jahr bereits für eine radikale Umweltschutzpolitik ausgesprochen – diese Forderung soll hiermit erneuert werden! Es geht dabei nicht darum, über alternative Energien zu diskutieren oder für E-Autos zu plädieren. Es geht darum, den Kapitalismus an sich infrage zu stellen. Zurecht kritisieren nationale Kräfte, dass E-Autos ebenfalls nicht umweltfreundlich sind. Auch Windenergie bringt gleichfalls negative Folgen sowohl für das landschaftliche Erscheinungsbild als auch für die heimischen Vogelpopulationen mit sich. Deutschland kann natürlich auch nicht im Alleingang den Klimawandel stoppen, diese Illusion vermitteln grüne Reformpolitiker einer gutbürgerlichen Wählerschaft. Und diese gibt sich gerne diesen Hoffnungen hin, eine moderne Form des Ablasshandels. Denn gerade Grünen-Wähler können sich überproportional oft einen SUV leisten und verreisen besonders gerne mit dem Flugzeug. Doch man darf nicht den Fehler machen und die Fürsprecher eines „grünen Kapitalismus“ mit der ökologischen Bewegung an sich gleichsetzen.

 

 

Eine nationalrevolutionäre Veränderung würde in Deutschland zwangsläufig Veränderungen mit sich bringen, die aus ökologischer Sicht positiv zu bewerten wären. Nüchtern betrachtet wäre klar, dass damit auch ein Ende der „Konsumgesellschaft“ einhergehen würde. Konsequente Nationalisten leben bereits jetzt oftmals umweltfreundlicher als viele selbst ernannte „Grüne“. Urlaub in Deutschland, regionale Lebensmittel statt Importprodukte aus aller Welt, bewusste Entscheidungen für deutsche Qualitätsprodukte statt Wegwerfprodukte „Made in China“.

Um Klartext zu sprechen, wo eine Politik ansetzen muss, die den Klimawandel wirklich stoppen möchte, müssen die Gründe dafür klar benannt werden. Ganz generell ist der gestiegene Energieverbrauch das zentrale Problem. Dabei spielt es primär keine Rolle, wie diese Energie gewonnen wird. Der Verbrauch fossiler Ressourcen ist jedoch insofern ein Problem für sich, weil diese endlich sind. Solange der Energieverbrauch weiter anwächst, wird es keine Lösung für den Klimawandel geben können.

Der expansive Energieverbrauch ist vorrangig auf kapitalistische Wachstumszwänge zurückzuführen. Es muss immer mehr werden – von allem. Doch auch Globalisierung und Digitalisierung tragen hierzu bei. Zudem ist klar: Solange die Weltbevölkerung weiterhin so extrem anwächst, wird sich das Problem verschärfen. Das Internet und seine angeschlossenen Geräte haben einen Stromverbrauch, so hoch wie ganz Russland zusammen. Mit wachsender benötigter Rechenleistung wächst natürlich auch der Stromverbrauch weiter an.

Derzeit leben auf der Welt etwa 7,89 Milliarden Menschen. Dabei ist ein rapides Wachstum auszumachen. Allein in den vergangenen zehn Jahren ist die Weltbevölkerung um rund eine Milliarde Menschen angewachsen. Im Vergleich zu 1990 um zwei Milliarden und in den vergangenen 50 Jahren hat sie sich mehr als verdoppelt. Für 2030 werden 8,42 Milliarden vorhergesagt und 2040 sollen es bereits über 9 Milliarden Menschen sein. Dieses Bevölkerungswachstum entsteht nicht in Europa; die weiße Rasse schrumpft.

China hat heute seine Geburtenrate stabilisiert. Die krassesten Bevölkerungsentwicklungen sind in Afrika zu verzeichnen. Es explodieren Städte in gerade den Regionen, die besonders karg und agrarisch wenig ergiebig sind. Es sind besonders Ballungszentren in Afrika, von denen die meisten Europäer – zu Recht – noch nie gehört haben. Die Stadt Lagos in Nigeria hat beispielsweise mehr als 14 Millionen Einwohner, mehr als dreimal so viel wie die Agglomeration Berlin. Ibadan, ebenfalls in Nigeria gelegen, hat 3,3 Millionen Einwohner. Die Bevölkerung hat sich in den letzten vierzig Jahren verdreifacht. Ein Blick auf die Bilder auf dem Wikipedia-Artikel von Ibadan zeigen, was für Zustände dort herrschen. Hauptsehenswürdigkeit ist ein heruntergekommenes Hochhaus.

Kinshasa, die Hauptstadt der Demokratischen Republik Kongo, wird von 15 Millionen Menschen bewohnt. Noch vor hundert Jahren lebten hier gerade einmal 1600 Menschen. Noch 1974 wohnten hier keine zwei Millionen Kongolesen. 1994 waren es 4,65 Millionen, 2005 schon 7,78 Millionen und 2010 bereits 8,9 Millionen. Kinshasa zählt zu den am schnellsten wachsenden Großstädten der Welt. In einer Studie aus dem Jahr 2018 über die Lebensqualität von Großstädten belegte die Stadt Platz 223 von 231. Als letztes Beispiel sei Mogadischu in Somalia genannt. Somalia ist eines der ärmsten Länder der Welt, in dem nahezu permanent Bürgerkriege stattfinden. Dennoch wuchs die Zahl der Einwohner Mogadischus von 50 000 im Jahre 1950 auf knapp zwei Millionen Menschen im Jahr 2017.

 

 

Eine nationalrevolutionäre Umweltschutzpolitik müsste daher dort ansetzen, wo die Ursachen für den Klimawandel zu suchen sind. Zunächst einmal müssen Freihandelsabkommen aufgekündigt beziehungsweise verhindert werden. Der freie Verkehr von Mensch und Gütern muss drastisch eingeschränkt werden. Daher gilt es, über Jahre aufgeweichte Grenzen höher und stärker als je zuvor aufzubauen. Statt industrieller Landwirtschaft muss die regionale Kleinbauernschaft massiv gestärkt werden. Es braucht deutlich mehr kleine Bauernhöfe und deutlich weniger Importe von Lebensmitteln. Es muss ein absoluter Paradigmenwechsel in Europas Afrikapolitik stattfinden. Entwicklungshilfe ist sofort einzustellen. Bundeswehrmissionen, wie beispielsweise der Einsatz in Mali mit „MINUSMA“, müssen beendet werden. Illegale Einwanderer müssen zurückgeführt werden. Auch wenn in Deutschland Geburtenraten anhaltend niedrig bleiben, wäre ein Bevölkerungsverlust an sich noch kein Problem, weil mehr Menschen weniger Raum für die Natur bedeutet. Weniger Ausländer, mehr Bäume lautet die Losung!

Der Klimawandel kann also, wenn überhaupt, nur mit den Mitteln gestoppt werden, die „Grüne“ aus ideologischen Gründen gerade nicht in ihrem politischen Repertoire haben. Es steht jedem frei, den menschengemachten Klimawandel infrage zustellen. In Zeiten allgemeinen Wohlstands vergibt man dadurch jedoch eine Chance für eine tiefschürfende Kapitalismuskritik. Da der Zusammenbruch des kapitalistischen Systems auf sich warten lässt, könnten der Welt düstere Zeiten bevorstehen. Angesichts dieser schwarzen Prognosen wäre es wünschenswert, wenn die „Klimawandel-Leugner“ recht behalten sollten und die Maschine weiter folgenlos ihren Takt beibehalten könnte.





  • Umweltschutz bedeutet nicht Klimaschutz! Der Mensch kann seine Umwelt bzw. Natur schützen, aber er hat keinen Einfluß auf einen Klimawandel. Denn das Klima ändert sich schon immer in der gesamten Erdgeschichte von selbst – es gibt immer schon abwechselnde Warm- und Kaltzeiten, vor 100.000 Jahren genau so wie heute, völlig unabhänging vom Mensch.

    Diddi 14.06.2021
  • Wer eine Lüge braucht, um sich daraus Argumente zu konstruieren, der geht den Weg der moralischen Verkommenheit und der geistigen Schwäche, aber nicht den Weg eines Nationalrevolutionärs! Unsere Waffe ist die Wahrheit, mit der wir die Menschen aufklären müssen, anstatt sie in einer Lüge des Systems gefangenhalten zu lassen!

    Diddi 14.06.2021
  • Ich hoffe, der Dritte Weg bleibt der Wahrheit verpflichtet und versucht nicht, diese schwachsinnige verlogene Schiene mit dem “menschgemachten” Klimawandel zu fahren! Diese Idee an sich wäre schon ein Schlag ins Gesicht für alle Vernünftigen und würde nur Anhänger bitter enttäuschen und vergraulen! Es gibt genug schlagkräftige Argumente gegen den Kapitalismus!

    Diddi 14.06.2021
  • Bitte sauber recherchieren. Klima bedeutet die durchschnittliche Temperatur über einen Zeitraum von etwa 30 bis 90 Jahren. Klimawandel ist also nichts schlimmes sondern nur eine normale Tatsache seit es diesen Planeten seit etwa 4,4 Milliarden Jahren gibt. Ein Klimaschutz ist somit weder nötig noch möglich denn man kann keine durchschnittliche Temperatur schützen. Alles nur linksgrüner Narrenfang. Ablenkung damit sich die Deutschen nicht mehr mit Umvolkung beschäftigen sollen!!!

    Martin 03.06.2021
  • Alleine der Fakt, daß man die Globalisierung stoppen muss, sorgt bei vielen für Unverständnis, denn der Klimawandel sei ja ein globales Problem, also brauche man auch globale Lösungen und internationale Klimaschutzgesetze. Doch, wie Sie hier richtig beschreiben, ist genau dieser Globalismus das eigentliche Problem und die Lösung kann nur eine nationalistische sein! Das müsste jedoch von jedem Land so umgesetzt werden und nicht nur von Deutschland.

    willi westland 03.06.2021
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