Die Flutkatastrophe und das Systemversagen – Kapitel 4/4: Schäden, Verluste und Systemversagen

Die Flut geht zurück und riesig ist der Schaden,
Schlamm, Dreck, Hausrat und Öl zieht sich durch Orte wie ein Faden.
So viele zerstörte Häuser, zerstörte Existenzen und Leben,
so viele Gebäude die nun vor dem Einsturz schweben.

Über 60 Brücken gingen durch die Katastrophe zu Bruch,
verhindern dadurch so manchen Rettungsversuch.
Mit Schlauchbooten mussten Menschen geborgen werden,
in Notzelten verarztet man ihre Beschwerden.

Die DB meldet „Sieben Regionalverkehrsstrecken sind kaputt“,
600 km Gleise zerstörte die Flut.
Monatelang dauert der Wiederaufbau, so sagt die Bahn,
geschätzte 1,3 Milliarden Euro müssten dafür ran.

Den Schaden der Bürger kann keiner so richtig messen,
kaum eine Zahl wäre angemessen.
Über 160 Tote forderte die Katastrophe,
mehr als 760 Verletzte offenbart die Krankenstrophe.

Doch das Elend geht weiter, denn Leichen treiben im Wasser,
Vergiftungen und Infektionen machen die Überlebenden blasser.
Der Kampf der geht weiter, auch nach dem Unglück,
nur schwer erhält man die Hoffnung zurück.

Aber wo war in dieser Not der Katastrophenschutz, wo war das System?
War sich die Landesführung dafür zu bequem?
Kaum eine Warnmeldung an das eigene Volke,
auch nicht als Unheil stürzte aus ein jeder Wolke.

Hinweise kamen rechtzeitig von den Meteorologen,
vom EFAS, ECMWF und DWD an die betroffenen Logen.
Verdächtig und fahrlässig hielten sich alle bedeckt,
haben Tod gewährend Hilfe zurück gesteckt.

Leid und Tod hätte erspart werden können, hätte man evakuiert,
der Katastrophenschutz hat wissentlich das Unglück riskiert.
Die Klagen von Instituten kamen zu Recht,
der Katastrophenschutz war ein nutzloser Stiefelknecht!
Totales Versagen in den oberen Reihen,
dieses wird euch das Volk niemals verzeihen!

Viele Alarmsirenen waren unbrauchbar durch fehlende Wartung,
wohlwollend Leid in Kauf genommen nennt man diese Verfehlung.
Bundesinnenminister Seehofer, auch hier hast du versagt,
Bundesinnenminister Seehofer, dafür gehörst du angeklagt!

Nicht ernst genommen darf das Volk zurecht sich fühlen,
Bundespräsident Steinmeier versucht die Gemüter zu kühlen.
Doch im Hintergrund sieht man Ministerpräsident Laschet aus Nordrheinwestfalen,
er lacht, scherzt, amüsiert sich mit Komikgebaren.
Solch ein Spott für die, die alles verloren,
so manch ein Politiker wäre besser niemals geboren!

Zu Recht fühlt man sich von der Landesregierung verlassen,
„verraten und verkauft“ hallt es bitter durch die Gassen.
Drum Deutscher schaue, wer war zur Stelle in deiner Not?
Wer nahm dich ernst als Unheil dir droht?
Wer gab dir unbürokratisch die helfende Hand?
Kam zu dir aus weiten Teilen des Landes gerannt?
Mögest du gebeuteltes Volk sehen wer es gut mit dir meint,
dann wähle richtig – auf das die Sonne wieder scheint!

 

Geschrieben in Gedenken an all die Flutopfer und Verletzen der Katastrophe vom Juli 2021.

Geschrieben für all die wahren Helden im Volk, die ihren Landesbrüdern und Schwestern beistanden, als deren Not am Größten war.
Eine helfende Hand gaben und selbst bis an die Grenzen gingen um die Not zu lindern.

Wir alle senken anerkennend unser Haupt vor euch.

 

Zum Nachlesen:

Kapitel 1 – Warnungen und die Ignoranz des Systems

Kapitel 2 – Die Katastrophe tritt ein

Kapitel 3 – Schäden, Verluste und Systemversagen





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