
Die Befragung wurde „online“ durchgeführt. Überdurchschnittlich verbreitet sind Corona-Zweifel und „Verschwörungsmythen“ den Angaben zufolge unter Menschen mit wenig Einkommen oder niedrigem Schulabschluß, in Mitteldeutschland, bei jüngeren Befragten und solchen, die bislang keine Corona-Infektionen in ihrem näheren Umfeld hatten oder die unter der Corona-Krise finanziell gelitten haben. Ein weiterer Faktor sei das „deutlich höhere politische Institutionenmisstrauen“ in „Ostdeutschland“, so der Böckler-Experte für Sozialforschung und Studienautor Dr. Andreas Hövermann. ,,Coronazweifler zeigten die Bereitschaft, AfD, ungültig oder gar nicht zu wählen.“
Als Corona-Zweifler werden allerdings auch gerne solche Personen bezeichnet, die nicht das Virus an sich leugnen, sondern in erster Linie die Gefährlichkeit des selbigen anzweifeln sowie die Maßnahmen der Regierung für überzogen und unnütz halten. Die Ergebnisse der Befragung machten aber andererseits auch „deutlich, welch große Behinderung Befragte mit Skepsis und Verschwörungsmythen in der Bekämpfung der Pandemie darstellen“, warnt der Forscher. Als sehr bedenklich bewertet Hövermann den deutlichen Zusammenhang zwischen hoher Zustimmung zu Corona-Zweifeln, „Verschwörungsmythen“ und konkretem Verhalten: Problematisch sei nicht nur die generelle Ablehnung der Schutzimpfung durch Befragte in dieser Gruppe, schreibt der Wissenschaftler, „sie verhalten sich darüber hinaus auch besonders rücksichtslos, sodass sie eine stark erhöhte Wahrscheinlichkeit haben, bald sich selbst und womöglich auch andere zu infizieren.“
Mit dieser Aussage suggeriert Hövermann, daß das Geimpften natürlich nicht passieren kann. Nach heutigem Kenntnisstand ist das allerdings nicht der Fall. Da mit der Impfung gegen SARS-CoV-2 keine „sterile Immunität“ erreicht wird, besteht die Möglichkeit, daß Geimpfte andere mit dem Virus infizieren. In der Praxis geschieht das aktuell vor allem im Zusammenhang mit der Delta-Variante. Gerade deshalb ist der weitläufig verwendete Begriff „Immunisierung“ im Zusammenhang mit der Impfung irreführend. Zwar deuten alle bisherigen Erkenntnisse in die Richtung: Wo viel geimpft wurde, verlangsamt sich auch die Ausbreitung des Virus, allerdings sollten alle Geimpften sich nicht zu sicher fühlen.
Letztendlich beweist die Studie, was wir ohnehin schon vermuteten, AFD-Wähler aus dem „Osten“ besitzen noch das Potenzial zum eigenständigen Denken.















Jeder selbstdenkende kann sich aus öffentlich zugänglichen Quellen ein Bild der Lage zur Covid-19 Pandemie machen.
Beispw:
-Durchschnittliches Sterbealter allgemein vs. durchschnittliches Sterbealter der Covid-19 Verstorbenen
-Bettenauslastung Krankenhäuser (2020 = 67,1%)
-Belegungsquote Krankenhäuser mit Covid-19-Fällen (2020 =1,3%
-Impfdurchbrüche
usw. usf.
Quellen:
Destatis
RWI–Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung
DRG-Krankenhausgeschehen
Ärzteblatt
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Hatte ich übersehen. Denke es war trotzdem ein sinnvoller Kommentar.
MkG
Bis zur großen Wahl wurde alles noch als annehmbar hingestellt. Nach der Wahl wird es Tag für Tag schlimmer. Man setzt das Volk immer mehr unter druck.
Das sich zum Ziel gesetzte Forschungsergebnis wird durch Zweifler nicht erreicht. Wir Nichtimpfer machen alles kaputt.
Und warum genau werden «Verschwörungsmythen, Zweifel an der Gefährlichkeit des Virus und Kritik an der Coronapolitik» zu eine Gruppe zusammengefaßt? Weil man dann wieder alle die entweder die Politik der Regierung für falsch halten oder COVID-19 an sich für eher ungefährlich, in Bausch und Bogen als «Verschwörungstheoretiker» abtun kann und einer sachlichen Auseinandersetzung so aus dem Weg gehen.
„Zwar deuten alle bisherigen Erkenntnisse in die Richtung: Wo viel geimpft wurde, verlangsamt sich auch die Ausbreitung des Virus, allerdings sollten alle Geimpften sich nicht zu sicher fühlen.“
http://www.nrhz.de/flyer//beitrag.php?id=27643
„Verweise[n] zu anderen Netzseiten werden nicht veröffentlicht.“
Seit wann denn doch?!