Linksextreme Brandanschläge in Nürnberg

Die Anschläge durch militante Linksextremisten in der mittelfränkischen Metropole Nürnberg nehmen kein Ende. Erneut gab es einen Brandanschlag, zu dem sich die linke Szene in einem Bekennerschreiben auf der Hetzplattform Indymedia bekannte. Getroffen hatte es diesmal einen LKW der Firma DB Schenker, der vorgeworfen wird mit Ihren “Kriegsgütertransporten […] das faschistische türkische Regime” zu unterstützen, sowie eine Mülltonne und ein Sofa (!) .

Immer wieder kommt es in der Frankenmetropole und den angrenzenden Städten zu massiven Sachbeschädigungen durch Brandanschläge, Schmierereien oder sonstige durch Linksextremisten begangene Delikte (siehe Mittelfranken: Anstieg linksextremer Straftaten mit weiteren Verweisen). Neben dem Hauptfeindbild, dem politischen Gegner aus dem patriotischen oder nationalen Lager, trifft es auch immer wieder vermeintlich Unbeteiligte, wie die Commerzbank oder zuletzt die Firma DB Schenker.

Die krude Logik bei der Wahl ihrer Zielobjekte wird oft erst durch die selbst verfassten Bekennerschreiben ersichtlich. So traf es die Commerzbank bereits im April diesen Jahres und die Fassade wurde großflächig mit Bitumen eingesprüht (wir berichteten: Nürnberg: Wieder linksextreme Anschläge). Gerechtfertigt wurde dies von den Wirrköpfen damit, dass die Commerzbank die letzten Jahre über eine Milliarde Euro für Rüstungsgeschäfte ausgegeben und somit das türkische Regime unterstützt habe. Die Forderung lautete man solle die Commerzbank und den türkischen Faschismus zerschlagen.

Mit ähnlicher Logik hat es nun DB Schenker in der Nacht vom 15. auf den 16. Oktober getroffen und ein LKW ging in Flammen auf. Grund für den Anschlag sei gewesen, dass die Firma ihr “Geld unter anderem mit der Logistik für NATO Streitkräfte” verdiene und somit “für Rüstungstransporte an die Türkische Armee mitverantwortlich” sei.

Screenshot des Bekennerschreibens auf der linksterroristischen Seite Indymedia

Weitere Brandanschläge im Umfeld von linken Zentrum

In dem Bekennerschreiben heißt es am Schluss in gewohnt großkotziger Art: „Kurze Zeit später kam es zu weiteren Feuern in der Stadt.“ Hierbei handelte sich einmal um eine Papiermülltonne und um ein altes Sofa das in einem Hinterhof abgestellt war. In welchem Zusammanhang das Sperrmüll-Sofa und die Mülltonne, mit dem türkischen Regime oder Rüstungstransporten der NATO standen ist bislang nicht bekannt. Durch das brennende Sofa wurde jedoch die Fassade eines Wohnhauses beschädigt. Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr konnte jedoch Schlimmeres verhindert werden.

Während der erste Brandanschlag auf den LKW im Umfeld der Nürnberger Justizvollzugsanstalt stattfand, lagen die beiden anderen Brandorte in der Südstadt in auffälliger Nähe zum sogenannten „Projekt 31“. Dies ist eines der von der Stadt Nürnberg finanziell geförderten linksextremen Zentren in der Lebkuchenstadt.

 

 





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