Vergewaltigungsvorwürfe gegen Verdächtigen der Hammerbande

Johannes D. auf einer linksextremen Demonstration in Nürnberg

Der ursprünglich aus Roth bei Nürnberg stammende vorbestrafte Johannes D. ist einer der Mitangeklagten in dem Verfahren gegen die sogenannte „Hammerbande“ um Lina E.. Die Bande soll für mehrere brutale Überfälle auf Nationalisten verantwortlich sein. Der 29-Jährige der im Jahr 2018 von Franken nach Berlin zog steht aktuell zusammen mit anderen Tatverdächtigen u.a. als mögliche Mitglieder einer kriminellen Vereinigung vor Gericht. Nun wirft ihn seine Ex-Freundin noch öffentlichkeitswirksam Vergewaltigungen und Nötigungen vor. Die linksextreme Szene hat sich daraufhin öffentlich gegen D. positioniert.

Nach den Angaben der Ermittler soll D., der als Erzieher arbeitete (!), unter anderem an den brutalen Überfällen auf den Wirt der Eisenacher Kneipe „Bulls Eye“ beteiligt gewesen sein. Im September und Dezember 2019 überfielen Linksextremisten die Kneipe, bzw. den Wirt vor seinem Privathaus mit Schlagstöcken und Reizgas. D. soll bei einem der Überfälle einen Fluchtwagen gefahren haben. Auf dem Beifahrersitz befand sich Johann G. der bis heute flüchtige Verlobte der als Rädelsführerin Angeklagten Lina E.

Polizeilich einschlägig bekannt

D. ist bereits vor den aktuellen Ermittlungen mehrfach polizeilich in Erscheinung getreten, u.a. wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Verstößen gegen das Versammlungsgesetz, besonders schweren Landfriedensbruch oder auch gefährlicher Körperverletzung. Im März 2017 wurde er in Paris sogar kurzzeitig inhaftiert. Französische Linksextremisten, darunter auch viele deutsche Autonome lieferten sich bei einer Demonstration gegen Polizeigewalt eine Straßenschlacht mit den Ordnungshütern geliefert hatten. In Franken ist er dortigen Nationalisten in Gegenwart von Polizeibeamten vor allem durch sein freches Mundwerk aufgefallen. Traf man ihn ohne die verhasste Staatsmacht an war er hingegen äußerst freundlich und kurz angebunden.

Vorwurf: Vergewaltigungen und Gewaltdrohungen gegen Frauen im eigenem Milieu

Weniger freundlich soll er offenbar zu den Gleichgesinnten des anderen Geschlechts gewesen sein. Die Vorwürfe seiner Ex-Freundin wurden am 21. Oktober 2021 in einem sogenannten „Outcall“[1] auf der linksterroristischen Internetplattform Indymedia veröffentlicht. Dort heißt es:

Die Beziehung mit ihm war eine massive Gewaltbeziehung. Er war mir gegenüber sowohl sexualisiert als auch psychisch und körperlich gewalttätig. Er hat alles dafür getan, mich sozial zu isolieren. Er hat mich vergewaltigt und gedroht mich wieder zu vergewaltigen wenn ich keinen Sex mit ihm habe. Nach der Vergewaltigung hat er keine meiner Grenzen mehr gewahrt und war mir gegenüber fortlaufend sexualisiert gewalttätig. Außerdem hat er mir immer wieder damit gedroht, Suizid zu begehen, wenn ich mich wegen der Gewalt von ihm trenne. Ein weiteres Mittel mir zu drohen war, eine Straftat zu begehen damit er in den Knast kommt.[2]

Weiter habe er mehrfach mit massiver Gewalt gedroht. Reue für dieses Verhalten spiele er – mit den Vorwürfen konfrontiert – überdies stets nur vor, so die weiteren Vorwürfe. Derartige Vorfälle innerhalb der sektenartig organisierten autonomen Zusammenschlüsse sind nicht selten. Dies sehen sogar verschiedene andere linksradikale Zusammenhänge ein, die sich ebenfalls gegen D. positionieren. Intern herrscht ein großer Gruppendruck und Einzelpersonen haben – aller Lippenbekenntnisse vom Kollektiv zum Trotz – oft Machtpositionen inne die breiten Raum für Willkür bieten. Auch in der Lebkuchenstadt Nürnberg, in der D. in den linksradikalen roten Sumpf geriet sorgten Läsionen eines Führungskaders der „Autonomen Jugendantifa (AJA)“ mit sämtlichen weiblichen Genossinnen des Antifa-Rudels schon für handfesten Krach.

Rote Hilfe hält weiterhin zu dem mutmaßlichen Vergewaltiger D.

Mehrere linksextreme Gruppierungen haben die Vorwürfe aufgenommen und sogar ein Stadt-Verbot (u.a. für Berlin, Leipzig und Nürnberg) ausgesprochen. D. wurde dadurch ungewohnt öffentlich über verschiedene Erklärungen im Internet quasi zum Abschuss freigegeben. Die finanzielle Hilfe für den laufenden Prozess soll ihm ebenso entzogen werden. Das „Solibündnis Antifa Ost“ fordert sogar bereits gezahlte Spendengelder von D. zurück. Indes steht der linksextreme Verein „Rote Hilfe“ weiter hinter dem mutmaßlichen Vergewaltiger D. und gewährt weiterhin Unterstützung. So heißt es in einer Pressemitteilung des Bundesvorstands vom 4.11.2021: „Wir als Rote Hilfe e. V. stehen solidarisch an der Seite von Lina und allen anderen in diesem Verfahren Beschuldigten.“[3]

Ehemalige Genossen veröffentlichen Internas und Fotos

Dass die Linksextremisten es mit ihrer Kampfansage gegen D. besonders ernst meinen wird dadurch klar, dass neben dem realen kompletten Namen noch weitere Infos wie Personenbeschreibung, Geburtsdatum, Körpergröße, Fotos und der vermutete Aufenthaltsort von D. genannt werden. Letzterer dürfte besonders für die Ermittler interessant sein, denn das mutmaßliche Mitglied der kriminellen Vereinigung soll sich nach den Angaben seiner ehemaligen Genossen aktuell in Warschau aufhalten. Ob hier auch der flüchtige Johann G. zu finden ist, der beim Überfall in Thüringen zusammen mit D. im Auto gesessen haben soll? Weiter bestätigen seine verflossenen Rotfront-Kämpfer, dass sich Johannes D. Mitglied sogenannter „Sportgruppen“ war. Darunter verstehen Linksextremisten jene Genossen, die gezielt Gewalttaten gegen Andersdenkende oder Polizisten begehen und Anschläge verüben. Auch diese Information dürfte im laufenden Verfahren wenig vorteilhaft für die Verteidigung von D. sein. Wesentlich milder kam seinerzeit Christoph Frölich davon (siehe: Berliner Antifa-Fotograf in der Sexismus-Falle) davon. Dieser kroch jedoch auch wehmütig zu Kreuze (bzw. zu Hammer und Sichel) und wurde demnach „nur“ überall rausgeworfen und musste seine Antifa-Fotografen-Karriere an den Nagel hängen.

Screenshots des “Outings” auf der linksterroristischen Plattform indymedia (Unkenntlichmachung durch uns)

Ob es taktisch ein kluger Schritt ist während eines laufenden Verfahrens wegen der Bildung einer kriminellen Vereinigung einen der Angeklagten mittels eines virtuellen Stahlgewitters öffentlich quasi zum Abschuss freizugegeben (auch an persönlichen Drohungen gegen D. mangelt es in den verschiedenen Berichten und Kommentaren nicht) darf indessen bezweifelt werden. Ein umfangreiches Geständnis von D., dessen linksextreme „Karriere“ nun beendet sein dürfte, könnte sich für ihn doppelt lohnen. Zum einen als gelungene Retourkutsche gegen die öffentlich verteilten Tiefschläge der ehemaligen Genossen und zum anderen wegen der sodann zu erwartenden niedrigeren Strafe. Man darf also gespannt sein auf die nächsten Entwicklungen in der linksextremen Seifenoper.


[1] Wer nicht mit dem semantischen Sondermüll des Feminismus-Neusprech vertraut ist: Ein Outcall ist das öffentliche Bekanntmachen einer „problematischen Person“. Quasi die öffentliche Einweisung in den Gigolo-Gulag.

[2] https://de.indymedia.org/node/156448

[3] https://www.rote-hilfe.de/news/bundesvorstand/1166-lina-aus-leipzig-antifaschistin-seit-einem-jahr-untersuchungshaft





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