
Am Abend der Wintersonnenwende versammelten sich bei eisigen Temperaturen Mitglieder und Unterstützer unserer Partei der „III. Weg“ aus dem Taunus und Westerwald, um gemeinsam die Sonnenwende zu begehen. Ein Sprecher führte durch die Geschichte dieses uralten Festes und aus allen Himmelsrichtungen ertönte abwechselnd Spruchgut. Fackelträger entzündeten nacheinander den aufgeschlichteten Feuerstoß und gemeinsam wurden alte Lieder gesungen.
Anbei ein Auszug aus der Feierfolge:
Sprecher:
So standen in grauer Vorzeit die Ahnen,
so stand einst die Jugend auf nächtlicher Fahrt,
wie wir heute – ein einziges Mahnen –
fest und geschlossen um den Stoß geschart.Wir öffnen die Herzen, wir heben die Hände,
wir grüßen des Jahres fruchtbringende Wende,
wir grüßen des Lichtes gesegneten Lauf.Feuer, wenn du zum Himmel flammst,
Grüße die Sonne, der du entstammst.
Künde, dass wir treu gehütet die Glut,
heiliges Erbe, das in uns ruht.1. Fackelträger:
Das Licht bring ich vom Belt im Norden,
aus altem germanischem Bauernland.2. Fackelträger:
Von den Höhen der Alpen,
von der Etsch im Süden,
sei diese Flamme heut zu euch gesandt.3. Fackelträger:
Vom Osten, von Weichsel und Memelstrand
reichen die Brüder im Geist euch die Hand4. Fackelträger:
Vom Lande im Westen, von Maas und Rhein,
soll diese Fackel ein Gruß an euch sein.1. Fackelträger:
Feuer, steh auf dieser Erde
wie ein aufgerichtet Schwert,
das den Neid und alles Unheil
weit von diesem Acker wehrt.2. Fackelträger:
Denn zum Acker wird der Boden,
den ein Deutscher je betrat,
weil er geht den Schritt der Pflüger
und sein Handwerk ist die Saat.3. Fackelträger:
Deutschland, wie sie dich verstehen:
tausendmal bist du verkannt.
Doch du schweigst und stehst im Werke,
bis du allen Spott gebannt.4. Fackelträger:
Trägst das Feuer deines Glaubens
mitten in die Dunkelheit,
bis die Glut die Menschen aufruft
und das Land den Sternen weiht.Gemeinsames Entzünden des Holzstoßes.














